Donnerstag, 08. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 547423

Iris Musolf: Berry me

(lifePR) (Berlin, ) .
IRIS MUSOLF
Berry me!
11. - 31. Juli 2015
Galerie Gilla Lörcher | Contemporary Art
Sommer-Öffnungszeiten im Juli: Do-Sa 13-18h

Galerie Gilla Lörcher freut sich, mit "Berry me!" die dritte Solo-Show der in Berlin lebenden Künstlerin IRIS MUSOLF (Jahrgang 1980) zu präsentieren.

Für die Ausstellung hat Iris Musolf ein kleines Beton-Objekt, das irritierende Assoziationen an die Venus von Willendorf weckt, und 14 monochrome Malerei-Arbeiten der Serie "Gloss" ausgewählt. Die Künstlerin, die gelegentlich auch Make-Up-Materialien für ihre künstlerische Arbeit nutzt, hat bei der Gloss-Serie auf die Farbpalette einer Lip Gloss-Marke zurückgegriffen und auf deren lautmalerische Bezeichnungen. Wie das Lexikon vermeintlich weiblicher Eigenschaften lesen sich nun die Titel der Arbeiten, die entstanden sind: indulgent, innocent, passionate etc.

Zu der 2014 entstandenen Gloss-Serie schrieb Kurator Jean-Christophe Ammann: "Wenn Iris Musolf flächendeckend Lipgloss verwendet, so wird auch hier systematisch etwas verdeckt, geschönt, mit Glanz versehen. ( ... ) Es ist der Schein der in Brüche geht. Das ist ein altes Thema, aber gerade deshalb wird es uns aus heutiger Sicht, mit einer geradezu brachialen Härte vor Augen geführt. Die Arbeiten haben einen politischen, einen gesellschaftskritischen Hintergrund, ohne sich im Muster ausgelutschter Begriffe zu bewegen. Vehement greift das Kollektive ins Individuelle und das Individuelle ins Kollektive." (Textauszug: anlässlich der Ausstellung Limbo & Paradise, Frankfurt, 2015)

Iris Musolf, geb. 1980 in Hannover. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Die Künstlerin studierte von 2002 bis 2009 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Bogomir Ecker und Candice Breitz (Meisterschülerin) und erwarb den Master of Fine Arts an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Sie erhielt in 2005 das Erasmus-Stipendium für Bildende (Nizza, Frankreich), in 2008 das Stipendium Intensive Program AKI/ArtEZ, Enschede (Holland) und war in 2011 für das Karl Schmitt-Rottluff- Stipendium, in 2012 für das Stipendium der Jungen Akademie der Bildenden Künste und in 2014 für den Sprengel-Preis nominiert.

Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Galerien und Institutionen im In- und Ausland präsentiert, u.a. in (Auswahl): Kunstverein Mannheim, Städtische Galerie (Viersen); Neue Galerie Landshut; Goethe Institut (New York City, USA); Konsumverein Braunschweig; International Video Art Festival (Amsterdam und Starnmeer, Niederlande); Biennale für Junge Kunst Moskau (Tsaritsino Museum Moskau, Russland); Biennale Mulhouse (Frankreich); Art Labor Gallery (Shanghai, China); Galerie Anita Beckers (Frankfurt a.M.); Galerie Perpetuel (Frankfurt a.M.); Galerie Manzara (Istanbul, Türkei) und Galerie Gilla Lörcher I Contemporary Art (Berlin).

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