Donnerstag, 23. Mai 2013


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Aktualisiert: Marktübersicht Pelletheizungen

FNR gibt neutralen Überblick mit technischen Daten

(lifePR) (Gülzow, ) Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gibt jetzt die Marktübersicht Pelletheizungen in 6. aktualisierter Auflage heraus. Mit rund 330 Pelletkesseln und 80 Pelletöfen von 66 Herstellern wurde sie nochmals deutlich erweitert. Die Übersicht beinhaltet Informationen über Pelletkessel und Pelletöfen für Ein- und Mehrfamilienhäuser, aber auch über mittlere und große Pelletheizungen bzw. heizwerke, wie sie derzeit mit einigen hundert Kilowatt oder gar Megawattleistung zunehmend auch an Schulen und Verwaltungsgebäudekomplexen sowie in Gewerbebetrieben zum Einsatz kommen.


Die Heizungsmodelle werden in Typenblättern detailliert vorgestellt. Zusätzlich beinhaltet die 6. Auflage Informationen zu Bauarten und Anlagentechnik von Pelletheizungen sowie zum aktuellen Stand der europäischen Normung und der Zertifizierung von Holzpellets gemäß DIN EN 14961-2. Die Emissionsanforderungen der seit 2010 geltenden novellierten Kleinfeuerungsanlagenverordnung für Holzfeuerungen mit Leistung von 4 kW bis 1 MW sind ebenfalls berücksichtigt und erläutert. Umfangreiche Adressenhinweise runden die Marktübersicht ab.

Europa- und weltweit entwickelt sich der Markt für Pelletheizungen und Holzpellets sehr dynamisch. In Deutschland liegt die jährliche Zubaurate neuer Pelletheizungen bei rund 20.000 Anlagen, Ende 2010 dürfte ihr Gesamtbestand etwa 150.000 Anlagen erreicht haben.

Holzpellets und Pelletheizungen bieten hervorragende Möglichkeiten, klimaneutral und mit nachwachsenden Rohstoffen zu heizen. Dank ihrer Kompaktierung und genormten Qualität erlauben es Holzpellets, den Brennstoff Holz auch im dicht bebauten Raum der Dörfer und Städte zu nutzen. Dabei zeichnen sich Pelletkessel und Pelletöfen durch eine sehr hohe Effizienz, hohen Komfort und äußerst geringe Emissionen aus. Pelletheizungen brauchen so keinen Vergleich zu Ölheizungen zu scheuen.

In vielen Fällen ist Wärme aus Pelletheizungen den Vergleichsvarianten auf Basis fossiler Brennstoffe wirtschaftlich überlegen, wobei das Brennstoffkostenrisiko bei Holzpellets auch künftig geringer bleiben dürfte. Die höhere Anfangsinvestition in eine Pelletheizung macht sich vor allem bei Gebäuden bzw. Betrieben mit höherem Brennstoffverbrauch im Laufe weniger Jahre bezahlt. Aber auch für gut gedämmte Ein- und Mehrfamilienhäuser lässt sich die Pelletheizung als wirtschaftliche Alternative darstellen und empfehlen.

Die Marktübersicht Pelletheizungen bietet einen von den Herstellern strikt unabhängigen, neutralen Überblick über die aktuelle Marktsituation. Sie stellt eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der Planung einer neuen oder umzustellenden Wärmeversorgung dar. Die Publikation ist unter www.fnr.de im Bereich Mediathek kostenlos bestellbar oder kann dort heruntergeladen werden. Die Daten zu den Pelletheizungen stehen zusätzlich auch auf der Internetseite www.bio-energie.de im Bereich Adressen als ständig aktualisierte Datenbank bereit.

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