Dienstag, 06. Dezember 2016


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GENEART AG kombiniert im 1. Halbjahr 2008

Umsatzwachstum mit Ertragsstärke

(lifePR) (Regensburg, ) .
- Umsatz steigt um 43 % auf 7,9 Mio. Euro
- Prognose für 2008 wird weiterhin bestätigt
- Marktposition in der Gensynthese weiter ausgebaut
- Kooperationen mit QIAGEN und Boehringer Ingelheim stärken Position als führender Zulieferer für die Pharma- und Biotechindustrie

Die GENEART AG, Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, befindet sich in einem unvermindert positiven Marktumfeld im Kerngeschäft Gensynthese. GENEART konnte, auch dank der unvermindert steigenden Nachfrage aus der Forschung, Pharma- und Biotechindustrie nach synthetisch hergestellten und optimierten Genen, im 1. Halbjahr 2008 Umsatz und Ertrag weiter deutlich steigern und die eigene Marktposition nachhaltig ausbauen.

Der Umsatz im 1. Halbjahr 2008 stieg um 43 % auf 7,9 Mio. Euro (Vorjahr: 5,5 Mio. Euro). Die Gesamtleistung konnte auf 8,3 Mio. Euro (Vorjahr: 7,0 Mio. Euro) ausgebaut werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag im 1. Halbjahr 2008 bei 0,9 Mio. Euro und damit über dem Vorjahreswert von 0,8 Mio. Euro. Die EBIT-Marge bezogen auf den Umsatz lag im 1. Halbjahr 2008 bei 11,4 % (EBIT-Marge 1. Halbjahr 2007: 14,2 %); das Konzernergebnis betrug 0,7 Mio. Euro. Das Netto-Ergebnis der Vorjahresperiode nach IFRS lag bei 0,5 Mio. Euro.

Im 2. Quartal 2008 erzielte GENEART separat betrachtet ein Umsatzplus von 29 % auf 4,0 Mio. Euro im Vergleich zu 3,1 Mio. Euro im 2. Quartal 2007. Das EBIT von 0,4 Mio. Euro sowie das Vorsteuerergebnis (EBT) in Höhe von 0,5 Mio. Euro lagen auf dem Niveau des Vorjahres.

"Mit dem erfolgreichen 1. Halbjahr sind wir auf einem guten Weg, unsere Prognosen für das Gesamtjahr zu erreichen. Der Ende 2007 ausgelaufene Großauftrag der NIH, der das Vorjahr umsatz- und ertragsmäßig stark geprägt hat, konnte durch das stark wachsende operative Geschäft und durch einen Anschlussauftrag der NIH bereits weitgehend ausgeglichen werden. Zusätzlich erwarten wir im weiteren Jahresverlauf, weiter von der jüngsten Kapazitätserweiterung zu profitieren", kommentiert Christian Ehl, Vorstand der GENEART AG.

"Wir sind bereit für den nächsten Schritt", so Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART AG. "Bis Ende 2007 konnten wir unsere Kapazitäten auf 2 Mio. Basenpaare steigern und damit in den letzten zwei Jahren mehr als vervierfachen. Für den nächsten Quantensprung heben wir derzeit die Technologie, die Software aber auch die von uns installierten Prozesse auf ein völlig neues Level. Dazu investieren wir gezielt in die Entwicklung neuer Automatisierungs- und Prozesstechnologien und haben so die Weichen für den weiteren Kapazitätsausbau auf 5 Mio. Basenpaare bis Ende 2009 und auf 10 Mio. Basenpaare bis Ende 2010 gestellt."

Die ausgezeichnete Position im Markt der Gensynthese konnte die GENEART AG auch im 2. Quartal durch neue Projekte und akquirierte Aufträge unterstreichen, einmal mehr durch die Kooperation mit dem NCI (National Cancer Institut, USA). Nach dem weltweit größten und umfangreichsten Einzelauftrag in der Gensynthese 2007 konnte GENEART nach Ende des Berichtszeitraums mittlerweile den zweiten Anschlussauftrag dieses Instituts der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde NIH (National Institutes of Health) in Höhe von 0,8 Mio. US-Dollar verbuchen. Damit erhöht sich das Volumen zur Produktion von Genen für die "Mammalian Gene Collection" der NIH in diesem Jahr auf insgesamt 2,7 Mio. US-Dollar.

Zusätzlich konnte GENEART durch die Technologie- und Vertriebskooperationen mit QIAGEN und Boehringer Ingelheim die führende Stellung als Zulieferer für die Pharma- und Biotechnologieindustrie weiter ausbauen:

Eine strategische Partnerschaft mit QIAGEN zur Vermarktung synthetischer Standardgene von Säugetieren ergänzt perfekt das Kerngeschäft von GENEART zur Herstellung von Gensequenzen nach individuellen Kundenwünschen. Die Gene werden von GENEART optimiert und synthetisiert und über das GeneGlobe Internetportal von QIAGEN vertrieben.

Durch die Kooperation im Bereich Auftrags-Design und Herstellung DNA-basierter Therapeutika und Impfstoffe mit Boehringer Ingelheim bieten die Partner eine einmalige, ganzheitliche Systemlösung zur Betreuung von Kundenprojekten in diesem stark wachsenden Marktsegment. Der Transfer des Boehringer Ingelheim Produktions- und Reinigungsverfahrens zu GENEART gewährleistet für Kunden eine konsistente Wirkstoffqualität für alle Stufen der Entwicklung. Dadurch können Kunden bei der Entwicklung DNA-basierter Therapeutika und Impfstoffe unnötige und teure Verzögerungen durch die Wiederholung von Studien zum Nachweis vergleichbarer Wirkstoffqualität vermeiden. So übernimmt GENEART neben dem Design des Wirkstoffs die Produktion für Forschung und Präklinik. Boehringer Ingelheim produziert den Wirkstoff für klinische Studien und den globalen Markt.

Rechtlicher Hinweis

Dieses Dokument kann Schätzungen, Prognosen und Annahmen im Hinblick auf unternehmerische Pläne und Zielsetzungen, Produkte oder Dienstleistungen, zukünftige Ergebnisse oder diesen zugrunde liegenden oder darauf bezogene Annahmen enthalten. Jede dieser in die Zukunft gerichteten Angaben unterliegt Risiken und Ungewissheiten, die nicht vorhersehbar sind und außerhalb des Kontrollbereichs der GENEART AG liegen. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in diesen zukunftsgerichteten Angaben enthalten sind.

GENEART Europe AG

Seit dem Markteintritt im Jahre 2000 hat sich GENEART zum Weltmarktführer bei der Herstellung synthetischer Gene entwickelt und ist heute einer der weltweit führenden Spezialisten in der Synthetischen Biologie. Das Unternehmen stellt Schlüsseltechnologien für die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe bereit. Gleichzeitig verwenden Kunden die GENEART Dienstleistungen zur Verbesserung von Enzymen z.B. als Waschmittelzusätze und zur Konstruktion von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder abbauen (z.B. Kunststoffe, Erdöl etc.). Das Leistungsspektrum reicht damit von der Herstellung synthetischer Gene nach DIN EN ISO 9001:2000, über die Generierung von Genbibliotheken in der kombinatorischen Biologie bis hin zur Produktion und Entwicklung DNA basierter Wirkstoffe. Das Unternehmen mit über 190 Mitarbeitern in Regensburg und bei der Tochtergesellschaft GENEART Inc. in Toronto/Kanada ist seit Mai 2006 an der Deutschen Börse gelistet.

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