Sonntag, 11. Dezember 2016


Peter Trautmann nimmt Abschied aus dem Flughafen-Management

"Mister Airport" übergibt den Stab an seinen Nachfolger Thomas Weyer

(lifePR) (München, ) Mit Peter Trautmann ist heute Vormittag in der ehemaligen Riemer Wappenhalle ein Manager der Flughafen München GmbH (FMG) in den Ruhestand verabschiedet worden, der über Jahrzehnte maßgeblich an der Gestaltung der Münchner Flughafenlandschaft mitwirkte. Zuletzt leitete "Mister Airport" - wie er von vielen Flughafenbeschäftigten genannt wird, als Geschäftsführer der FMG die Bereiche Verkehr und Technik. Thomas Weyer, der Trautmann als Geschäftsführer nachfolgt, wurde im Rahmen der Feierstunde offiziell in sein Amt eingeführt.

Als einen "außergewöhnlichen Luftverkehrsmanager" würdigte der Staatssekretär im Bayerischen Finanzministerium, Georg Fahrenschon, den scheidenden Geschäftsführer: "Mit Souveränität auf internationaler Bühne, Diplomatie, Fingerspitzengefühl und Verhandlungsgeschick haben Sie der Flughafen München GmbH in aller Welt zu hoher Wertschätzung verholfen."

Dass der Name Trautmann in Luftfahrtkreisen seit vielen Jahren absolut mit dem Münchner Airport identifiziert wird, hob Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh in seiner Würdigung hervor. Kerkloh weiter: "Peter Trautmann personifiziert für mich wie kein zweiter Airportmanager eine Schnittstelle von Tradition und Moderne in unserer Industrie. Vom Siegeszug des Strahltriebwerks bis zur ersten A-380-Landung am Münchner Flughafen blieb er stets auf Tuchfühlung mit den neusten Entwicklungen und Innovationen aus der Luftverkehrsbranche und hat gleichwohl nie die Wurzeln zu den eigenen Anfängen in dieser Branche gekappt."

Die Luftfahrtkarriere von Peter Trautmann begann bereits im Jahr 1960. Bei der Fluggesellschaft British European Airways, die ihn in München-Riem und London einsetzte, stieg der gebürtige Passauer schnell in verantwortliche Positionen auf und übernahm nach wenigen Jahren die Leitung der Münchner Station. Nach seinem Eintritt in die FMG im Jahre 1974 organisierte er an führender Stelle die Abwicklung des Luftverkehrs und wurde folgerichtig noch Ende der 70er Jahre mit der Gesamtleitung des Verkehrsbetriebs betraut. Gleichzeitig übernahm der eloquente Luftfahrtexperte eine wichtige Rolle bei den betrieblichen Planungen für den neuen Münchner Flughafen. Zehn Jahre nach der Eröffnung dieses Flughafens wurde Peter Trautmann in die Geschäftsführung der Flughafen München GmbH berufen.

Mit etwas Wehmut, vor allem aber großer Dankbarkeit blickte Trautmann selbst in seiner Abschiedsrede auf seinen beruflichen Werdegang zurück: "Was mich als junger Mann an der Luftfahrt fasziniert hat und bis heute fasziniert, diese einzigartige Möglichkeit Menschen und Dinge zu bewegen und zu verbinden - das war für mich vom ersten Tag an Inhalt meines Berufslebens." Vom enormen Erfahrungsschatz Peter Trautmanns wird die FMG auch weiterhin profitieren, denn der 67-jährige Luftfahrtfachmann bleibt dem Unternehmen als Berater bei internationalen Consulting-Projekten erhalten.

Trautmanns Nachfolger Thomas Weyer, der zuletzt als Geschäftsführer der Flughafen Berlin Schönefeld GmbH maßgeblich an der Planung des Großprojektes Berlin Brandenburg International beteiligt war, hat seine Tätigkeit in München bereits Anfang September übernommen. In seiner neuen Aufgabe sieht der 47-jährige Diplom-Ingenieur eine äußerst "spannende berufliche Herausforderung". Zu seinem Wechsel von der Spree an die Isar erklärte Weyer: "Kein anderer deutscher Airport ist in den letzten Jahren derart dynamisch gewachsen wie der Münchner Flughafen. Die Möglichkeit, an der Weiterentwicklung dieses internationalen Luftverkehrsdrehkreuzes mitzuwirken, ist eine der reizvollsten Aufgaben, die im Flughafenmanagement hierzulande vergeben werden."

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

"Mit dieser Diagnose wird Politik betrieben"

, Medien & Kommunikation, Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V.

In vielen Medien wurde und wird Donald Trump als Narziss bezeichnet, also als kranker Mann, der sich anschicke, als mächtigster Mann der Welt...

Kein Fortschritt beim Recht auf Kriegsdienstverweigerung in Europa

, Medien & Kommunikation, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland / Süddeutscher Verband KdöR

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember hat das Europäische Büro für Kriegsdienstverweige­rung (EBCO) seinen Jahresbericht...

Menschenrechtstag: Kirchen zur Unverfügbarkeit der menschlichen Würde

, Medien & Kommunikation, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland / Süddeutscher Verband KdöR

Um Achtung und Schutz der Menschenwürde müsse in vielen Bereichen ständig gerungen werden, schreiben die römisch-katholische, die christkatholische...

Disclaimer