Freitag, 20. Januar 2017


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Wie geht's weiter nach der letzten nicht bestandenen Prüfung?

Neues Projekt bietet Studienabbrechern Beratung zu einer beruflichen Perspektive an

(lifePR) (Brandenburg an der Havel, ) Die Fachhochschule Brandenburg (FHB) kümmert sich in einem neuen Projekt um Studierende, denen ein Studienabbruch droht, die schon abgebrochen haben oder die auch die entscheidende dritte Prüfung nicht bestanden haben. Manch ein Student oder eine Studentin begreift erst nach vier oder mehr Semestern, dass ein Studium zu diesem Zeitpunkt nicht das Richtige für ihn oder sie ist. Wenn dann der letzte Versuch einer notwendigen Prüfung gescheitert ist, stellt sich die Frage: Wie geht es jetzt weiter?

Bisher waren die Studierenden in dieser Situation auf sich allein gestellt, doch seit Jahresbeginn gibt es das Projekt "Weitersehen - Weiterbilden - Weiterkommen" an der FHB. Dort werden Studienabbrechern zahlreiche Wege aufgezeigt, wie es in dieser Situation weitergehen kann. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, auch unter Anrechnung seiner im Studium erbrachten Leistungen zu einem qualifizierten (Berufs-)Abschluss zu kommen. So ist z. B. zunächst ein so genannter "IHK-Bewerbercheck" bei der Industrie- und Handelskammer Potsdam möglich, um seine Stärken und Schwächen weiter herauszuarbeiten. Oder es geht in einen Ausbildungsvertrag, der verkürzt werden kann, da bereits Leistungen im Studium erbracht wurden. Auch andere Entwicklungen sind möglich und hängen vom individuellen Profil der Studienabbrecher ab.

Das Projekt, das auf die Initiative des Fachbereiches Wirtschaft an der FHB zustande gekommen ist, wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg. Neben der Beratung von (potenziellen) Studienabbrechern gehört auch die Entwicklung von pauschalen und individuellen Verfahren zur Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Studienleistungen sowie die Kommunikation der Möglichkeiten des "Studierens ohne Abitur" zu den Aufgaben des Projektteams.

Wer Beratungsbedarf hat oder Fragen zum Projekt, kann sich gerne unter der Telefonnummer 03381-327364 bei der Projektleiterin Ursula Schwill oder einem der MitarbeiterInnen melden und unter der Internetseite "www.weiterkommen-in-brandenburg.de" informieren. Auch ein E-Mail-Kontakt ist unter "Ursula.Schwill@fh-brandenburg.de" jederzeit möglich.

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