Samstag, 21. Januar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 64432

Zusammenarbeit Der EZB/Des ESZB mit der Nationalbank von Serbien

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Gemeinsam mit 17 nationalen Partnerzentralbanken begann die EZB heute eine neunmonatige Bedarfsanalyse für die Nationalbank von Serbien (NBS). Ziel des Programms ist die Erarbeitung eines Berichts, der die Bereiche aufzeigt, in denen in den kommenden Jahren durch die Umsetzung neuer Regelungen oder politischer Maßnahmen, die Einführung von Verfahren oder die Personalweiterbildung Fortschritte gemacht werden könnten. Der Bericht wird Input für die künftige Strategie der NBS gegenüber dem ESZB bereitstellen.

Die Analyse erstreckt sich auf sechs unterschiedliche Themengebiete: 1)Bankenaufsicht, 2) Harmonisierung der in den Zuständigkeitsbereich der NBS fallenden Rechtvorschriften mit dem gemeinschaftlichen Besitzstand, 3) Liberalisierung des Kapitalverkehrs, 4) Durchführung der Geldpolitik und Umsetzung des Wechselkursregimes, 5) Geld-, Finanz- und Zahlungsbilanzstatistiken und 6) Schutz der Konsumenten im Finanzdienstleistungsbereich.

Das Programm wurde heute in Belgrad von Gertrude Tumpel-Gugerell, Mitglied des EZBDirektoriums, Radovan Jelaši , Präsident der NBS, Daniel Giuglaris, Leiter der Niederlassung der Europäischen Agentur für Wiederaufbau in Belgrad, und Botschafter Josep M. Lloveras, Leiter der Delegation der Europäischen Kommission in der Republik Serbien, vorgestellt. Die Europäische Union stattete das Programm mit CARDS-Mitteln(Community Assistance for Reconstruction, Development and Stabilisation) in Höhe von 400 000 EUR aus.

Das Programm, an dem die EZB sowie die Nationale Bank van België/Banque Nationale de Belgique, die Bulgarische Nationalbank (), die eská národní banka, Danmarks Nationalbank, die Deutsche Bundesbank, die Eesti Pank, die Bank von Griechenland, die Banque de France, die Banca d'Italia, die Zentralbank von Zypern, die Latvijas Banka, die Magyar Nemzeti Bank, die Nederlandsche Bank, die Oesterreichische Nationalbank, die Narodowy Bank Polski, die Banca Na ional a României und die Bank of England beteiligt sind, wird von heute an durchgeführt. Zur Koordinierung der Aktivitäten entsenden die EZB und die nationalen Partnerzentralbanken einen Programmkoordinator für neun Monate nach Belgrad.

Frau Tumpel-Gugerell, Herr Jelaši , Herr Giuglaris und Herr Lloveras betrachten dieses Programm als wichtigen Schritt in Richtung einer stärkeren wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenarbeit zwischen der Nationalbank von Serbien und den Notenbanken der Europäischen Union sowie zwischen der Europäischen Union und der Republik Serbien.

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