Samstag, 03. Dezember 2016


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Investition für Natur, Umland und Infrastruktur: Airport Nürnberg setzt Zeichen für die Zukunft

(lifePR) (Nürnberg, ) Mit dem "Bucher Landgraben", dem derzeit größten Renaturierungsprojekt im Nürnberger Norden, schuf der Airport Nürnberg ein großes Stück Grün in der Stadt, einen Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen und ein Freizeitrefugium für Spaziergänger und Radfahrer. Parallel dazu wurde das Parkhaus P3 gebaut, in dem rund 2.200 neue Stellplätze zur Verfügung stehen. Die Gesamtzahl der Parkplätze liegt bei über 8.000. "Wir stärken damit unser Engagement für ein ausgewogenes Miteinander von Flughafen, Anwohnern und Umwelt", so Flughafengeschäftsführer Karl-Heinz Krüger über den Bucher Landgraben. Gemeinsam mit Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein weihte Krüger die beiden Projekte am 14. August 2008 offiziell ein. "Der Airport Nürnberg setzt bei gleichzeitigem dynamischen Wachstum Maßstäbe im sensiblen Umgang mit Umland und Natur", so Beckstein.

Der gültige Bebauungsplan, in dessen Rahmen beide Investitionen getätigt wurden, ist laut Krüger Teil der strategischen Zukunftsentwicklung des Airport Nürnberg. Denn der Bebauungsplan umfasst mehrere, optional zu nutzende Baufelder, die eine schrittweise weitere Entwicklung des Airport Nürnberg möglich machen. Während der Bucher Landgraben vornehmlich als Ausgleichsmaßnahme dient, bildet das Parkhaus P3 das erste Gebäude auf der sogenannten dritten, südlichen Bauachse, die in den Folgejahren durch weitere Bauten in Richtung des Towers ergänzt werden kann.

Die Tiefbauarbeiten für den Bucher Landgraben hatten die Rückversetzung des Grabens in einen naturnahen, mäandernden Bachverlauf zum Ziel. Es entstanden zudem Regenrückhaltebecken, Aussichtsplattformen und Brückenbauwerke. Zur Landschaftsmodellierung wurden auch Erdkörper an beiden Seiten des Grabenverlaufs aufgeschüttet. Das landschaftsarchitektonische Konzept wurde von der Werkgemeinschaft Freiraum (WGF) in enger Abstimmung mit den Fachabteilungen des Airport Nürnberg entwickelt.

Der Bucher Landgraben ist in mehreren Schritten in einen naturnahen Zustand zurückversetzt worden: Der Teilbereich westlich der Irrhainstraße, an dem die Tiefbauarbeiten im Herbst 2006 begonnen hatten, wurde im Mai 2007 fertiggestellt: ein circa 300 Meter langes Terrain mit einer Brücke für den landwirtschaftlichen Verkehr und einer Aussichtsplattform im Norden mit Blick auf den renaturierten Landgraben. Die Plattformen entlang des gesamten Bachverlaufs auf dem Flughafengelände wurden jeweils mit Betonmauerscheiben eingefasst, die zum Hinsetzen und Verweilen einladen.

Der Hauptteil der Bauarbeiten für das Kernstück der Renaturierung mit einer Fließstrecke von weiteren ca. 1.200 Metern, zwei Regenrückhaltebecken, vier Aussichtsplattformen, Brückenbauwerken und Erdkörpern südlich der Parkplätze P7/P6 bis zur Flughafenstraße begann Ende Juli 2007 und wurde im Mai 2008 abgeschlossen.

Die Renaturierung des gesamten Bachverlaufs auf dem Flughafengelände kostete rund 3,3 Millionen Euro und umfasst eine Ausdehnung von zwei Kilometern vom Regenrückhaltebecken Ziegelstein im Osten bis zum Übergang in den "alten Graben" westlich der Irrhainstraße.

"Städtebaulich-gestalterisches Ziel dieser Maßnahme war es, den harten Bruch zwischen traditioneller Landwirtschaft und dem Hightech-Standort Flughafen aufzulösen und dem Flughafen ein landschaftsarchitektonisch ansprechendes Vorfeld zu schaffen", erläutert Krüger. "Bei der Planung für die naturnahe Umgestaltung wurden die Themen Ökologie, Wasserwirtschaft und städtebauliche Gestaltung zu gleichen Teilen integriert."

Für Reisende, die auf den Pkw angewiesen sind, bietet das neue Parkhaus P3 eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Angebot. Außerdem schafft das P3 nicht nur neue, hochwertige Parkmöglichkeiten, sondern stellt einen notwendigen Ausgleich dar: Denn durch den Platzbedarf des renaturierten Bucher Landgrabens fielen Parkplätze weg.

Das Parkhaus P3 kostete inklusive der Außenanlagen und veränderten Verkehrsführung rund 18 Millionen Euro und verfügt über sechs Ebenen. Das größtenteils aus Stahlbeton-Fertigbauteilen errichtete, 18 Meter hohe Gebäude ist mit einem Edelstahlgittergewebe verkleidet. Haupttreppenhaus und Auffahrts- bzw. Abfahrtswendeln haben eine offen geschuppte Glasfassade. "Beim Bau des neuen Parkhauses haben wir nicht nur auf die Funktionalität geachtet, sondern auch auf die Ästhetik Wert gelegt", erklärt Krüger. "Als erste Baumaßnahme in der sogenannten dritten Bauachse haben wir bewusst eine anspruchsvolle Architektur gewählt, um unsere Vision vom Airport Nürnberg als künftigen internationalen Meeting-Point für die Metropolregion Nürnberg zu visualisieren." Das Parkhaus P3 knüpft an die Architektur und Ästhetik der vorangegangenen Neubauten an und verbindet auf elegante Weise Funktionalität mit Attraktivität. Als Architekt des P3 zeichnete das renommierte Nürnberger Architekturbüro Kappler verantwortlich.

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