Dienstag, 06. Dezember 2016


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Chefs entscheiden über Sponsoring / Studie untersucht erstmals Sponsoringstrukturen in Unternehmen

Qualitätsdefizite bei Sponsoringangeboten von Veranstaltern und Rechteinhabern / Sponsoring ist heute Instrument der Corporate Governance und CSR

(lifePR) (Hamburg / Zürich, ) Sponsoring ist in Zeiten knapper öffentlicher Kassen wichtiger denn je. Es ergänzt die immer stärker eingeschränkte Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden und hat damit eine wachsende gesellschaftliche Bedeutung für Sport, Kultur, Bildung, Öko und Soziales.

Nach einer aktuellen Studie des Fachverbandes Sponsoring FASPO erhalten Unternehmen, die Sponsoring betreiben, pro Jahr zurzeit durchschnittlich 827 Anfragen nach weiterem Sponsoring von Vereinen, Sportlern, Kulturstätten und sozialen Institutionen. Besonders groß ist die Nachfrage nach Unterstützung durch Sportsponsoring, gefolgt von Bildungssponsoring, Kultur- und Socialsponsoring.

92 Prozent der für die FASPO-Studie befragten Unternehmen engagieren sich im Sportsponsoring. Drei Viertel der Firmen sponsern mindestens gelegentlich kulturelle Veranstaltungen, und ebenso viele betreiben regelmäßig oder gelegentlich Socialsponsoring. Im Bildungssponsoring sind 16 Prozent der Unternehmen vorrangig und 37 Prozent gelegentlich aktiv.

62 Prozent der befragten Sponsoring treibenden Unternehmen unterhalten spezielle Sponsoringabteilungen. Ebenso viele handeln nach einem langfristig angelegten Sponsoringkonzept. Letztendlich entscheiden jedoch in 80 Prozent aller befragten Unternehmen Geschäftsführung oder Vorstand über ein Sponsoring.

Bei 60 Prozent der Unternehmen ist Sponsoring als Kommunikationsinstrument fest etabliert und wird nicht grundsätzlich infrage gestellt. 54 Prozent ist es wichtig, dass die eigenen Mitarbeiter hinter einem Sponsoringengagement stehen, und 29 Prozent nutzen Sponsoring im Rahmen ihres Standortmarketings.

Alle befragten Unternehmen nannten Imagefestigung und -transfer als eines der Sponsoringziele. 90 Prozent wollen eine Steigerung ihres Bekanntheitsgrades erreichen, und 40 Prozent geben als erstes Ziel die Kundengewinnung und -bindung an. Corporate Social Responsibility (CSR) nennen 32 Prozent der Firmen als vorrangiges und 60 Prozent als zusätzliches Ziel. Dreiviertel der Befragten sehen in ihren Sponsoringaktivitäten eine langfristige Sicherung des Abverkaufs.

Die klassische Kommunikation und die Sponsoringmaßnahmen werden bei 55 Prozent der Unternehmen aufeinander abgestimmt. Sponsoringprojekte werden aber von 41 Prozent der Firmen nach anderen Kriterien kontrolliert und bewertet als die klassische Werbung, also durch Media-Evaluierung, Media-Äquivalenzwert und Recall-Befragungen.

Die Qualität der Sponsoringangebote ist nach Ansicht vieler Befragter mangelhaft. Am besten werden Angebote für Mediensponsoring bewertet (58 Prozent), mit deutlichem Abstand gefolgt von Sportsponsoring (45 Prozent) und Kultursponsoring (42 Prozent). 57 Prozent der befragten Unternehmen stufen die Angebote von Vermarktungsagenturen als professioneller ein als die von Veranstaltern und Rechteinhabern.

Für die Studie wurden 148 Sponsoringentscheider von Kultur- und Sportsponsoren in Deutschland und der Schweiz befragt.

Der Fachverband Sponsoring FASPO ist der zentrale Verband der Sponsoringwirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz, mit Sitz in Hamburg und Zürich.

Die Studie "Sponsoringstrukturen" stellen wir Ihnen gern als PDF oder in gedruckter Form zur Verfügung. Interessenten können sie gegen eine Gebühr von 30 Euro bei der FASPO-Geschäftsstelle bestellen: FASPO, Rödingsmarkt 43, 20459 Hamburg. www.faspo.de

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