Sonntag, 04. Dezember 2016


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FBI soll Apple-Kunden ausspioniert haben

Vorwurf der Hackergruppe Antisec

(lifePR) (Hamburg, ) Kurz vor dem Start des neuen iPhones prangert das Hackerkollektiv Antisec eine große Sicherheitslücke an. Vom FBI haben sie eine Datei von Seriennummern von Millionen von iPhones und iPad erbeutet. Das FBI bezeichnet die Vorwürfe als "völlig falsch".

Das Hacker-Kollektiv Antisec wirft der US-Bundespolizei FBI vor, im großen Stil Daten von Mobilfunknutzern gesammelt zu haben. Um den Vorwurf zu belegen, veröffentlichte die Gruppe im Internet eine Datei, die angeblich die Seriennummern von einer Million Geräte mit dem Apple-Betriebssystem iOS sowie einige persönliche Angaben zu ihren Besitzern enthält. Das FBI wies die Vorwürfe zurück.

Die Liste sei ein Auszug einen viel größeren Datenbestandes mit zwölf Millionen Einträgen, teilten die Hacker mit. Die Datei mit dem Namen "NCFTA_iOS_devices_intel.csv" stamme vom Laptop eines FBI-Mitarbeiters, der im Regional Cyber Action Team in New York arbeite. NCFTA ist die Abkürzung für die US-amerikanische Non-Profit-Organisation National Cyber-Forensics & Training Alliance, hinter der unter anderem das FBI, einige universitäre Computersicherheitsorganisationen (CERT) sowie Partner aus der Industrie stehen. Die Echtheit der Daten konnte von neutraler Seite nicht bestätigt werden.

Die Seriennummern von iOS-Geräten wie dem iPhone und dem iPad wurden früher von Programmentwicklern dazu verwendet, einzelne Geräte zu identifizieren und ein massenhaftes Kopieren ihrer Apps zu unterbinden. Außerdem griffen Werbefirmen auf den sogenannten Unique Device Identifier (UDID) zurück. Apple verweigert seit dem vergangenen Februar Programmen die Zulassung, die weiterhin die Geräte-ID abfragen.

In einem im Internet veröffentlichten Statement verweist Antisec auf Auftritte von Geheimdienstverantwortlichen auf der Sicherheitskonferenz Defcon in Las Vegas, mit denen Hacker abgeworben werden sollten. "Die Regierungsdienste sind davon besessen, eine weltweite Hexenjagd gegen Hacker zu führen und gleichzeitig Hacker zu rekrutieren, um ihre eigene politische Agenda auszuführen." Antisec veröffentliche den anonymisierten Datenauszug, um auf die massenhafte Überwachung der Bürger durch das FBI hinzuweisen.

Das FBI ist den Vorwürfen des Hacker-Kollektivs entgegengetreten, man habe im großen Maßstab Daten von Mobilfunknutzern gesammelt. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass ein FBI-Laptop geknackt worden sei. Die Bundespolizei dementierte außerdem, diese Daten "gesucht oder erhalten zu haben". Im Kurzmitteilungsdienst Twitter bezeichnete die Pressestelle des FBI die Vorwürfe als "völlig falsch".

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