Freitag, 09. Dezember 2016


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Masters League Finale für Mario Stevens

(lifePR) (Frankfurt a.M., ) Der 27 Jahre alte Springreiter Mario Stevens aus Molbergen hat beim Internationalen Festhallen Reitturnier in Frankfurt den Großen Preis von Frankfurt und damit das Finale der mit 150.000 Euro dotierten Masters League 2009 gewonnen. Mit dem 15 Jahre alten Wallach Mac Kinley blieb der Niedersachse in 37,73 Sekunden ohne Fehler als letzter Starter im Stechen und fing damit noch den bis dahin führenden viermaligen Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Couleur Rubin (0/ 38,50) ab. Der neue Masters League-Sieger freute sich überschwänglich nach mittlerweile drei gewonnen Großen Preisen in nur zwei Monaten. Und - dachte dabei auch an all jene, die weniger vom Leben begünstigt sind. Von seinem Preisgeld gehen 5000 Euro an die Ann Kathrin Linsenhoff UNICEF Stiftung!

"Schon als Marco vorgelegt hat, dachte ich ob das wohl zu schaffen ist," so Stevens, "dann war Ludger noch schneller und dann habe ich mir gesagt, ich hab ja auch n' schnelles Pferd und muss es versuchen." Über den Stall Beerbaum ist Stevens eigentlich erst an Mac Kinley, das einstige Weltcup-Pferd des Olympiazweiten Rolf-Göran Bengtsson, gekommen, immer mal wieder trainiert Stevens in Riesenbeck. "Die Zusammenarbeit ist beendet," witzelte Beerbaum prompt. Tatsächlich birgt auch der Stevens-Erfolg ein Stück Renommée für den 46 Jahre alten Springreiter. Marco Kutscher (Riesenbeck) ergänzte den sportlichen Erfolg des Stalles um Platz drei mit Cornet Obolensky im Finale der Masters League, das an Spannung kaum zu überbieten war. Insgesamt 15 Teilnehmer erreichten das Stechen, exakt genauso viele wie im Jahr 2008. Titelverteidiger Marcus Ehning (Borken) erreichte mit seinem Oldenburger Hengst Sandro Boy zwar das Stechen des Masters League-Finales, kassierte in der Schlußrunde jedoch eine Verweigerung.

Rund 42.000 Zuschauer - das Ergebnis des Vorjahres - besuchten das Frankfurter Festhallen Reitturnier. Eine Zahl, mit der Turnierleier Dr. Kaspar Funke durchaus zufrieden ist, angesichts des Schnee- und Kälteeinbruchs, der die Main-Metropole ab Freitag überraschte. Gleichwohl entfaltete der Mix aus Dressur- und Springsport, der Hessentag und der Große Show-Wettkampf der Reitund Fahrvereine große Anziehungskraft.

Erkennbare Nervosität plagte am Sonntag die Generation U25 im Parcours beim erstmals ausgetragenen Finale der Young Masters League. Das sicherte sich im übrigen ein Gast aus den Vereinigten Staaten. Die erst 17 Jahre alte Lucy Davis jumpte mit dem belgischen Wallach True Love unbekümmert zum Sieg und freute sich riesig über ihren ersten Start in Deutschland. Auch die Plätze zwei und drei gingen an junge Reiterinnen, an Linda Marschall (Donaueschingen) und an Lara Schmieder aus Mannheim. Klarer Fall - da kommt was zu auf den Springsport der Zukunft.....

Dressur pur in der Festhalle

Die wohl beste Nachricht für die Dressur kam aus dem Hause Schenker Logistics. Man habe schon für das FEI Weltcup Finale Dressur der Jungen Reiter "etwas zurückgelegt" ließ Josef Lederer aus der Unternehmenskommunikation Schenker Logistics wissen. Soll heißen, auch im kommenden Jahr wird in Frankfurt beim Internationalen Festhallen Reitturnier eine Weltcup-Finale der Jungen Dressurreiter möglich sein. Das entschied 2009 die junge Niederländerin Lotje Schoots mit Toricelli für sich und ritt in der Siegerehrung prompt neben Imke Schellekens-Bartels (Niederlande), die mit Hunter Douglas Sunrise gleich beim ersten Weltcup-Start nach deiner lange Pause im Anschluss an die EM die Grand Prix-Kür gewinnen konnte. "Das ist wichtig für mich," betonte die Dressurreiterin und lieferte auch gleich die Begründung - an den Niederländern ist im Weltcup derzeit schlecht vorbeikommen. Da nur drei Teilnehmer pro Nation startberechtigt sind, muss sich die smarte Blondine Gedanken machen, wie sie mehr Punkte als ihre Landsleute sammeln kann....

Nummer eins im Ranking der West-Europaliga ist derzeit Monica Theodorescu aus Sassenberg mit Whisper und sie belegte in Frankfurt hinter Schellekens-Bartels den zweiten Platz vor der Dänin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein mit Digby. Das Weltcup-Finale in s'Hertogenbosch ist für Theodorescu das nächste Ziel, bereits in Las Vegas war die Fremdsprachenexpertin mit dem Fuchswallach Whisper dabei.

Good bye Wahajama-UNICEF

Ein schwarze Schönheit hatte sich am Abend zuvor vom Frankfurter Publikum verabschiedet: Wahajama-UNICEF, Hannoveraner Stute von Ann Kathrin Linsenhoff - championatserprobt, weltcup-erfolgreich und inzwischen 15 Jahre alt, zeigte in der Festhalle nochmals ihre Klasse und vor allem ließ die Pferdedame ahnen, dass sie die große Bühne zu schätzen weiß. Eigens für diesen Abschied war das Präsidium des Hannoveraner Verbandes angereist und auch der langjährige Auktionsleiter in Verden, Rainer Kiel, denn dort hatte Ann Kathrin Linsenhoff Wahajama-UNICEF erworben. Kein bisschen irritiert, eher bis in die Haarspitzen motiviert präsentierte sich die Warkant-Tochter mit ihrer Reiterin Ann Kathrin Linsenhoff um dann draußen in der Abreitehalle erst mal von Marie - der Tochter von Linsenhoff und Klaus-Martin Rath ausgiebig mit Streicheleinheiten verwöhnt zu werden.....

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