Freitag, 09. Dezember 2016


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Die Hochschule der Zukunft

Ausblick anlässlich der Amtseinführung von FHM-Rektorin Anne Dreier

(lifePR) (Bielefeld, ) Bereits seit Anfang Februar hat die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) eine neue Rektorin. Heute wurde Prof. Dr. Anne Dreier im Rahmen eines Festakts feierlich in ihr neues Amt eingeführt. Rund 100 hochrangige Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft besuchten die Veranstaltung unter dem Themenschwerpunkt "Hochschule der Zukunft". Festredner Dr. Jörg Dräger, Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung, verdeutlichte die Anforderungen, die Wissenschaft, Wirtschaft und Studierende an zukunftsfähige Hochschulmodelle stellen. Diese benannte er als gewaltig und verwies neben der Notwendigkeit eines aktiven Diversity Managements an Hochschulen auf die individuellen Profilbildungsprozesse. Die Festgäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft stellten fest, dass die FHM im zehnten Jahr ihres Bestehens optimal für die bevorstehenden Anforderungen aufgestellt ist.

Durch den einstimmigen Beschluss der Gesellschafterversammlung sowie die Bestätigung des Hochschulsenats wurde Prof. Dr. Anne Dreier bereits am 05. Februar 2010 in ihr Amt als Rektorin der staatlich anerkannten, privaten Fachhochschule des Mittelstands (FHM) berufen. Dem heutigen Festakt anlässlich der Amtseinführung wohnten hochrangige Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft bei. Im Anschluss an die Begrüßung durch FHM-Geschäftsführer Prof. Dr. Richard Merk nahm Lena Strothmann MdB, Sprecherin der Gesellschafterversammlung der FHM, den feierlichen Akt der Amtseinführung vor.

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage nach dem Profil der Hochschule der Zukunft. Festredner Dr. Jörg Dräger, Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung, erläuterte die Herausforderungen, denen sich Hochschulen im Spannungsfeld von Wissenschaft, Wirtschaft und studentischen Anforderungen bei der Berücksichtigung des demografischen Wandels werden stellen müssen. "Die Herausforderungen für die Hochschulen der Zukunft sind gewaltig. Ein Universalmodell für die Hochschule der Zukunft gibt es nicht. Jede Institution muss sich für ein Profil entscheiden und es in der bestmöglichen Qualität entwickeln. Wer von der praxisorientierten Lehre über die internationale Forschung bis zum regionalen Transfer alles anbieten will, wird am Ende nichts wirklich exzellent machen." Zur Notwendigkeit eines aktiven Diversity Managements an Hochschulen betonte Dräger ferner: "In wenigen Jahren gehen die Studierendenzahlen deutlich zurück, wenn es den Hochschulen nicht gelingt, in großem Umfang neue, atypische Studierende zu rekrutieren. Diese Öffnung der Hochschulen zum Beispiel für Menschen mit Migrationshintergrund oder Berufstätige entwickelt sich zu einer Kernaufgabe des modernen Hochschulmanagements."

FHM-Rektorin Prof. Dr. Anne Dreier verdeutlichte in ihrem anschließenden Vortrag die Theorie und Praxis in einer lebendigen, privaten Hochschule. Als Rektorin vertritt sie die Interessen der Fachhochschule des Mittelstands mit ihren drei Standorten Bielefeld, Köln und Pulheim sowie den Instituten in Detmold, Hannover, München, Pulheim und China samt der derzeit 1.000 Studierenden in akkreditierten Bachelor-, Masterund MBA-Studiengängen. "Die FHM positioniert sich konsequent als Partner der mittelständischen Wirtschaft. Mit innovativen Studienangeboten entsprechend der Bedarfe in der unternehmerischen Praxis sowie anwendungsorientierten Forschung werden wir auch künftig unser Profil ausbauen. Darüber hinaus setzt die FHM seit Jahren auch auf berufsbegleitende Studiengänge und in Kooperation mit Verbänden und Institutionen inzwischen auch auf duale und sogar triale Angebote. Diese sind optimal auf die Bedürfnisse berufsbegleitend Studierender angepasst und ermöglichen somit die Vereinbarkeit von Beruf, Berufsschule, Privatleben und Studium." In allen Bachelor-, Master- und MBA-Studiengängen vermittelt die FHM gezielt Managementkompetenz mit einem spezifischen Branchen-Know-how und überfachlichen Qualifikationen.

"Mit unserer konsequenten Ausrichtung am Arbeitsmarkt der Zukunft und im Netzwerk aus starken Partnern ist die FHM für die Anforderungen der kommenden Jahre gut aufgestellt", so Prof. Dr. Anne Dreier.

Prof. Dr. Volker Wittberg, Leiter des Instituts für den Mittelstand in Lippe (IML) der FHM, betonte in seinem Vortrag, die FHM habe nach zehn Jahren bereits lange ihren Platz in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gefunden. "Mit einer klaren Positionierung im Zentrum der mittelständischen Wirtschaft ist sie gleichsam attraktiv als Partner in der angewandten Forschung wie auch als Heimathochschule exzellenter Absolventinnen und Absolventen."

Zukunftsfähigkeit war auch das Thema der letzten Festrednerin, Master-Studentin Gerlis Viola Meinert. Diese veranschaulichte in ihrem Beitrag ganz persönlich was es heißt, der mobilen und lebenslang lernenden Generation anzugehören. Sie beteuerte glaubhaft, dass trotz allem On und Off die Bindung zur individuell passenden Hochschule deutlich mehr als eine Beziehung auf Zeit sein kann.

Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld

Die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) wurde im Jahr 2000 vom Mittelstand für den Mittelstand gegründet. Ziel ist die praxisnahe Qualifizierung von Fach- und Führungskräften mit betriebswirtschaftlichem Know-how für die mittelständische Wirtschaft. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen entwickelt und realisiert die FHM in diesem Sinne wissenschaftlich fundierte Studien- und Weiterbildungsangebote sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Das Studienangebot umfasst staatlich und international anerkannte Bachelor- und Master- Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Medien und Personal/Gesundheit/Soziales. Das Studienkonzept der FHM beinhaltet eine hohe Berufsorientierung, eine individuelle Betreuung und kleine Studiengruppen. Weitere Schwerpunkte setzt die FHM mit ihren Instituten in der wissenschaftlichen Weiterbildung sowie in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Existenzgründung und Unternehmensnachfolge im In- und Ausland.

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