Samstag, 10. Dezember 2016


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Euler Hermes expandiert nach Südafrika - Chancen und Risiken in Afrika und Subsahara

(lifePR) (Johannesburg / Paris / Hamburg, ) Euler Hermes, Marktführer in der Kreditversicherung, expandiert nach Südafrika und schützt künftig auch in der dortigen Regionen Unternehmen vor Ort vor Zahlungsausfällen im In- und Ausland. Euler Hermes arbeitet dabei eng mit der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) South Africa Limited zusammen, die bereits seit vielen Jahren in Afrika tätig ist. So kombinieren die beiden Allianz Tochtergesellschaften optimal ihre Expertise in der Kreditversicherung mit der fundierten Kenntnis des lokalen Markts und den bestehenden Kundenbeziehungen.

"Als weltweiter Marktführer ist Euler Hermes prädestiniert, sowohl südafrikanische Unternehmen und Exporteure als auch Firmen in den angrenzenden afrikanischen Staaten beim Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten zu unterstützen - davon wiederum kann der afrikanische Wirtschaftsraum nur profitieren", sagte Gregory Nosworthy, Geschäftsführer von Euler Hermes in Südafrika. "Weltweit analysieren wir die Bonität von 40 Millionen Unternehmen in mehr als 200 Staaten, die über 92% der weltweiten Wirtschaftsleistung ausmachen - dieses Wissen machen wir nun vor Ort zugänglich."

Euler Hermes Studie: "Südafrika: Regenbogen - vor oder nach dem Regen?"

Euler Hermes erwartet in seiner aktuellen Länderstudie "Südafrika: Regenbogen - vor oder nach dem Regen?" für den Staat am Kap der guten Hoffnung ein Wirtschaftswachstum von 2% im laufenden und 3% im kommenden Jahr. Damit könnte Südafrika sein Wachstum entfesseln und Investitionslücken in Infrastruktur und Produktion überbrücken.

Insolvenzen rückläufig - Trend schwächt sich ab, für 2016 Stagnation bei Fallzahlen erwartet

"Das Geschäftsklima für südafrikanische Unternehmen hat sich verbessert: Zahlungsziele sind mit rund 50 Tagen in 2014 relativ kurz und stabil und Insolvenzen seit fünf Jahren rückläufig, im vergangenen Jahr verzeichneten sie sogar einen Rückgang von 13 Prozent", sagte Ludovic Subran, Chefökonom der Euler Hermes Gruppe. "Der Trend schwächte sich jedoch merklich ab - für 2015 erwarten wir noch einen leichten Rückgang von 3% auf rund 2.000 Fälle und gleichbleibende Zahlen auch für 2016."

Die südafrikanische Handelsbilanz profitiert von den niedrigen Ölpreisen - im Gegensatz zu den ebenfalls gesunkenen Goldpreisen. Euler Hermes geht davon aus, dass die dortige Wirtschaft in den kommenden 15 Jahren rund 68 Milliarden US-Dollar benötigt, um die Investitionslücke bei der Infrastruktur zu schließen.

Ass im Ärmel: Demographie und Rohstoffe sind Trumpfkarten für Südafrikas Entwicklung

"Chancen für südafrikanische Unternehmen könnten mittelfristig aus der guten Demographie im Land entstehen sowie durch eine beständige globale Nachfrage nach Rohstoffen", sagte Subran. "Wir erwarten zusätzliche Exporte von 26 Milliarden Südafrikanischen Rand (ZAR) in 2015 und damit einen Anstieg der gesamten Ausfuhren auf 1.025 Mrd. ZAR. "Juwelen mit zusätzlichen 9,3 Mrd. ZAR und Buntmetalle mit einem Anstieg um 5,8 Mrd. ZAR sind dabei voraussichtlich die größten Gewinner. Auch Lebensmittel- und Getränkeexporte sind auf dem aufsteigenden Ast mit geschätzten zusätzlichen 3 Mrd. ZAR."

Die USA (zusätzliche Importe aus Südafrika in Höhe von 8,5 Mrd. ZAR) und China (7,3 Mrd. ZAR) sind die Haupttreiber des südafrikanischen Exportwachstums, sie machen zusammen 61% der zusätzlichen Nachfrage aus. Die Schweiz folgt auf Platz drei (zusätzliche Importe aus Südafrika in Höhe von 2,8 Mrd. ZAR), Indien und Japan. Die interafrikanischen Handelsströme bleiben jedoch sehr stark.

Südafrika: Drehkreuz für Entwicklung in der Subsahara-Region durch Infrastruktur und Netzwerk

"Südafrika hat durch die vergleichsweise bessere Transportinfrastruktur und globale Vernetzung eine zentrale Bedeutung, um die Entwicklung und Impulse der Handelsströme in der Subsahara-Region aufrecht zu erhalten, die sich seit 2007 fast verdoppelt haben", sagte Subran. "Europa und Nordamerika bleiben dabei wichtige Handelspartner, aber wir erwarten vor allem einen Anstieg der Geschäfte über den indischen Ozean hinweg, insbesondere mit Indien. 6% der südafrikanischen Ausfuhren gehen nach Indien und wir schätzen die zusätzlichen Exporte in diesem Jahr auf 2,3 Mrd. ZAR."

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen: So weit wir hierin Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen ergeben sich eventuell Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschliessenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmassnahmen. Abweichungen resultieren ferner aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen, und insbesondere im Bankbereich aus dem Ausfall von Kreditnehmern. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und der Wechselkurse, sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können einen Einfluss ausüben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Euler Hermes - Deutschland AG

Euler Hermes ist weltweiter Marktführer im Kreditversicherungsgeschäft und anerkannter Spezialist in den Bereichen Kaution, Garantien und Inkasso. Das Unternehmen verfügt über mehr als 100 Jahre Erfahrung und bietet seinen Kunden umfassende Finanzdienstleistungen an, um sie im Liquiditäts- und Forderungsmanagement zu unterstützen. Über das unternehmenseigene Monitoringsystem verfolgt und analysiert Euler Hermes täglich die Insolvenzentwicklung kleiner, mittlerer und multinationaler Unternehmen. Insgesamt umfassen die Expertenanalysen Märkte, auf die 92% des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) entfallen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris ist in mehr als 50 Ländern vertreten und beschäftigt über 6.000 Mitarbeiter. Euler Hermes ist eine Tochtergesellschaft der Allianz und ist an der Euronext Paris notiert (ELE.PA). Das Unternehmen wird von Standard & Poor's und Dagong Europe mit einem Rating von AA- bewertet. 2013 wies das Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von EUR 2,5 Milliarden aus und versicherte weltweit Geschäftstransaktionen im Wert von EUR 860 Milliarden.

Euler Hermes beschäftigt in Deutschland rund 1.500 Mitarbeiter, am Hauptsitz in Hamburg sowie in weiteren Niederlassungen in Deutschland.

Weitere Informationen auf www.eulerhermes.de, LinkedIn oder Twitter @eulerhermes

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