Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Die Welt im Kopf - Antike Karten und Weltbilder

Vortrag von Archäologin Friederike Fless am 30. August im Rahmen der Ausstellung "Jenseits des Horizonts"

(lifePR) (Berlin, ) Friederike Fless, Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts und Professorin am Institut für Klassische Archäologie der Freien Universität Berlin, spricht am 30. August in Berlin über die Vorstellung von der Welt in der Antike. Die Veranstaltung an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung "Jenseits des Horizonts". Der Eintritt ist frei.

Aus dem Weltraum auf den blauen Planeten zu blicken und sich in Länder und Städte hineinzuzoomen, das ist heute eine vertraute Ansicht der Erde. Der Mensch in der Antike konnte das nicht. Allenfalls von Bergen oder Türmen konnte er hinunterblicken, einen Ausschnitt sehen, nicht aber seine Welt aus der Vogelperspektive betrachten. Dennoch schuf er zahlreiche Bilder von Städten und Ländern. Er zeichnete Stadtpläne maßstabsgetreu und ordnete sein Wissen über die Welt in Listen von Städten und Völkern. Fast alle diese Formen der Orientierung und Darstellung von Räumen nutzen wir noch heute.

Der Vortrag geht der Frage nach, welche Vorstellung der Mensch von der Welt in den frühen Hochkulturen hatte, wenn er sich im Raum bewegte, den Raum gestaltete und Entscheidungen über Feldzüge, politische Verträge etc. traf. Einige der in der Ausstellung gezeigten Karten wie die babylonische "Mappa Mundi", die "Tabula Peutingeriana", aber auch der "Stadiasmos von Patara" werden vorgestellt und diskutiert.

Die Ausstellung "Jenseits des Horizonts - Raum und Wissen in den Kultu-ren der Alten Welt" des Exzellenzclusters TOPOI ist eine Kooperation zwischen dessen Trägeruniversitäten Freie Universität und Humboldt-Universität in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. Sie wird noch bis zum 30. September im Pergamonmuseum gezeigt. Es ist die erste altertumswissenschaftliche Ausstellung, die sich interdisziplinär und kulturvergleichend mit dem Wechselspiel von Raum und Wissen in der Antike auseinandersetzt. Gezeigt werden mehr als 400 Objekte aus den Kulturen des Vorderen Orients, aus Ägypten, Griechenland und Rom sowie dem prähistorischen Mitteleuropa. Sie werden mit modernsten Medien neu in Szene gesetzt und erzählen von kulturellen Techniken und ihrer Bedeutung für den Zusammenhang von Raum und Wissen in der Antike.

Zeit und Ort des Vortrags
- 30. August, 19.00 Uhr
- Theologische Fakultät der HU, Burgstraße 26, Hörsaal 013 im Erdgeschoß

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