Montag, 05. Dezember 2016


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Barrierefrei, interaktiv und sportlich - Mitgliederversammlung des Geo-Naturparks beschließt neue Projekte

(lifePR) (Lorsch, ) Bei ihrer Jahreshauptversammlung in Biebesheim haben die Mitglieder des Geo-Naturparks - 7 Landkreise und 105 Kommunen - eine Reihe neuer Projekte auf den Weg gebracht. Ein besonderes Augenmerk wird im kommenden Jahr auf die Erarbeitung eines Konzeptes zur Ausweisung besonderer Mountainbike-Strecken gelegt. Wie die bisherige Erfahrung gezeigt hat, kommt es immer wieder zu Konfliktsituationen zwischen Wanderern und Bikern - insbesondere auf hoch frequentierten Strecken. Um diese Situation zu entspannen, aber auch um der wachsenden Anzahl von Bikern unterschiedlichster Altersklassen neue, attraktive Wegeverläufe anzubieten, soll nun in Zusammenarbeit mit den Radclubs vor Ort ein Routenkonzept für die gesamte Region erarbeitet werden.

Besondere Beachtung fand auch ein weiteres, Region übergreifendes Projekt - die Einrichtung barrierefreier Wanderwege. Hierzu wird es im kommenden Jahr einen runden Tisch geben, bei dem die Verantwortlichen darüber beraten, welche Auflagen hierfür zu erfüllen sind, wie die Zertifizierung erfolgt und wie der erhöhte Instandsetzungs- und Pflegeaufwand bewältigt werden kann.

Bestens orientiert und individuell unterwegs sein sowie interaktive, aktuelle Informationen nutzen - das wünschen sich immer mehr Wanderer. Mit der geplanten Internet-Plattform "Wanderwalter" soll dies im Lauf der kommenden beiden Jahre für die Region des Geo-Naturparks umgesetzt werden. Ob GPS-Nutzung, Ausdrucken von Routenmaterial oder Tipps für die Einkehr - auf mehreren thematischen Ebenen soll künftig alles Wissenswerte über die gewählt Wunschstrecke bereit stehen. Nachdem bereits erste Erfahrungen im Bereich des Naturparks Neckartal-Odenwald gesammelt werden konnten, soll das System nun auf die gesamte Geo-Naturpark-Region ausgedehnt werden.

Ein weiterer Meilenstein ist die in den letzten Jahren erheblich vergrößerte Infrastruktur des Geo-Naturparks. Um die Besucher zum Geo-Naturpark und seinen Einrichtungen wie Informationszentren, Geopark-Pfaden oder Geopunkten zu geleiten, ist in enger Abstimmung mit den Straßenverkehrsbehörden über 3 Bundesländer hinweg ein Beschilderungssystem erarbeitet worden. In Anlehnung an die bereits existierenden touristischen Hinweisschilder , die in weißer Schrift auf braunem Hintergrund auf besondere Attraktionen hinweisen, werden ab dem kommenden Jahr entsprechende Schilder auf Einrichtungen des Geo-Naturparks hinweisen - sowohl in der Landschaft als auch innerhalb der Kommunen. Landrat Matthias Wilkes, Vorsitzender des Geo-Naturparks, betonte dabei die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, die diese schnelle Umsetzung erst möglich gemacht hat. Einbezogen in die Beschilderung werden auch die Autobahnen A6, A 67 sowie A 81, die neben der A5 zu den Hauptanfahrtsstrecken zählen.

Einblick in die vielfältigen Aktivitäten des Geo-Naturparks gab anschließend Geschäftsführer Reinhard Diehl im Rahmen seines Jahresrückblicks, bei dem die Kooperation mit den Mitgliedskommunen auf allen Ebenen eine zentrale Rolle spielte. Projekte wie die Einrichtung neuer Geopark-Pfade, die Ausbildung von Geopark vor Ort-Führern, die Europäische Geoparkwoche, das Geotop des Jahres oder die Geopark-Aktionstage zeigten dabei die große Bandbreite der Zusammenarbeit. Und die soll auch im nächsten Jahr so gut und konstruktiv fortgeführt werden, so das Fazit der Teilnehmer.

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