Sonntag, 11. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 68917

RENAULT EPD Tour 2008: Tobias Dier gewinnt das Saisonfinale in Hünfeld

Der Nürnberger setzt sich bei der JOB AG EPD Championship durch und tankt Selbstvertrauen für die Qualifying-School, der Engländer James Ruth und die vier Deutschen Max Kramer, Nicolas Meitinger, Christoph Günther und Dennis Küpper lösen über die RENAULT

(lifePR) (Hünfeld, ) Am Ende eines Golfturniers gibt es gewöhnlich nur einen Sieger, und vielleicht ist es dieser Unterschied, der die JOB AG EPD Championship im Golfclub Hofgut Praforst in Hünfeld, traditionell das Saisonfinale der RENAULT EPD Tour, so besonders macht. Dort werden jedes Jahr im Oktober nach dem letzten Putt bis zu sechs Spieler gefeiert. Neben dem Gewinner des mit 30.000 Euro dotierten Turniers die fünf Professionals, denen es gelungen ist, als Top-Scorer der RENAULT EPD Tour Order of Merit das Ticket für die Challenge Tour der folgenden Saison zu lösen.

Der Nürnberger Tobias Dier sicherte sich am Sonntag nach drei Runden mit 9 unter Par den Turniersieg, war davon "selbst völlig überrascht", wie er gestand, "damit hätte ich nie gerechnet". Der Challenge Tour-Spieler, der eine Einladung zum Turnier erhalten hatte, nutzte das große Saisonfinale nahe Fulda, um Spielpraxis für die kommende Qualifying School zu sammeln, bei der er sich auf die European Tour zurückspielen will. Zweimal hat er in seiner Karriere dort bereits gewonnen, 2000 und 2001. Der Triumph in Hünfeld war seither auch der erste Turniersieg für den 32- Jährigen. Ein wenig verdutzt und zugleich hocherfreut zeigte sich Dier ob dieser Tatsache, hatte er doch an den drei Tagen auf dem Platz des GC Hofgut Praforst "endlich wieder einmal so Golf gespielt, wie ich mir das vorstelle und wie das sein sollte". Mächtig Selbstvertrauen tankte er durch seine Runden von 68, 72 und 67 Schlägen, gesamt 9 unter Par und letztlich gut genug, um alle Konkurrenten in Schach zu halten.

Zum Beispiel Kariem Baraka, Challenge Tour-Spieler wie Dier und in Hünfeld ebenso wie dieser auf Einladung am Start. Der Münchner hatte das Feld nach zwei Tagen und 71 und 62 Schlägen angeführt, doch eine 75er Runde am Finaltag mit Bogeys an den Löchern 15, 16 und 18 ließ ihn den möglichen Sieg und auch ein Stechen verpassen. Rang 2 teilte er schließlich mit Nicolas Meitinger (70, 67, 71), auch der vergab die Chance zu Sieg und Play-off auf den Schlusslöchern, durch Bogeys an den Spielbahnen 15 und 17. Trost für den Kölner, der wie Baraka und Dier zum Kader des GOLF TEAM GERMANY gehört: Auch für den geteilten 2. Platz gab's noch 2204 Euro Preisgeld, genug, um den 3. Platz in der Rangliste zu verteidigen.

Weil die JOB AG EPD Championship traditionell das letzte Turnier der RENAULT EPD Tour-Saison ist, gehört dem Turniersieger große Aufmerksamkeit, noch größere aber gehört den fünf Spielern, die nach dem letzten Putt die Plätze 1 bis 5 der RENAULT EPD Order of Merit belegen. Vor dem Turnier konnten sich der Engländer James Alexander Ruth sowie die drei Deutschen Max Kramer, Nicolas Meitinger und Christoph Günther bereits sicher sein, den Sprung in die nächst höhere Liga zu schaffen; unklar war lediglich, ob sie als Nummer 1, 2, 3, 4 oder 5 in die nächste Spielklasse wechseln würden. Lediglich hinter dem Fünftplatzierten, Dennis Küpper, stand noch ein größeres Fragezeichen, denn rechnerisch hatten noch Daniel Alexander Froreich und auch Patrick Niederdrenk die Chance, den Krefelder einzuholen.

Doch Küpper machte bereits in der ersten Runde in Hünfeld mit 67 Schlägen, dem besten Resultat des Tages, klar, dass er nicht daran dachte, sich im letzten Augenblick noch verdrängen zu lassen. Am Ende der 54 Löcher belegte er Platz 7 und ließ damit sowohl Froreich als auch Niederdrenk hinter sich - im Turnier und endgültig auch im Wettstreit um den Qualifikationsplatz für die Challenge Tour.

Qualifikationsplatz 1 und damit den Pokal für den Gesamtsieg der Saison 2008 holte sich souverän der Engländer James Alexander Ruth. Drei Turniere entschied der 23-Jährige aus Tavistock in diesem Jahr für sich, 23.440,93 Euro sammelte er bei 20 Turnieren auf seinem Preisgeld-Konto, keine einzige Veranstaltung hat er ausgelassen.

2007 hatte er den 5. Rang um gerade mal 49 Euro verpasst und "den Fehler gemacht, nicht alle Turniere zu spielen. Aus diesem Fehler habe ich gelernt", sagte er nach seinem 7. Platz in Hünfeld, der noch einmal 1044 Euro respektive Ranglistenpunkte brachte. Dass auf der RENAULT EPD Tour am Ende jeder einzelne Euro zählt, ist der eine Grund, weshalb Ruth konsequent dabei war bei allen Turnieren.

Der zweite ist die Tatsache, dass er die Tour für die bei weitem beste der Satellite Touren in Europa hält. "Ich glaube, sie bereitet am besten auf die Challenge Tour vor. Es gibt 20 Turniere, eine richtige Saison. Wer sich hier durchgesetzt hat, der besteht auch auf der Challenge Tour. Außerdem sind die Plätze hervorragend, alles ist bestens organisiert und die Spieler sind nett und freundlich. Das ist mir wichtig."

Wie bedeutend für ihn der Toursieg ist, zeigte er auch in Hünfeld, wohin er seine Eltern und gute Freunde einflog, damit sie dabei sein konnten am bisher größten Tag in der Karriere des James Alexander Ruth (www.renaultepdtour.de).

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

GreenLive Kalkar: Ein Stück Niederrhein

, Freizeit & Hobby, Wunderland Kalkar

Kaum ist die Fachmesse GreenLive 2016 vorüber, dürfen sich die Organisatoren des Messe- und Kongresszentrums Kalkar bereits über zahlreiche Buchungen...

Erlebnisberg Kappe in Winterberg relauncht Gutscheinshop

, Freizeit & Hobby, FIRMEDIA® - Webservices

Die Grundidee der Gutscheinwelt Erlebnisberg Kappe liegt darin Kunden die Möglichkeit zu bieten, Gutscheine über verschiedene Leistungen wie...

Weihnachtszeit in Bad Berneck

, Freizeit & Hobby, Stadt Bad Berneck

Kennen Sie und Ihre Kinder eigentlich die Weihnachtsgeschichte noch? Eine Antwort auf mögliche Lücken finden Sie in diesem Jahr bei der Weihnachtsstraße...

Disclaimer