Samstag, 03. Dezember 2016


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Epigenomics AG unterstützte Felix Burda Award 2010

(lifePR) (Berlin, ) .
- Unternehmen förderte erstmalig den renommierten Preis für Verdienste um die Darmkrebsvorsorge
- Epigenomics' Septin9-Bluttests für die Darmkrebs-Früherkennung seit Oktober 2009 in Deutschland verfügbar
- Forschungsstudie zur Weiterentwicklung des Bluttests für den Nachweis von Vorläuferstadien für Award nominiert

Die Epigenomics AG, ein Berliner Molekulardiagnostik-Unternehmen, dass sich der Entwicklung und Einführung innovativer Verfahren für die Früherkennung und Diagnose von Krebserkrankungen verschrieben hat, förderte erstmalig den diesjährigen Felix Burda Award, der am 18. April 2010 im Rahmen einer Gala im Berliner Hotel Adlon verliehen wurde. Die Felix Burda Stiftung zeichnet mit diesem Preis seit 2003 die erfolgreichsten, innovativsten und herausragendsten Projekte und Leistungen auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge aus.

"Wie die Felix Burda Stiftung sind auch wir davon überzeugt, dass eine verbesserte und konsequent umgesetzte bevölkerungsweite Früherkennung der Schlüssel dazu ist, die Sterblichkeit bei Darmkrebs zu verringern,"

erklärte Dr. Achim Plum, Senior Vice President Corporate Development der Epigenomics AG. "Wir haben größte Hochachtung vor dem, was die Stiftung seit ihrer Gründung erreicht hat und fühlen uns geehrt, mit unserer Unterstützung des Awards, aber auch mit unserer Forschung und unseren Produkten für die Darmkrebs-Früherkennung einen Beitrag dazu leisten zu können, dieser leider immer noch allzu oft tödlich verlaufenden Erkrankung ihren Schrecken zu nehmen."

Im Oktober 2009 führte die Epigenomics AG den weltweit ersten zugelassenen Test zur Früherkennung von Darmkrebs in einer einfachen Blutprobe in Europa ein. Dieser sogenannte Septin9-Test weist sehr empfindlich Tumor-DNA im Blut nach, ein zuverlässiger Indikator für das Vorhandensein eines Darmtumors. Der Test richtet sich an Menschen, die zwar an der Darmkrebs-Früherkennung teilnehmen sollten, aber vor einer Darmspiegelung, dem Goldstandard in der Darmkrebsprävention, als ersten Schritt der Vorsorge zurückschrecken und auch Stuhltests nicht durchführen möchten. In Deutschland nehmen deshalb mehr als die Hälfte aller Anspruchsberechtigten gar nicht an der Darmkrebs-Früherkennung teil. Der Septin9-Test soll besonders für diese Menschen eine attraktive Möglichkeit zur Teilnahme darstellen. Im Gegensatz zu den verfügbaren Stuhltests, bei denen der Patient selbst für die korrekte Probenentnahme verantwortlich ist, muss der Patient für den Septin9-Test lediglich der Entnahme einer einfachen Blutprobe beim Besuch des Hausarztes zustimmen. Vor der Durchführung des Tests müssen keinerlei Einschränkungen der Ernährung oder bei der Einnahme von Medikamenten beachtet werden. Der Patient kann sich also spontan zur Durchführung des Tests beim Hausarzt entscheiden. Fällt der Septin9-Test positiv aus, wird den Betroffenen eine Abklärung des Befundes durch eine Darmspiegelung dringend angeraten. Erste Erfahrungen mit dem Setpin9--Test in der Routine zeigen, dass die Patienten mit positivem Testergebnis diesem Rat auch folgen. Die Eignung dieses neuen Verfahrens für die bevölkerungsweite Darmkrebs-Früherkennung wurde Anfang des Jahres in einer groß angelegten prospektiven klinischen Studie mit fast 8.000 teilnehmenden Menschen im Alter von 50 Jahren und älter mit durchschnittlichem Erkrankungsrisiko, in Deutschland und den USA unter Beweis gestellt. Diese PRESEPT-Studie ist eine der größten privat finanzierten Studien in der Darmkrebs-Früherkennung, die jemals durchgeführt wurden.

