Donnerstag, 20. Juni 2013


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Politik entzieht sich der Verantwortung in Sachen gesunde Schulverpflegung

Willy Faber und Otto Geisel kämpfen für eine gesunde Schulverpflegung und identifizieren große Chancen für bayerische Wirte in diesem Segment

(lifePR) (München, ) Die Süddeutsche Zeitung legte mit ihrem "Thema des Tages" heute die Finger in die Wunde aller Verantwortlichen rund um das Thema Schulverpflegung. Diese ist nämlich alles andere als ausgewogen, gesund und lecker an bayerischen Schulen. Die überregionale Tageszeitung stellte im einleitenden Satz die Prognose auf, dass der offensichtliche Trend zur gesunden Ernährung an vielen Schulen noch nicht angekommen ist. Willy Faber, Gründer und Herausgeber des Branchenmagazins Gastronomie-Report, brennt das Thema schon länger auf der Seele und nun will er gemeinsam mit dem gastronomischen Visionär und Ex-Slow-Food-Präsidenten Otto Geisel nicht länger nur reden wie die Politiker, sondern endlich handeln.


In seinem Interview in der Süddeutschen Zeitung spricht er von Versorgungsproblemen, die an den Schulen bereits jetzt eklatant sind. Für ihn ist das Thema nicht neu, denn er hat in seinem vor 19 Jahren gegründeten Fachmagazin Gastronomie-Report die Sachlage schon sehr viel früher angesprochen. Seine Prognose: Die Probleme bei der geplanten und versprochenen Einführung von weiteren Ganztagesschulen in Bayern werden noch gravierendere Ausmaße annehmen, da sich die Verantwortlichen im Staat keine Gedanken über die Mittagsmahlzeit der Schüler machen. Hauptsache die Ganztagesschulen sind eröffnet und das politische Wahlversprechen erfüllt. Ob die Kinder immer dicker und unglücklicher werden, weil sie sich mangels Alternativen von Fast Food ernähren müssen, das wird dabei unter den Teppich gekehrt.

Aber Probleme aufzeigen und nur anklagen ist nicht sein Fall. Willy Faber ist ein Mann der Tat, was er in der Vergangenheit schon in sehr vielen strittigen Themen in der Gastronomie bewiesen hat. Er sieht in dem Thema eine große Chance für die Wirte, denn "(.) wer soll dieses Problem besser lösen können als die Ernährungsprofis: die Wirte", erklärt er der Süddeutschen Zeitung im Gespräch. Und er ist mit seiner Idee nicht alleine, sondern wird von Ex-Slow-Food-Präsidenten Otto Geisel tatkräftig unterstützt. Beide starten als geistige Väter und Impulsgeber nun eine Initiative, die Wirte ins Boote holen und sie stark machen soll, eine gesunde Kost in einem machbaren Kostenrahmen anzubieten - beste Beispiele gibt es bereits in Baden-Württemberg. Nach den ersten Schritten gilt es nun, starke Partner aus der Politik, Industrie und den Verbänden zu gewinnen und an einen Tisch zu holen.

Für Interviews und als Gesprächspartner für Talkshows zum Thema steht Willy Faber sehr gern zur Verfügung.

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