Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Kleine Schniefnasen: Was Eltern wissen müssen

(lifePR) (Düsseldorf, ) Als Svea und Anton - heute 20 und 22 Monate alt - im Sommer einen Krippenplatz bekamen, war die Freude groß. Zwischenzeitlich überwiegt in beiden Familien die Sorge, denn die beiden sind ständig krank: Husten, Schnupfen und Magen-Darm-Infekte wechseln sich ab und die Eltern fragen sich, ob sie die Sprösslinge nicht zu früh in die Fremdbetreuung gegeben haben. Die Gesundheitsexperten der ERGO Versicherungsgruppe informieren, wie Infekte im Kleinkindalter zu bewerten sind, und was Eltern tun können.

Wenn die Nase läuft, der Appetit nachlässt und die Temperatur ansteigt, ist in der Regel eine harmlose Virusinfektion im Anmarsch, die in wenigen Tagen auch wieder vergeht. Folgt bei einem Kleinkind allerdings ein Infekt dem anderen, ist dies für die Eltern oft Anlass zur Sorge. Zumeist ist das nicht nötig, wissen die Experten der ERGO: Bis zu zwölf Infekte im Jahr sind bei einem Kleinkind normal, denn das Immunsystem ist bis etwa zum fünften Lebensjahr noch nicht ausgereift und besitzt daher noch keinen ausreichenden Schutz gegen Krankheitserreger. Somit erstaunt es nicht, dass sich Infekte insbesondere dann häufen, wenn das Kind verstärkt in Kontakt mit fremden Menschen kommt. War dies früher in der Großfamilie von Geburt an selbstverständlich, beginnt der Ansturm von Viren und Bakterien auf die kindlichen Abwehrkräfte heute erst mit dem Besuch der Krippe oder Kita.

Wertvolles Training

Studien belegen in der Tat, dass Krippenkinder doppelt bis dreimal so häufig krank sind wie ihre Altersgenossen, die zuhause betreut werden. Doch das ist keineswegs ein Argument gegen die Fremdbetreuung, sagen die Fachleute. Im Gegenteil: Der Kontakt mit Viren und Bakterien trainiert das Immunsystem und ist somit extrem wichtig für eine langfristig funktionierende Abwehr. Diesen Effekt kann man beobachten: Üblicherweise geht die Zahl der Infekte nach dem ersten Krippen- oder Kita-Jahr merklich zurück. Einige Untersuchungen weisen sogar daraufhin, dass Kinder, die in den ersten Lebensjahren häufig mit Krankheitskeimen in Berührung kommen, seltener Allergien entwickeln als der Durchschnitt ihres Jahrgangs. Damit das Abwehrtraining für die Kleinsten wirklich funktioniert und Komplikationen harmloser Infekte nach Möglichkeit ausbleiben, können die Eltern zusätzlich Einiges tun.

Fit gegen Erreger

Wie die Immunabwehr wirklich funktioniert, ist heute erst in Ansätzen bekannt. Allerdings kennt man bereits einige Faktoren, die die körpereigene Abwehr unterstützen. Ausgewogene, vitaminreiche Ernährung, reichliche Flüssigkeitszufuhr und Bewegung an der frischen Luft helfen gesunden Kindern ebenso wie kleinen Schniefnasen, den Krankheitserregern erfolgreich Paroli zu bieten. Die Wahl der richtigen Kleidung tut ein Übriges, ist allerdings in dieser Jahreszeit oft eine echte Herausforderung: Sie sollte vor Kälte, Wind und Nässe schützen, aber gleichzeitig nicht zu warm sein - da hilft oft nur der "Zwiebel-Look" mit entsprechend wasser- und winddichter Außenschicht (zum Beispiel Gummistiefel, Matschhose, Regenjacke und Mütze).

Ruhepause bei Infekt

Hat es den kleinen Patienten richtig "erwischt", braucht er vor allem Ruhe und Zeit, um den Infekt richtig auszukurieren. Der Besuch der Krippe oder Kita sollte während der akuten Erkrankung absolut tabu sein - auch um das Ansteckungsrisiko für die anderen Kinder und die Mitarbeiter zu senken. Die Experten raten, das Kind auch am ersten völlig beschwerdefreien Tag noch zuhause zu lassen. Unmittelbar nach einer überwundenen Erkrankung muss sich nämlich auch das Immunsystem erst einmal wieder erholen und die Gefahr einer erneuten Infektion ist in dieser Zeit besonders hoch. Insbesondere, wenn ein Kind von einer Erkältung in die nächste rutscht, sollten die Eltern ihm unbedingt eine längere Kita-Pause gönnen.

Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der ERGO Versicherungsgruppe beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

ERGO Versicherungsgruppe AG

Mit 17,7 Mrd. Euro Beitragseinnahmen ist ERGO eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. ERGO ist weltweit in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. In Europa ist ERGO die Nummer 1 in der Kranken- und der Rechtsschutzversicherung; im Heimatmarkt Deutschland gehört ERGO über alle Sparten Verbraucherinformation Seite 3/3 hinweg zu den Marktführern. Heute vertrauen 40 Millionen Kunden den Leistungen, der Kompetenz und der Finanzstärke der ERGO und ihrer Gesellschaften. In Deutschland sind es 20 Millionen Kunden, die auf die starken Marken D.A.S., DKV, ERV, Hamburg-Mannheimer, KarstadtQuelle Versicherungen und Victoria setzen. 50.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als selbstständige Vermittler hauptberuflich für die Gruppe. Großaktionär mit 94,7 Prozent der Anteile ist Munich Re, einer der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.

Mehr unter www.ergo.de.

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