Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Volksinitiative für eine faire Mehrwertsteuer

GastroSuisse wehrt sich für gleich lange Spiesse im Wettbewerb und beschliesst

(lifePR) (Lugano / Zürich, ) GastroSuisse macht ernst. Mit einer Volksinitiative will der Verband für Hotellerie und Restauration entschlossen gegen die stossende Mehrwertsteuerdiskriminierung ankämpfen. Die Branche fordert faire Wettbewerbsbedingungen. Im Gegensatz zu heute sollen gastgewerbliche Leistungen gleich besteuert werden wie alkoholfreie Getränke und Speisen im Detailhandel. Das haben die Präsidenten der 26 Kantonalsektionen und der Fachgruppen von GastroSuisse anlässlich ihrer Winterkonferenz vom 9./10. Dezember 2009 in Lugano einstimmig beschlossen.

Das Gastgewerbe kämpft seit Jahren für ein Ende der Diskriminierung bei der Mehrwertsteuer. Seit der Einführung der Mehrwertsteuer am 1. Januar 1995 werden die Abgabe von Mahlzeiten in Restaurants zum normalen Satz und der Verkauf von Mahlzeiten in Take aways und im Detailhandel zum reduzierten Satz besteuert.

Die Unzufriedenheit ist gross

Trotz hartnäckiger politischer Arbeit zeichnet sich keine Lösung ab. Die Revision des Mehrwertsteuergesetzes erweist sich als schwierig. Durch die Aufteilung der Vorlage in einen Teil A und einen Teil B hat sich die Beratung über die Mehrwertsteuersätze verzögert.

Am 14. Oktober 2009 hat der Bundesrat beschlossen, eine Zusatzbotschaft zur geplanten Revision Teil B zu verfassen. Damit verzögert sich die geplante Behandlung der Vorlage weiter. Entsprechend wächst die Unzufriedenheit des Gastgewerbes.

Entschlossener Kampf

Nach einer erneuten Lagebeurteilung hat die Präsidentenkonferenz von GastroSuisse entschieden, die Diskriminierung bei der Mehrwertsteuer über das Mittel der Volksinitiative zu bekämpfen. Es kann nicht sein, dass für alkoholfreie Getränke und Speisen je nach Ort der Konsumation unterschiedlich viel Mehrwertsteuer bezahlt werden muss.

Der Wettbewerbsnachteil des Gastgewerbes muss endlich beseitigt werden. Das Gastgewerbe hat einen bedeutenden Anteil an der Schweizer Tourismuswirtschaft. Als Anbieterin von 235'000 Arbeitsplätzen auch in Randregionen kämpft die Branche für fairen Wettbewerb.

GastroSuisse, der Verband für Hotellerie und Restauration, vertritt die Interessen von rund 21'000 angeschlossenen Mitgliedern. Zusammen mit den 26 Kantonalsektionen will der Verband das gesamtschweizerische Netzwerk konsequent nutzen, um die 100'000 Unterschriften bis Ende 2011 zusammenzutragen.

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