Dienstag, 06. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 153729

Fair Value REIT-AG gibt endgültige Zahlen für 2009 bekannt

(lifePR) (München, ) .
- Bereinigtes Konzernergebnis (nach EPRA) in Höhe von 6 Mio. €
- Bewertungsbedingter Rückgang des Ergebnisses führt zu Konzernverlust von 2,9 Mio. €
- Eigenkapital nach § 15 REIT-G beläuft sich auf 45,5%
- EPRA-Ergebnis von 45 ct je Aktie für 2010 vorgesehen
- Geschäftsbericht 2009 seit heute unter www.fvreit.de verfügbar

Die Fair Value REIT-AG hat im Geschäftsjahr 2009 ein bereinigtes Konzernergebnis (EPRA-Ergebnis) in Höhe von 6 Mio. € (Vorjahr 5,7 Mio. €) erzielt. Dieses um Marktwertänderungen der Immobilien und Zinsderivate sowie um sonstige Einmaleffekte bereinigte Ergebnis liegt hauptsächlich bedingt durch Einsparungen bei den Nettozinsaufwendungen deutlich über der im Vorjahr abgegebenen Prognose von 4,5 Mio. €.

Einen gegenläufigen Effekt hatten die Marktbewertungen der Immobilien zum Jahresende. Hier fiel positiv ins Gewicht, dass bei einigen Immobilien bereits wieder Bewertungsgewinne ermittelt wurden. Dennoch lag das Bewertungsergebnis für das Fair Value-anteilige Immobilienportfolio im Saldo bei -3,4%. Gegenüber dem Vorjahreswert von -6,4% stellt dies eine Halbierung des Bewertungsverlustes dar.

Infolge der Marktbewertung ergab sich ein Konzernfehlbetrag nach IFRS für das Geschäftsjahr 2009 von 2,9 Mio. € nach 13,3 Mio. € im Vorjahr. Die positive Abweichung zu den am 22. Februar 2010 veröffentlichten vorläufigen Finanzkennzahlen um 1,3 Mio. € resultiert aus einer Wertzuschreibung auf den Buchwert der Assoziierten Unternehmen, die zum damaligen Zeitpunkt noch nicht feststand.

Das bilanzielle Konzern-Eigenkapital lag zum 31. Dezember 2009 bei einer Konzern- Bilanzsumme von 203,8 Mio. € mit 72,7 Mio. € um 4,7% unter dem Vorjahreswert. Nach § 15 REIT-G summiert sich das Eigenkapital durch Einbeziehung der Minderheitsanteile von 15,3 Mio. € auf 88 Mio. €, dies entspricht 45,5% des unbeweglichen Vermögens.

Der im bilanziellen Konzern-Eigenkapital enthaltene, derzeit negative Marktwert der derivativen Finanzinstrumente summiert sich Fair Value-anteilig auf 8,8 Mio. €. Bis zum Ablauf der Zinssicherungsgeschäfte wird dieser Betrag sich sukzessive auflösen und damit das Eigenkapital wieder erhöhen. Der immobilienbezogene Nettovermögenswert nach EPRA des Fair Value - Konzerns entsprach zum 31. Dezember 2009 damit nach Hinzurechnung der derivativen Finanzinstrumente einem Betrag von 81,5 Mio. € oder 8,72 € je Aktie.

Die auf Konzernebene erzielten Funds from Operations (FFO) betrugen 2,9 Mio. € bzw. 0,32 € je Aktie (Vorjahr 3,5 Mio. €). Zum Bilanzstichtag verfügte der Konzern über liquide Mittel im Volumen von 8,2 Mio. € (Vorjahr 14 Mio. €). Der Rückgang der Liquidität gegenüber dem Vorjahr um 5,8 Mio. € ist im Wesentlichen auf die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 8,4 Mio. € sowie auf einen Zugang von 1,8 Mio. € durch die Erweiterung des Konsolidierungskreises zurückzuführen.

Frank Schaich, Vorstand der Fair Value REIT-AG, zieht ein positives Resümee: "Wir verfügen über ein hohes Maß an Stabilität, sowohl auf der Miet- wie auch auf der Finanzierungsseite. Im Schnitt laufen unsere Mietverträge noch 6,3 Jahren, die Restlaufzeit bis zur Neukonditionierung der Finanzverbindlichkeiten liegt bei durchschnittlich 4,3 Jahren.

Dabei beläuft sich der durchschnittliche Zinssatz zum Bilanzstichtag Fair Value-anteilig auf 5,2% p.a.." Die weitere Entwicklung des Unternehmen kommentiert er insbesondere mit Blick auf die im Jahr 2010 bereits erreichten Vermietungserfolge positiv: "Die seit Jahresbeginn erreichte Halbierung unseres ohnehin geringen Leerstandes im Konzern und die vorzeitig gelungenen Anschlussvermietungen werten wir als Anzeichen für eine positive Trendwende. Für das laufende Jahr erwarten wir bedingt durch geplante Instandhaltungs- und Vermietungskosten ein EPRA-Ergebnis von 45 ct je Aktie, den FFO sehen wir bei 29 ct je Aktie. Im Jahr 2011 wollen wir uns weiter verbessern. Unsere Planungen sehen ein EPRAErgebnis von 59 ct bzw. einen FFO von 46 ct je Aktie vor."

Einen umfassenden Überblick über die Ergebnisse liefert der Geschäftsbericht 2009, der seit heute unter www.fvreit.de zum Download verfügbar ist.

Fair Value REIT-AG

Die Fair Value REIT-AG mit Sitz in München konzentriert sich auf den Erwerb sowie die Vermietung, Bestandshaltung und Veräußerung von Gewerbeimmobilien in Deutschland.

Schwerpunkt der Investitionstätigkeit sind vor allem Büro-, Logistik- und Einzelhandels- Immobilien in deutschen Regionalzentren. Als REIT-AG ist die Fair Value von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. Besonderheit der Fair Value ist, neben Direktinvestitionen in Immobilien, der Erwerb von Beteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds.

Fair Value partizipiert derzeit über die Beteiligung an 13 geschlossenen Immobilienfonds an einem breit diversifizierten Portfolio von 48 Immobilien mit einer Gesamtmietfläche von 414.220 qm und einem Marktwert per 31. Dezember 2009 von rund 479 Mio. € (Fair Values Anteil daran entsprach zum 31. Dezember rund 191 Mio. €).

Ferner ist die Fair Value direkte Eigentümerin eines Portfolios von 32 überwiegend als Bankfilialen genutzter Gewerbeimmobilien in Schleswig-Holstein mit einer vermietbaren Fläche von 42.948 qm. Der Marktwert dieser Immobilien wurde zum 31. Dezember 2009 mit insgesamt rund 45,5 Mio. € ermittelt.

Zum 31. Dezember 2009 repräsentierte das Gesamtportfolio einen Fair Value-anteiligen Marktwert von insgesamt rund 236 Mio. €. Dieses wies zum 31. Dezember 2009 einen Vermietungsstand von 95,5% der erzielbaren Mieten von 21 Mio. € p.a. auf. Die Mietverträge hatten am 31. Dezember 2009 eine gewichtete Restlaufzeit von 6,3 Jahren. Rund 45% der Potenzialmiete beziehen sich auf Einzelhandelsflächen, 40% auf Büroflächen, 8% auf Logistik-Flächen und 6% auf Sonstige Flächen.

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