Samstag, 03. Dezember 2016


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Mikrofinanz-Investmentfonds EFSE gewinnt weiteren Privatanleger

Österreichischer Mikrofinanz-Dachfonds ESPA VINIS MICROFINANCE investiert in den European Fund for Southeast Europe (EFSE)

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Der heute an den Start gehende österreichische Mikrofinanz-Dachfonds ESPA VINIS MICROFINANCE investiert in Anleihen mit festgelegter Laufzeit ("Notes") auf den in Luxemburg registrierten Mikrofinanz- Investmentfonds European Fund for Southeast Europe (EFSE). Der Dachfonds platziert rund 10 Prozent seines Fondsvolumens bei EFSE.¹

ESPA VINIS MICROFINANCE ist der erste in Österreich zugelassene Dachfonds für soziale Mikrofinanz-Investments. Werte, die ethischen Kriterien genügen, prägen seinen nachhaltigen Investmentansatz. Regionale Schwerpunkte sind Ost- und Südosteuropa, Mittelund Südamerika sowie Zentral- und Ostasien. Er wird von der österreichischen Kapitalanlagegesellschaft ERSTE-SPARINVEST aufgelegt und primär institutionellen Investoren angeboten.

Der EFSE stellt Finanzdienstleistern in Südosteuropa langfristige Refinanzierungsmittel für die Vergabe von Krediten an Kleinst- und Kleinunternehmen sowie an private Haushalte mit niedrigem Einkommen zur Verfügung. Seit Auflegung im Dezember 2005 hat der Fonds die Refinanzierung von rund 200.000 Kleinst- und Kleinkrediten in einem Volumen von einer Milliarde Euro ermöglicht. Aus wirtschaftlicher Sicht sind diese Darlehen sehr wichtig, weil sie Unternehmensgründungen und deren Ausbau ermöglichen. Dies wiederum führt zur Schaffung von Einkommen und Beschäftigung.

Als Public-Private-Partnership-Initiative sammelt der von der KfW Entwicklungsbank initiierte EFSE Mittel öffentlicher Geldgeber als Risikokapital ein, um Gelder von ethisch motivierten institutionellen Privatanlegern zu mobilisieren und somit Förderprojekte im Rahmen der Entwicklungsfinanzierung auf eine breitere finanzielle Basis zu stellen. Neben dem Engagement staatlicher Institutionen wie der österreichischen Regierung und der Oesterreichischen Entwicklungsbank (OeEB) investiert nun auch die österreichische Privatwirtschaft in Form des ESPA VINIS MICROFINANCE in den EFSE.

Bis heute konnte EFSE feste Mittelzusagen von über 715 Millionen Euro akquirieren. Die Mittel aus der Senior-Tranche, die vornehmlich institutionellen Privatanlegern vorbehalten ist, einschließlich der Notes belaufen sich auf 383,3 Millionen Euro (53 Prozent). Ziel des EFSE ist es, die Anlegerstruktur weiter zu diversifizieren und den Finanzmittelbedarf vermehrt durch Privatanleger zu decken. Bis 2011 ist eine Aufstockung des Fondsvolumens auf eine Milliarde Euro geplant, wobei auf die von Privatanlegern gezeichnete Senior- Tranche voraussichtlich über 60 Prozent der Finanzierung entfallen werden.

Hintergrundinformationen zum European Fund for Southeast Europe (EFSE)

Mit einem Investitionsportfolio von 578 Millionen Euro (31. Dezember 2009) ist EFSE der größte Mikrofinanz-Investmentfonds weltweit. Der Fonds zielt darauf ab, wirtschaftliche Entwicklung und den Aufbau in Südosteuropa zu fördern. Er bietet langfristige Finanzierungsinstrumente für qualifizierte lokale Finanzinstitute in der Region, um die Kreditvergabe an Kleinst- und Kleinunternehmen, aber auch an private Haushalte mit niedrigem Einkommen auszudehnen. Zusätzlich zum Investmentfonds verfügt der EFSE über eine so genannte Development Facility. Durch die Bereitstellung finanzieller Mittel ermöglicht sie technische Beratung und Trainings, um Partner-Institutionen institutionell zu stützen. Initiiert von der KfW, ist der EFSE ein Fonds unter Luxemburger Recht in Form einer Aktiengesellschaft, einer sogenannten société d'investissement à capital variable (SICAV-SIF). Der Fonds hat eine starke Anteilseigner- und Investorenbasis unter internationalen Finanzinstitutionen und privaten institutionellen Anlegern, die unter anderen die Europäische Kommission, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Regierungen von Österreich, Schweiz, Dänemark und Albanien, die KfW, die IFC, die FMO (Netherlands Development Finance Company), die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die Europäische Investitionsbank (EIB), die Oesterreichische Entwicklungsbank (OeEB), Sal. Oppenheim, Deutsche Bank, BN&P Good Growth Fund, ESPA VINIS MICROFINANCE, Finance in Motion und andere private institutionelle Investoren umfasst.

Weitere Informationen unter www.efse.lu

¹Investments in einzelne Mikrofinanz-Instrumente sind aufgrund des österreichischen Investmentfonds-Gesetzes mit diesem Prozentsatz limitiert.

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