"Der Septin9-Test wurde für den blutbasierten frühzeitigen Nachweis des invasiven kolorektalen Karzinoms entwickelt", erklärte Dr. Plum weiter. "Die Leistungsfähigkeit des Tests für diese Anwendung konnten wir in der PRESEPT-Studie und einer Vielzahl von vorangegangenen Fallkontrollstudien zeigen. Unsere Forschung zielt nun darauf ab, die besonders schwer nachzuweisenden frühen Krebsstadien noch besser zu erfassen und idealerweise auch schon die noch gutartigen Vorläuferstadien mit einem Bluttest nachweisen zu können. Wir freuen uns daher sehr, dass eine Studie, die die Basis eines mit dieser Zielrichtung aufgesetzten gemeinsamen Projekts mit Prof. Matthias Ebert vom Klinikum rechts der Isar in München und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns darstellt, die Beachtung der Jury gefunden hat."

Der Felix Burda Award wird in fünf Kategorien vergeben: Medical Prevention, Public Prevention, Journalism for Prevention, Prevention at Work und Stars for Prevention.

Zu den nominierten Projekten in der Kategorie Medical Prevention gehörte in diesem Jahr auch eine Studie von Prof. Dr. Matthias Ebert und Marc Tänzer von der II. Medizinische Klinik, Klinikum rechts der Isar mit dem Titel "Epigenetisches Screening für Kolorektale Adenome - Ergebnisse einer Studie zur Validierung von zwei Methylierungsmarkern", die neben der bisherigen Forschung der Epigenomics AG die Ausgangsbasis für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten mehrjährigen Projekt EpiTEK bildet, das im Juli 2009 gestartet wurde. Im Rahmen von EpiTEK arbeiten in einem innovativen Verbund aus universitärer Wissenschaft, Industrie und Gesundheitsversorgern die Forscher der Gruppe um Prof. Ebert, die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns und die Wissenschaftler der Epigenomics AG gemeinsam an einer Weiterentwicklung des Septin9--Bluttests mit einem Schwerpunkt auf der Erkennung noch gutartiger Vorläuferläsionen des kolorektalen Karzinoms, den so genannten Adenomen. In ihrer Begründung für die Nominierung wies die Jury des Felix Burda Awards auf den zukunftsweisenden Charakter des Forschungsansatzes im Hinblick auf eine signifikante Steigerung der Teilnahme an der Darmkrebs-Vorsorge hin und lobte zudem den Modellcharakter des Projektes.

"Aus wissenschaftlicher und klinischer Sicht stellt dieses Forschungsvorhaben einen innovativen Ansatz für die Prävention von Darmkrebs dar, denn es konzentriert sich erstmals auf das nicht-invasive Screening der Vorläuferläsionen des Krebses", erklärte Prof. Ebert. "Die Nominierung für den Felix Burda Award 2010 bedeutet für uns eine besondere Auszeichnung für die bisherigen, gemeinsam durchgeführten Untersuchungen und ist für uns Auftrag für die Fortsetzung dieses Studienkonzeptes im Rahmen der EpiTEK-Studie."

Der Septin9-Test

Der Septin9-Test wurde von der Epigenomics AG als Bluttest für die frühzeitige Erkennung von Darmkrebs entwickelt. Der Test beruht auf dem Nachweis methylierter DNA des Gens des Septin9 (mSEPT9) in Blutplasma. Es ist der weltweit erste Test dieser Art. Epigenomics vermarktet unter dem Markennamen Epi proColon einen CE-markierten, in-vitro-diagnostischen, real-time Polymerase Kettenreaktion (real-time PCR) Test-Kit, für den qualitativen Nachweis von mSEPT9 in Bisulfit-konvertierter DNA, die aus menschlichem Blutplasma-Proben isoliert wurde. mSEPT9 in Blutplasma wird in Verbindung gebracht mit, und könnte helfen beim Nachweis des invasiven kolorektalen Adenokarzinoms. Weitere Informationen zum Septin9-Test und seiner Verfügbarkeit finden Sie auf www.septin9test.de.

