Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Tag des Geotops 2012

Geopark Ries lockt mit spannenden Führungen zum bundesweiten "Tag des Geotops"

(lifePR) (Donauwörth, ) Am 22. und 23. September ist es wieder soweit: Der Geopark Ries möchte anlässlich des bundesweiten "Tag des Geotops" der Öffentlichkeit die Geowissenschaften und die Entstehungsgeschichte des Rieses ein Stück näher bringen und lädt zu informativen Wanderungen mit atemberaubenden Aussichten ein.

Deutschlands steinerne Naturwunder locken zum Besuch: Ob verwunschene Höhlen, bizarre Felsburgen oder Märchenaufführungen in Steinbrüchen, das vorletzte Septemberwochenende steht für Jung und Alt ganz im Zeichen der Geotope. Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, Gernold Zulauf, lädt zum Tag des Geotops ein, der seit 2002 jedes Jahr am dritten Sonntag im September und im näheren zeitlichen Umfeld stattfindet.

Große und kleine Schatzsucher können gemeinsam mit Experten auf eine Forschungsreise gehen. Mit dem Tag des Geotops soll das Augenmerk auf die steinernen Zeugen der Erdgeschichte gelenkt werden, damit wir unsere Heimat besser kennen und schätzen lernen. Deutschlandweit werden rund 300 Exkursionen und Besichtigungen angeboten. Geotope offenbaren viel über die Lebens- und Klimabedingungen vor Jahrmillionen. Durch die Erkenntnisse aus der Vergangenheit können wir die heute im System Erde stattfindenden Prozesse besser verstehen und für die Zukunft lernen.

Auch in diesem Jahr steht der Tag des Geotops wieder unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Annette Schavan. Erdgeschichtlich herausragende Aufschlüsse, Landschaftsformen und Geo-Einrichtungen sowie Geo-Museen, Geoparks, Geologische Wander- und Lehrpfade, Besucherbergwerke, Schauhöhlen, Findlingsgärten, Gesteins- und Moorgärten stehen den Besuchern offen. Der "Tag des Geotops" richtet sich dabei an eine interessierte Öffentlichkeit, vor allem aber an Menschen, die bisher keine Berührungspunkte zu den Geowissenschaften haben.

Informative Wanderungen, erdgeschichtliche Katastrophen und atemberaubende Aussichten

Auch der Geopark Ries beteiligt sich in diesem Jahr wieder am bundesweiten Tag des Geotops und bietet drei Führungen an, die von zertifizierten Geopark Ries-Führerinnen und -Führern geleitet werden. Bereits am Samstag, 22. September, haben Interessierte die Möglichkeit, den "Schäferweg" von Nördlingen zur Ausflugsgaststätte "Alte Bürg" mit dem Fahrrad zu erkunden. Unter dem Motto "Geologie, Historie und Flora auf Schritt und Tritt" erläutert Geoparkführer Ernst Hopf wie ein Himmelskörper den Rieskrater geschaffen hat, wie seine Einschlagsgewalt die Landschaft und die Gesteine umgeformt hat und wie neue, "junge" Berge entstanden sind. Treff- und Startpunkt ist die Tennisanlage auf der Marienhöhe in Nördlingen. Die Exkursion beginnt um 11 Uhr und dauert circa 6 Stunden. Für die Radwanderung werden wetterfeste Kleidung, sowie verkehrssichere Fahrräder benötigt (Helmpflicht bis 16 Jahre). Da die Führung eine Veranstaltung der Rieser Volkshochschule ist, wird um Anmeldung gebeten (Tel.Nr. 09081/867-49), die Teilnahmegebühr beträgt 10 € pro Person, Schüler und Auszubildende zahlen 5 €, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre nehmen kostenlos teil.

Eine weitere aufschlussreiche Führung beschäftigt sich mit der Schottergrube am Limberg bei Unterwilflingen. Am Sonntag, 23. September, besuchen die wissensdurstigen Teilnehmer zusammen mit Dipl. Geographin und Geoparkführerin Kathrin Schön einen der interessantesten und buntesten Aufschlüsse des Geoparks Ries. Bei einer kleinen Wanderung, die herrliche Ausblicke auf die umgebende Landschaft garantiert, wird von den gewaltigen Auswirkungen des Asteroideneinschlags vor ca. 14,5 Mio. Jahren auf die Gesteine und die Landschaft berichtet. Darüber hinaus erfährt die Gruppe, dass sich auch in der Folgezeit das Aussehen der Landschaft verändert hat, und dass auch Steine keineswegs so beständig sind, wie sie oft zu sein scheinen. Die Führung beginnt um 10 Uhr und dauert circa zwei Stunden, Start und Ziel ist die Schottergrube am Limberg bei Unterwilflingen. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person, Schüler und Auszubildende zahlen 2,50 €, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre nehmen kostenlos teil. Auf festes Schuhwerk sowie wetterfeste Kleidung ist zu achten.

Ebenfalls am Sonntag, 23. September, besteht die Möglichkeit, mit dem Dipl. Geologen und Geoparkführer Kurt Kroepelin den wohl imposantesten Aufschluss im Geopark Ries zu erkunden. Das Erlebnis-Geotop "Lindle", das am 16. September offiziell eröffnet und seiner Bestimmung übergeben wurde, gibt dem Besucher bei der ersten öffentlich angebotenen Führung Einblick in die Megablock- Zone und die Vorgänge beim Einschlag des Meteoriten. Die Teilnehmer erfahren einiges über die gewaltigen Auswirkungen des Einschlags auf die Gesteine und die Landschaft. Geologischer Untergrund und andere Standortfaktoren lassen die Gruppe verschiedene Landschaftstypen mit Flora und Fauna kennen lernen. Die Exkursion startet um 14 Uhr am Parkplatz des Erlebnis Geotops Lindle (Stichstraße zu den Steinbrüchen, ca. 200m südlich der Abzweigung Herkheim an der B466 nach Nördlingen) und dauert circa 2 Stunden. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person, Schüler und Auszubildende zahlen 2,50 €, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre nehmen kostenlos teil. Auf festes Schuhwerk sowie wetterfeste Kleidung ist zu achten.

Ein Flyer mit den wichtigsten Informationen rund um die angebotenen Geopark Ries-Führungen und zum "Tag des Geotops" liegt bei allen Tourismus- Informationen im Landkreis- Donau- Ries sowie den Infozentren und Infostellen des Geoparks Ries aus. Weitere Informationen erhalten sie zudem im Internet unter www.geopark-ries.de, www.tag-des-geotops.de und www.lfu.bayern.de.

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