Samstag, 03. Dezember 2016


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Evonik treibt Nachhaltigkeit voran

(lifePR) (Essen, ) .
- Spezifische Treibhausgasemissionen leicht gesenkt
- Personalvorstand und Arbeitsdirektor Thomas Wessel: "Langfristiger wirtschaftlicher Erfolg und die Wahrnehmung unternehmerischer Verantwortung sind zwei Seiten derselben Medaille."
- Nachhaltigkeitsmanagement durch eigenen Zentralbereich gestärkt

Evonik hat im vergangenen Jahr sein Engagement für mehr Nachhaltigkeit konsequent vorangetrieben. Über die dabei erzielten Fortschritte berichtet das Unternehmen im Nachhaltigkeitsbericht 2014. Evonik-Personalvorstand und Arbeitsdirektor Thomas Wessel erklärt aus diesem Anlass: "Langfristiger wirtschaftlicher Erfolg und die Wahrnehmung unternehmerischer Verantwortung sind zwei Seiten derselben Medaille."

Das Spezialchemieunternehmen übernimmt weltweit Verantwortung für seine Geschäfte, Mitarbeiter, die Umwelt und die Gesellschaft. So baut Evonik den Beitrag, den das Unternehmen mit ressourcenschonenden Produkten und Lösungen sowie einer kontinuierlichen Verbesserung seiner Prozesse zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet, gezielt aus.

Wessel: "Wir reagieren damit auf die wachsende Nachfrage unserer Kunden nach Produkten, die eine ausgewogene Balance ökonomischer, ökologischer und sozialer Faktoren aufweisen. Evonik hat beim Thema Nachhaltigkeit die gesamte Wertschöpfungskette im Blick - von der Rohstoffversorgung bis hin zur Produktanwendung."

Umweltziele im Fokus
Ziel von Evonik ist es, den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu verbessern. So leistet der Konzern unter anderem einen Beitrag zum Klimaschutz, indem er kontinuierlich an einer Senkung der spezifischen Treibhausgasemissionen arbeitet. Im Vergleich zum Vorjahr konnten diese 2014 um einen Prozentpunkt gesenkt werden. In Relation zum Referenzjahr 2012 liegen sie nun bei 93 Prozent.

Bis 2020 will Evonik die spezifischen Treibhausgasemissionen in Relation zur Produktion gegenüber 2012 um 12 Prozent senken. Die Kennzahl umfasst direkte und indirekte Treibhausgasemissionen. Außerdem soll die spezifische Wasserförderung, die den Wasserverbrauch bezogen auf die Produktion angibt, im gleichen Zeitraum um zehn Prozent sinken. Diese stieg 2014 aufgrund außergewöhnlicher Rahmenbedingungen an einem Standort um 8 Prozentpunkte und liegt nun drei Prozentpunkte über dem Niveau von 2012. Ungeachtet dessen hält Evonik an dem Ziel fest.

Ausgeprägte Sicherheitskultur
Zum Schutz von Mitarbeitern und Anwohnern wurden weltweit hohe Standards in einer konzerneinheitlichen Sicherheitskultur verankert und 2014 ein neues Sicherheitsleitbild eingeführt. Wessel: "Unsere Devise lautet: 'Jeder Unfall ist einer zu viel.'"
Evonik hielt die Zahl der Arbeitsunfälle im Jahr 2014 erneut auf einem niedrigen Niveau. So lag die Unfallhäufigkeit eigener Mitarbeiter mit 1,2 in den fortgeführten Aktivitäten - wie in den Vorjahren - unter dem selbst gesetzten Zielwert von 1,3.
Die Kennzahl gibt die Zahl der Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen eigener Mitarbeiter sowie von Fremdfirmenmitarbeitern, wenn diese unter direkter Weisung von Evonik stehen, pro eine Millionen Arbeitsstunden an.

Im Zuge der strategischen Weiterentwicklung von Evonik hat der Vorstand im Sommer 2014 beschlossen, das Thema Nachhaltigkeit als eigenständigen Zentralbereich im Ressort des Personalvorstandes zu führen. Die aus der Nachhaltigkeitsstrategie abgeleiteten Themen werden über verbindliche Ziele in den Geschäfts- und Fachbereichen umgesetzt.

Evonik bei Nachhaltigkeitsindizes und -ratings gut positioniert
2014 wurde Evonik in die Börsenindizes für verantwortungsbewusstes Investment FTSE4Good Global und STOXX® Global ESG aufgenommen. STOXX Limited führt das Unternehmen im Index der Global ESG Leaders.
Die Rating-Agenturen Sustainalytics und Oekom Research sehen Evonik bei der Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung unter den führenden Unternehmen der Branche. Das Carbon Disclosure Project (CDP) stufte den Konzern bei der erstmaligen Teilnahme am Investor CDP 2014 mit 91B auf sehr hohem Niveau ein.

Nachhaltigkeitsbericht erfüllt GRI-Anforderung A+

Wie schon in den Vorjahren erfüllt auch der jüngste Nachhaltigkeitsbericht die Anforderungen der höchsten Anwendungsebene A+ der Global Reporting Initiative (GRI). Dabei orientiert sich der Konzern an den Richtlinien GRI 3.1. GRI setzt den international anerkannten Standard für eine umfassende Nachhaltigkeitsberichterstattung. Weite Teile des Berichts wurden von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer betriebswirtschaftlichen Prüfung unterzogen.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2014 ist im Internet abrufbar unter www.evonik.de/verantwortung.

Rechtlicher Hinweis
Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.

Evonik Industries AG

Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Mehr als 33.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 12,9 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 1,9 Milliarden €.

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