Sonntag, 11. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 62627

Stellungnahme zum Sponsoring im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Fachverband für Sponsoring FASPO appelliert an Rundfunkkommision der Länder für Erhalt von Mediensponsoring / Kommunikationsfreiheit der Wirtschaft im Dualen Rundfunksystem sicherstellen

(lifePR) (Hamburg (D) / Winterthur (CH), ) Im Vorfeld einer Anhörung der Rundfunkkommission der Länder am 28. August in Wiesbaden spricht sich der Fachverband für Sponsoring im Sinne des Dualen Rundfunksystem für den Erhalt von Sponsoring und Werbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Hörfunk aus. Das angedachte Sponsoringverbot von Sendungen nach 20 Uhr lehnt der Verband als willkürlichen und jeglicher Grundlage entbehrenden Kompromiss ab.

Für die Wirtschaft ist es von großer Bedeutung, ihr ständig wachsendes kulturelles und soziales Engagement in Sinne einer Corporate Social Responsibility - auch im Breiten- und Spitzensport - allen Bevölkerungsschichten vermitteln zu können. Die Wirtschaft müsse daher Kommunikationsfreiheit in der Gesellschaft genießen, also auch auf Veranstaltungen und in den Medien, vergleichbar der Meinungsfreiheit des Bürgers und der Pressefreiheit der Medien.

Das von Privatsendern, Verlagen und Parteienvertreter in den vergangenen Monaten geforderte Verbot von Werbung und Sponsoring auf ARD und ZDF als Reaktion auf deren Programmverlängerung im Internet, hält der FASPO auch für wettbewerbsrechtlich fragwürdig. FASPO-Präsident Bernd Reichstein: "Das Duale Rundfunksystem soll nicht Marktanteile im Werbemarkt regeln, sondern den öffentlichen Programmauftrag qualitativ sicherstellen."

Im weitesten Sinne besagt § 11 Rundfunkstaatsvertrages, dass sich die wachsende Bedeutung der Wirtschaftsförderung in sozialen, kulturellen und sportlichen Projekten auch in öffentlich-rechtlichen Programmen lebensnah widerspiegeln kann. Dieses hat heute stark zunehmende Bedeutung, denn die staatliche Förderung von Sport, Kultur und sozialen Institutionen ist rückläufig.

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