Freitag, 09. Dezember 2016


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EPAMEDIA-Gruppe auf Wachstumskurs

(lifePR) (Wien, ) Die EPAMEDIA-Gruppe konnte ihren Umsatz im Jahr 2007 gegenüber dem Jahr 2006 erneut steigern: Der konsolidierte Umsatz stieg von 118 Millionen auf 133,1 Millionen Euro. Einen wesentlichen Beitrag lieferten die elf Auslandstöchter, deren Umsatz wuchs um 18 Millionen auf 75 Millionen Euro. Das Inlandsgeschäft war stabil und aufgrund der Umstrukturierung der Gruppe ist ein direkter Vergleich mit Vorjahren nicht möglich.

Die Gesamtinvestitionen erreichten im Vorjahr ebenfalls einen Höchststand. Sie beliefen sich auf knapp 109 Millionen Euro (2006: 41,3 Millionen Euro). Durch Akquisitionen gab es Personalzuwachs, die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich bis Ende 2007 auf 488 (2006: 400 Mitarbeiter), Ende 2008 werden es sogar knapp 600 sein. In Österreich waren davon im Vorjahr 141 beschäftigt, Ende dieses Jahres werden es 160 sein.

Übernahme der Objekt Werbung von der Salzburg AG

Mit dem 1. Oktober 2008 ist die Übernahme der Salzburger Objekt Werbung abgeschlossen. Die Salzburg AG hat sich von ihrem 51-Prozent-Anteil getrennt und diesen an die bisherigen Miteigentümer EPAMEDIA Salzburg/Industrie- team (24%) und die Gewista-Tochter Progress (25%) verkauft. Künftig besitzt die EPAMEDIA 49% und die Gewista 51%. Damit befindet sich der Salzburger Außenwerbemarkt im Umbruch: Statt drei gibt es nur noch zwei Anbieter. Die Position von EPAMEDIA wird durch die Akquisition in Salzburg wesentlich gestärkt. Vor allem bei Plakat (1.546 Flächen in Top-Lagen) und City Lights (387) ist das Unternehmen künftig Nummer Eins im Bundesland. "Es ist eine schöne Chance und Herausforderung, in Salzburg stärker als bisher gestaltend tätig zu sein", erklärt EPAMEDIA-Geschäftsführer Heinrich Schuster.

Einstieg in Albanien geplant

Die EPAMEDIA-Gruppe, die derzeit bereits in 12 Ländern vertreten ist, plant den Einstieg in Albanien. Verhandelt wird über den Kauf von zwei führenden Außenwerbern. Mit dem Coup würde EPAMEDIA Marktführer und zum größten Werbeflächenanbieter des Landes werden. Die Akquisition brächte zudem Synergien mit Mazedonien und eine interessante Perspektive für einen Einstieg in den Kosovo.

EPAMEDIA in Zentral- und Osteuropa

Ungarn ist nach dem Kauf der beiden Unternehmen Multireklám und Intermedia zum wichtigsten Auslandsmarkt avanciert. Der Konzern verfügt damit in Ungarn über fünf Töchter. Alle Töchter werden in der neu gegründeten EPAMEDIA Hungary zusammengefasst. Damit ist EPAMEDIA Hungary nun bei Plakat, City Light, Bigboard und den Sonderwerbeformen die Nummer Eins in Ungarn. "Diese starke Position wollen wir festigen", erklärt Heinrich Schuster.

Ein weiteres Highlight für die EPAMEDIA-Gruppe ist die Absicherung des rumänischen Marktes. Mit der Stadt Bukarest wurde der Werbevertrag um weitere zehn Jahre verlängert. Geplant sind die Erneuerung der Werbeträger (City Lights) sowie ein weiterer Ausbau des Bukarester Netzes. Die beiden Rumänien-Töchter Beta Cons Srl. und Euromedia S.A. sollen im kommenden Jahr in der EPAMEDIA Romania fusioniert werden. Zudem wird für die Gesellschaften ein neuer Bürostandort in Bukarest gesucht.

Bilanz: Wahlkampf ein Nullsummenspiel

Entgegen vieler Jubelmeldungen, die auch in den Medien zu lesen waren, war der Nationalratswahlkampf für EPAMEDIA ein Nullsummenspiel. "Das Volumen, das die politischen Parteien affichieren, ist mittlerweile stark gesunken", betont Heinrich Schuster. Die Optik ist zwar durch die Dreieck- und Mobilständer bestimmt, doch dieses Bild täuscht. Denn im Gegenzug haben zahlreiche prominente Kunden ihre für September geplanten Kampagnen verschoben. Für den Oktober sind die Aussichten allerdings gut, dass stornierte Buchungen nachgeholt werden.

Die EURO 2008 war für die Außenwerbung kein gutes, sondern ein schlechtes Geschäft. Einen Hipe hat es nicht gegeben. Denn von den großen internationalen Sponsoren wurden für das Großereignis Summen der österreichischen Werbeetats abgezogen. Diese Mittel fehlten. Bei Plakat und City Light - wie auch bei anderen Medien - war im Juni ein Einbruch zu verzeichnen, der nur zum Teil durch Bigboard und Werbenetze abgefangen werden konnte.

