Samstag, 10. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 155200

Das mache ich doch mit links!

(lifePR) (Hamburg, ) Habe ich doch erst gestern Abend im Restaurant die Umräumaktion eines offenbar linkshändigen Gastes beobachten können. Gläser und Besteck vertauschten die Plätze. Komplett. Vor Beginn des Essens. Waren ja auch für ihn seitenverkehrt eingedeckt. Das Ganze wurde eingehend kommentiert.

Linkshändigkeit wird heute zum Glück nicht mehr generell umerzogen. Spezielle Shops bieten Produkte an: Hefte, mit der Spiralfassung auf der anderen Seite zum Beispiel, Lineale, Scheren, etc.. Im Beruf ist der Linkshänder an bestimmten Werkzeugmaschinen allerdings meist noch aufgeschmissen und kann den Wunschberuf manchmal gar nicht ergreifen.

Auch bei Tisch werden dem Linkshänder immer noch Steine in den Weg zum Mund gelegt. Mit dem Vorlegebesteck auf Platten und in Schüsseln muss er kämpfen, der Gourmetlöffel hat die Kerbe nur auf einer Seite, die Austerngabel ihre Schneide auf der falschen. Ein seitenrichtiges Fischmesser ist zwar auf dem Markt - aber in den wenigsten Restaurants vorhanden. Beim Schnecken-Pfännchen sind Linkshänder vielen Rechtshändern überlegen: Die Schneckenzange ist für sie auf der richtigen Seite eingedeckt.

Was sich da gestern am Nachbartisch abspielte, war jedoch ziemlich übertrieben. Wer in Gesellschaft speist, sollte wenig Aufhebens (und Geräusche) machen. In der Regel wechseln nur die Besteckteile für den jeweiligen Gang die Hand - niemals wird komplett umgedeckt. Die Gläser sollten immer auf der rechten Seite stehen bleiben, da der Wein von hier eingeschenkt wird, mit dem Etikett zum Gast. Am Ende des jeweiligen Gangs legt man das Besteck genau so wie ein Rechtshändiger auf dem Teller ab. Auch das ist für die Servicekraft leichter.

Um auf häufige ungleiche Behandlung aufmerksam zu machen, wird seit dem 13. August 1976 weltweit der Internationale Linkshändertag begangen. Bezeichnungen wie: linkisch, rechtschaffen, jemanden linken, Recht haben, der rechte Weg, links liegen lassen ... zeigen übrigens, wie früher rechts und links eingestuft wurde.

Etikette Trainer International (ETI)

ETI ist ein Zusammenschluss von internationalen Etikette Trainern, die gesellschaftliche Entwicklungen diskutieren, mit traditionellen Formen vergleichen und gegebenenfalls neue Standards setzen. Diese Empfehlungen werden in Seminaren, Pressegesprächen und Veröffentlichungen transportiert. Alle Mitglieder haben eine qualifizierte Ausbildung im Bereich Umgangsformen, Hotellerie, Gastronomie oder Protokoll und bilden sich ständig weiter. Dieses Netzwerk von Spezialisten steht für Aktualität, Kompetenz und Qualität.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Der Countdown für die Eisgala "Emotions on Ice" läuft

, Kunst & Kultur, C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH

In wenigen Tagen präsentiert die C³ Chemnitzer Veranstaltungszentre­n GmbH gemeinsam mit Spotlight Productions mit der zweiten Auflage von „Emotions...

ARD Kroatien Krimi Kommissar Lenn Kudrjawizki sorgt für nachhaltige Begeisterung

, Kunst & Kultur, Stefan Lohmann - Talent Buyer & Booking Agent

ARD / Degeto verlängert „Kroatien Krimi“ Reihe mit Lenn Kudrjawizki in einer der Hauptrollen. Nach der erfolgreichen Ausstrahlung stehen nun...

DER NUSSKNACKER in Darmstadt / ASCHENPUTTEL in St. Petersburg

, Kunst & Kultur, Staatstheater Darmstadt

In der laufenden Spielzeit findet erstmalig ein besonderer Austausch zwischen dem Hessischen Staatsballett und dem Leonid Yacobson Ballet aus...

Disclaimer