Sonntag, 04. Dezember 2016


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Fidelity: Diversifikation ist 2010 am Rentenmarkt entscheidend

(lifePR) (Kronberg im Taunus, ) Die Rentenmärkte werden 2010 vor allem von zwei Themen beherrscht: der Frage, wann die Notenbanken die Zinsen wieder erhöhen und der Angst vor steigender Inflation. Nach Meinung von Andrew Wells, Chief Investment Officer Fixed Income bei Fidelity International, werden Unternehmensanleihen weiterhin im Fokus der Anleger stehen.

Unternehmensanleihen bieten auch 2010 die Aussicht auf attraktive Renditen. "Obwohl die Renditen nicht mehr so hoch sind wie noch im März 2009, sind Unternehmensanleihen gerade im Vergleich zu Staatspapieren und Cash weiterhin interessant", sagt Andrew Wells, Chief Investment Officer Fixed Income bei Fidelity International. Die Risikoaufschläge bleiben auf einem überdurchschnittlichen Niveau und bieten eine üppige Kompensation für Ausfall- und Herabstufungsrisiken.

Für Investoren, die von hohen Ausfallrisiken profitieren wollen, sind Anleihen von Emittenten mit niedriger Kreditnehmerbonität (High Yield) geeignet. Sie locken mit Verzinsungen, die zum Teil im zweistelligen Bereich liegen. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn die Ausfallrisiken werden 2010 steigen. Anleger sollten daher genau schauen, in welches Unternehmen sie investieren. "Mit einem Mix aus Anleihen von Unternehmen mit guter sowie schlechter Kreditwürdigkeit können Investoren ihre Renditechancen erhöhen und zugleich die Volatilität reduzieren, da beide Sektoren unterschiedlich auf Markt- und Wirtschaftsentwicklungen reagieren", erläutert Wells.

Strategien bei steigenden Leitzinsen

Unsicherheit herrscht bei den Investoren darüber, wann die Notenbanken ihre Lockerungen bei der Geldpolitik wieder aufheben und die Leitzinsen erhöhen. Einige Fondsmanager setzen daher verstärkt auf Kurzläufer. Diese Vorgehensweise hält Wells für ertragsschmälernd: "Wer jetzt auf länger laufende, gut verzinste Papiere verzichtet, verpasst Renditechancen." Gerade über unterschiedliche Laufzeiten lassen sich Risiken streuen. "Wer aus Angst vor steigenden Leitzinsen Papiere mit kurzer Laufzeit bevorzugt, verspielt außerdem einen wichtigen Vorteil von Rentenpapieren: die geringe Korrelation zu Aktien", so Wells. Die beste Vorbereitung auf steigende Leitzinsen sind flexible Rentenfonds, die in alle Arten von Rentenpapieren investieren: von Hochzinsanleihen über Unternehmens- und Staatsanleihen bis hin zu inflationsgeschützten Produkten.

Inflationsgeschützte Papiere sind gefragt

Eng mit der Notenbankpolitik ist auch das Thema Inflation verbunden. "Inflation ist im kommenden Jahr das größte Risiko an den Rentenmärkten", so Wells. Entsprechend hoch wird auch die Nachfrage nach inflationsgeschützten Anleihen sein. Wells rät, weltweit nach dem günstigsten Schutz zu suchen. Anleihen aus Japan und den USA können in dieser Produktklasse - selbst bei einer Währungsabsicherung - die bessere Wahl als europäische Papiere sein.

FIL Investment Services GmbH

Fidelity International ist eine auf allen bedeutenden Finanzmärkten aktive Fondsgesellschaft mit einem verwalteten Fondsvermögen von 143 Milliarden Euro (Stand 30.09.2009). Die mehr als 1.000 Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte Investment-Expertenteam der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die Fidelity International privaten und institutionellen Anlegern anbietet.

Die deutschen Unternehmen FIL Investment Services GmbH, FIL Investments International - Niederlassung Frankfurt, FIL Investment Management GmbH, FIL Pensions Services GmbH und FIL Versicherungsvertriebs GmbH mit Sitz in Kronberg im Taunus vertreiben 136 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600 Kooperationspartner. Mit einem Fondsvolumen von 9,5 Milliarden Euro gehört Fidelity zu Deutschlands führenden Asset Managern. Daneben betreibt Fidelity mit der Frankfurter Fondsbank (FFB) eine der größten unabhängigen Fondsplattformen des Landes. Die FFB verwaltet ein Vermögen von 16,2 Mrd. Euro in 903.000 Kundenkonten. In beiden Geschäftsbereichen - dem Asset Management und dem Plattformgeschäft - zusammen beschäftigt Fidelity in Deutschland rund 300 Mitarbeiter (Stand 31.10.2009).

Fidelity International veröffentlicht ausschließlich produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine Anlageempfehlungen.

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