Sonntag, 11. Dezember 2016


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FH Stralsund arbeitet mit Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School in Boston, USA zusammen

(lifePR) (Stralsund, ) Jüngst hat die Fachhochschule Stralsund ein Memorandum of Understanding mit dem Massachusetts General Hospital Imaging Trials Center, Harvard Medical School (MITC) in Boston, USA unterzeichnet. Das MITC, geleitet von Prof. Dr. Udo Hoffmann, trägt mit seiner Forschungsarbeit zu einem effektiveren Einsatz von administrativen und wissenschaftlichen Ressourcen im Gesundheitssektor bei und ermöglicht eine schnellere Umsetzung neuartiger, effizienter Methoden in die klinische Praxis.

Mit der Zusammenarbeit baut die FH Stralsund ihren Forschungsschwerpunkt im Zukunftsfeld Gesundheit/Life Science des Landes Mecklenburg-Vorpommern weiter aus. Maßgeblicher Akteur auf Seiten der FH Stralsund ist Prof. Dr. Thomas Mayrhofer, ausgewiesener Experte im Bereich der biostatistischen Auswertung sowie der gesundheitsökonomischen Evaluation von klinischen Studien. Professor Mayrhofer lehrt seit März 2015 an der FH Stralsund Volkswirtschaftslehre und ist zugleich Fakultätsmitglied an der Harvard Medical School. Zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Dräger hat die FH Stralsund damit gleich zwei Professoren, die in Harvard zeitweise studiert oder wissenschaftlich gearbeitet haben.

Studierende der FH Stralsund profitieren unmittelbar von der Zusammenarbeit u.a. im Rahmen von Projekt- oder Abschlussarbeiten. Für wissenschaftliche Mitarbeiter ergibt sich darüber hinaus die Möglichkeit eines Forschungsaufenthaltes am MITC. Dies ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, bewerben sich doch jährlich mehrere hundert Wissenschaftler auf solch eine Projektstelle.

Der Ausbau des Forschungsschwerpunktes geht einher mit dem Ausbau des Studienangebots an der FH Stralsund. Ab Wintersemester 2015/16 startet der 7-semestrige Bachelorstudiengang "Medizinisches Informationsmanagement/eHealth" (MIME). In diesem Studiengang geht es um innovative Verfahren der Informationsverarbeitung im Gesundheitswesen und darauf gründende neue Versorgungsformen. Beispielsweise werden im Rahmen des Home-Monitorings multimorbide und ältere Menschen in ihrem häuslichen Umfeld durch Überwachung von Vitalparametern aus der Ferne betreut. Ein anderes Beispiel sind telemedizinische Systeme, bei denen Informationen über Vorerkrankungen, Therapien, Befunde und Krankheitsverläufe zwischen verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens elektronisch ausgetauscht werden. Aber auch das Management von Daten, wie sie in der epidemiologischen und klinischen Forschung anfallen, gehört zum Spektrum des interdisziplinären Studiengangs.

Der Rektor der FH Stralsund, Prof. Dr.-Ing. Falk Höhn, erläutert dazu "Mit dem Ausbau des Forschungsschwerpunktes und Studienangebotes im Zukunftsfeld Gesundheit/Life Sciences unterstützt die FH Stralsund aktiv das Ziel der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern zum führenden Gesundheitsland in Deutschland zu werden". Die Landesregierung sieht die Gesundheitsbranche als Wachstumsmarkt. Schon jetzt sind laut Regierung knapp 100.000 Menschen im Land in der Gesundheitswirtschaft tätig, wobei sie einen Jahresumsatz von fast vier Milliarden Euro erwirtschaften.

Die Fachhochschule Stralsund will sich daher auch nicht auf dem bisher Erreichten ausruhen. Als nächste Schritte sind unter anderem die Einführung eines Bachelorstudiengangs für Internationales Medizinmanagement sowie der Aufbau eines gesundheitsökonomischen Forschungsinstituts geplant.

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