Werbeträgerstrategie

Die Außenwerbung hat innerhalb aller Werbegattungen eine starke und ausbaufähige Position. Im EU-Schnitt werden rund 7% vom Werbekuchen für Außenwerbung ausgegeben (Quelle: Focus 12-2007). Doch dieser Anteil könnte größer werden, ist Heinrich Schuster überzeugt: "Wir erwarten, dass in den nächsten fünf Jahren der Anteil auf 10% ansteigen wird." Das klassische Plakat ist nach wie vor das Leitmedium der Werbung im öffentlichen Raum und wird es auch weiterhin bleiben.

"Die Poster Lights werden in den Landeshauptstädten und größeren Ballungsräumen eingesetzt und sind als Ergänzung zum Plakat gedacht, aber nicht als eigenständiges Produkt", betont Heinrich Schuster.

Das zweite wichtige Medium ist das City Light. Geplant ist ein weiterer Ausbau des City-Light-Netzes in Wien und den Landeshauptstädten. Seit 2008 gibt es eine Kooperation mit den ÖBB, die eine qualitative Verbesserung des Angebotes bringt. Zudem gibt es Bestrebungen, freistehende City Lights in Wien in Abstimmung mit den Bezirken aufzustellen.

"Als Werbeträger mit Zukunftspotenzial erweisen sich die digitalen Medien wie das Wartezimmerfernsehen Vita TV und der Eye-Catcher der Shoppingzentren Mall Signage", erklärt EPAMEDIA-Geschäftsführer Ferdinand Maier. Mit Vita TV hat EPAMEDIA die Nase vor anderen Anbietern. Der Ausbau ist weitgehend abgeschlossen, mehr als 1.000 Bildschirme wurden bei Ärzten und in Ambulatorien installiert. Mall Signage, ein Indoor-Werbeformat, soll österreichweit in Einkaufszentren mit hoher Besucherfrequenz (Salzburg, Linz, Graz und Innsbruck) zu finden sein. Derzeit sind 200 Schirme in der SCS und 110 im Wiener Donauzentrum installiert. 60 werden im Südpark Klagenfurt montiert.

EPAMEDIA Public Space Design Competition

Die Public Space Design Competition startet heuer zum zweiten Mal. Studie-rende sind zum Mitmachen aufgerufen. Der internationale Wettbewerb wird über Universitäten und Anzeigen bekannt gemacht. Die Siegerprojekte des Jahres 2007 waren bei der Medienmesse ausgestellt. Im Vorjahr gab es Teilnehmer aus Italien, Deutschland und Österreich. Der Wettbewerb startet mit 1. Oktober und endet am 12. November 2008. Ein Höhepunkt der EPAMEDIA-Initiative wird das am 20. Oktober im RadioKulturHaus stattfindende Symposium mit dem Titel "Stadt ohne Werbung? Über die Zukunft von Werbung im öffentlichen Raum" mit prominenten Diskutanten sein.

In Dialog mit dem Plakat

Der neueste Trend ist der Dialog mit dem Plakat und anderen Werbeträgern. Der Passant kann mittels Handy (SMS, MMS, Bluetooth und QR-Code) Kontakt aufnehmen, Tickets bestellen, Informationen bekommen oder an Gewinnspielen teilnehmen. Der Vorteil: Durch die Möglichkeit der Interaktivität des klassischen Mediums Plakat erhöht sich die Aufmerksamkeit und die Kontaktdauer. Die Marke bleibt länger im Gedächtnis.

Ein prominentes Beispiel ist die Venus-Kampagne. Diese wurde für das Naturhistorische Museum anlässlich des 100. Geburtstages der Venus von Willendorf von EPAMEDIA konzipiert, umgesetzt und finanziert. Die knapp 300.000 Euro teure Kampagne präsentierte erstmals alle Möglichkeiten der Verbindung von Interaktivität und Außenwerbung. Solche Sonderumsetzungen werden in Zukunft massiv an Bedeutung gewinnen, denn sie erweitern die Außenwerbung um die Vorteile des "Mobile Marketing".

Neue Dienstleistung: Kreative Speziallösungen

In der Werbebranche ist derzeit das Schlagwort "Ambient Media" en vogue. Bereits seit einem halben Jahr kooperiert EPAMEDIA mit der international anerkannten Kreativ-Beraterin Daniela Krautsack. Erst vor kurzem wurde ihr Film "Wenn Kühe Jacken tragen" im ORF ausgestrahlt. "Wir sind froh, dass wir Daniela Krautsack für unser Haus gewinnen konnten. Sie entwickelt mit uns kreative Speziallösungen und Ambient-Media-Projekte. Wir stellen ihre Ideen und Strategien unseren Kunden kostenlos zur Verfügung", meint Ferdinand Maier. "Wichtig ist, dass wir diesen Schritt im Einvernehmen mit den Agenturen gemacht haben."

Neue Logistik

EPAMEDIA hat die gesamte Logistik auf neue Beine gestellt. Das neue Logistikzentrum befindet sich in der Jochen-Rindt-Straße im 23. Wiener Gemeindebezirk. Die Kosten für diese Investition lagen bei knapp eine Million Euro.

Werbemarkt: Ausblick auf 2009

2009 wird für den Werbemarkt ein schwieriges Jahr allerdings mit großen Chancen für die Außenwerbung. "Kunden und Werbetreibende werden auf effiziente und kampagnenfähige Medien zurückgreifen", erwartet Heinrich Schuster. Es zeigt sich aus der Analyse der Vergangenheit: Je schlechter der gesamte Werbemarkt, umso besser geht es der Außenwerbung.

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