Das EpiTEK-Projekt

Das EpiTEK-Projekt ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Forschungsvorhaben zur Früherkennung von Darmkrebs, das Wissenschaftler der 2. Medizinischen Klinik des Klinikums rechts der Isar der TU München, die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns

(KVB) und das Berliner Molekulardiagnostik-Unternehmen Epigenomics AG gemeinsam umsetzen. Ziel des Projektes ist es, einen bereits verfügbaren Bluttest für den Nachweis von Darmkrebs (kolorektales Karzinom) der Epigenomics AG weiterzuentwickeln, um mit diesem zukünftig auch bereits Vorstufen des kolorektalen Karzinoms, so genannte Adenome und Polypen, nachweisen zu können. Im Vergleich zu der bisher üblichen Koloskopie (Darmspiegelung) zum Auffinden von Polypen und Tumoren des Darms wäre diese Möglichkeit für die Patienten deutlich unkomplizierter. Ein nicht invasiver "Polypentest" könnte somit ergänzend zur vorhandenen Präventionsstrategie wesentlich dazu beitragen, die Darmkrebs-Sterblichkeit zu verringern. Weitere Informationen zur EpiTEK-Studie finden Sie auf www.myepitek.de.

Epigenomics' Rechtlicher Hinweis. Diese Veröffentlichung enthält ausdrücklich oder implizit in die Zukunft gerichtete Aussagen, die die Epigenomics AG und deren Geschäftstätigkeit betreffen. Diese Aussagen beinhalten bestimmte bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage und die Leistungen der Epigenomics AG wesentlich von den zukünftigen Ergebnissen oder Leistungen abweichen, die in solchen Aussagen explizit oder implizit zum Ausdruck gebracht wurden. Epigenomics macht diese Mitteilung zum Datum der heutigen Veröffentlichung und beabsichtigt nicht, die hierin enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen aufgrund neuer Informationen oder künftiger Ereignisse bzw. aus anderweitigen Gründen zu aktualisieren.

Epigenomics AG

Epigenomics ist ein Molekulardiagnostik-Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf der Entwicklung neuartiger Produkte für die Krebsdiagnostik. Auf der Basis von DNA-Methylierungs-Biomarkern zielen Epigenomics' Tests auf dem Markt und in der Entwicklung darauf ab, Krebs bereits im Frühstadium zu diagnostizieren bevor Symptome auftreten, und könnten dadurch die durch diese gefürchtete Krankheit verursachte Sterblichkeit verringern.

Epigenomics' Produktportfolio umfasst den CE-gekennzeichneten IVD-Test Epi proColon, den weltweit ersten nach IVD-Regularien entwickelten, molekular-diagnostischen Test zum Nachweis von Darmkrebs in Blut, der auf dem Biomarker Septin9 basiert und weitere firmeneigene DNA-Methylierungs-Biomarker und IVD-Produkte in verschiedenen Entwicklungsstadien für Darm-, Lungen- und Prostatakrebs. Für die Entwicklung und weltweite Vermarktung von in-vitro-diagnostischen Testkits verfolgt Epigenomics ein duales Geschäftsmodell, in welchem die direkte Vermarktung von eigenen diagnostischen Testprodukten mit einer nicht exklusiven Lizenzstrategie für Diagnostikanbieter mit breitem Kundenzugang kombiniert wird. Zu Epigenomics' strategischen Partnern in der Diagnostikindustrie zählen Abbott Molecular Inc., Sysmex Corporation, Quest Diagnostics Incorporated und ARUP Laboratories, Inc. für diagnostische Testprodukte und Dienstleistungen sowie die QIAGEN NV, für Produkte für den Forschungsmarkt und zur Probenvorbereitung.

Das Unternehmen hat seinen Firmensitz in Berlin und ist mit einer 100%igen Tochtergesellschaft, Epigenomics Inc., in Seattle, WA, USA, vertreten. Weitere Informationen finden sich unter www.epigenomics.com.

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