Samstag, 03. Dezember 2016


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Preis Junge Kunst 2010 der Enovos Deutschland AG

(lifePR) (Saarbrücken, ) .
- Ausstellungseröffnung am Freitag, 04.06.2010, 19:00 Uhr, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen

- Vergabe der mit 25.000 Euro dotierten Siegerpreise am Sonntag, 18.07.2010, 11:00 Uhr, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen

Saarbrücken, 15. November 2010

Seit mehr als 20 Jahren gehört für die ehemalige Saar Ferngas AG, seit Juli 2009 Enovos Deutschland AG, die Förderung von Talenten in den Bereichen Kunst, Sport und Wissenschaft zu den wesentlichen Bestandteilen der eigenen Unternehmensphilosophie. So unterstützt das Unternehmen seit mehr als 20 Jahren Talente im Bereich Kunst mit dem "Förderpreis Junge Kunst". Die Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland und dem Landessportverband Saarland Rheinland-Pfalz hat die gezielte Förderung von jungen Spitzensportlern zum Ziel.

Ab Oktober 2009 läuft die Ausschreibung für den Preis "Junge Kunst 2010" der Enovos Deutschland AG. Dieser Wettbewerb ist in der jungen Kunstszene etabliert und bereits seit 20 Jahren sehr erfolgreich. Mehr als 1000 Künstlerinnen und Künstler haben alle zwei Jahre an diesem Wettbewerb teilgenommen.

Der Preis Junge Kunst der Enovos gehört inzwischen zu den renommiertesten Kunstpreisen für NachwuchskünstlerInnen bis zum Alter von 35 Jahren. Neu an der Ausschreibung 2010 ist, dass sich nicht nur Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, sondern auch aus Luxemburg und Lothringen (Départements Meurthe et-Moselle, Meuse, Moselle und Vosges) zur Teilnahme an dem Preis bewerben können. Von 1986 bis 1992 war dieser Preis, zunächst ein auf die Region Saarland und Rheinland-Pfalz beschränkter Kunstwettbewerb. Mit der Öffnung des Preises auf das gesamte Bundesgebiet stieg die Zahl der BewerberInnen ab 1992 sprunghaft an. Um den begehrten Siegerpreis bewarben sich im Jahre 2008 insgesamt 1300 KünstlerInnen.

Zugelassen sind offene Bewerbungen sowie Bewerbungen von ausgewählten Vorschlaggebern mit jeweils maximal drei Arbeiten. Die Vorjury wird aus allen eingereichten Arbeiten die Teilnehmer für die Ausstellung im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen auswählen. Die Ausstellung ist vom 05. Juni 2010 bis 18. Juli 2010 im Wilhelm-Hack-Museum zu sehen. Aus den präsentierten Werken wird eine hochrangig besetzte Jury innerhalb der Ausstellung die Sieger des Wettbewerbs 2010 ermitteln. Der Siegerpreis ist in diesem Jahr auf 10.000 Euro festgelegt, der 2. Preis auf 8.000 Euro, der dritt platzierte Preisträger erhält 5.000 Euro. Die Besucher der Ausstellung können in Ludwigshafen ihren persönlichen Favoriten bestimmen. Dem Sieger des Publikumspreises winken weitere 2.000 Euro. Unter den teilnehmenden Besuchern wird am Ende der Ausstellung ein attraktiver Reisegutschein verlost.

Besetzung der Vorjury:

Die Vorjury des Preises für Junge Kunst 2010 setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
- Dr. Lucien Kayser, Kurator, Luxemburg,
- Dr. Britta E. Buhlmann, Direktorin Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern,
- Dr. Reinhard Spieler, Direktor Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen,
- Dr. Ralph Melcher, Direktor Saarlandmuseum, Saarbrücken,
- Konrad Reinert, Vertreter der Enovos Deutschland AG.

Für viele im Rahmen der Vorjury ausgewählten Künstler und Künstlerinnen ist die Teilnahme an diesem Wettbewerb Start einer viel versprechenden Karriere. Nationale Anerkennung hat sich der ehemals "Förderpreis" genannte Preis durch hohe Preisgelder und seine exzellente Ausstattung - neben einem Gesamtkatalog erhält jede/r PreisträgerIn einen eigenen Katalog - erworben. Als veranstaltendes Unternehmen kauft die Enovos Deutschland AG darüber hinaus regelmäßig Arbeiten von teilnehmenden Künstlern des Wettbewerbs an. Daneben legt die Enovos bei der Auswahl der Jurymitglieder traditionsgemäß hohen Wert auf deren Bekanntheit innerhalb der jungen Kunstszene.

Die Endjury des Preises für Junge Kunst 2010 der Enovos Deutschland AG:

Die Mitglieder der Jury, die über die Preisträger des Preises für Junge Kunst 2010 der Enovos entscheiden, stehen fest. Neben den Museumsdirektoren Dr. Britta E. Buhlmann (Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern), Dr. Spieler (Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen) sowie Dr. Melcher (Saarlandmuseum Saarbrücken) besteht die Jury folgenden Mitgliedern:

- Dr. Lucien Kayser

Dr. Lucien Kayser, geboren 1945 in Luxemburg, ist Autor und Kurator, er gilt als einflussreichster Kunstkritiker Luxemburgs. Kayser studierte um 1968 Literatur und Philosophie an der Ecole Normale Superieure und der Sorbonne in Paris. Er war über Jahre auch als FIFA-Schiedsrichter tätig und ist Präsident der luxemburgischen Sektion von AICA, der internationale Kunstkritiker-Vereinigung.

- Holger Liebs

Holger Liebs, Jahrgang 1966, ist seit 2001 Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Er lebt und arbeitet in München. Sein Studium der Kunstgeschichte hat er in Köln und Bochum absolviert und 1995 mit seinem Magister Artium bei Beat Wyss abgeschlossen. Seit 1991 ist er als freier Journalist tätig und arbeitet unter anderem für den WDR, die taz, ARTE und The Art Newspaper. Zwischen 1998 und 1999 hat er als Gastdozent an der Bergischen Universität Wuppertal Architekturtheorie gelehrt. Liebs ist Verfasser zahlreicher Buch- und Katalogbeiträge.

- Laurent Le Bon

Laurent Le Bon ist Kurator für das Centre Pompidou-Metz und Konservator der Bestände des "Musée national d'art moderne" (das nationale Museum für moderne Kunst).

- Prof. Dr. Wolfgang Ullrich

Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, geboren 1967 in München, studierte von 1986 bis 1994 Philosophie, Kunstgeschichte, Wissenschaftstheorie und Germanistik und schloss sein Studium mit einer Magisterarbeit über Richard Rorty ab. Er promovierte mit einer Dissertation über das Spätwerk Martin Heideggers. Seit 1995 ist er freiberuflich als Autor, Dozent und Berater tätig. 1997 bis 2003 war er Assistent am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste München. Ab 2003 war er Gastprofessor für Kunstwissenschaft an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, ab 2004 für Kunstwissenschaft sowie Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, wo er dann ab 2006 Vertretungsprofessor für Kunstwissenschaft und Medientheorie wurde.

- Heribert C. Ottersbach

Heribert C. Ottersbach, 1960 in Köln geboren, ist ein deutscher Maler und lebt und arbeitet in Köln und Sörmland (Schweden). Er studierte von 1979 bis 1983 Kunst, Germanistik und Philosophie an der Fachhochschule Köln und der Universität zu Köln. In den Jahren 1983 bis 1985 hielt er sich zu Studienzwecken und als Stipendiat in Portugal, New York und Paris auf. 1992/93 unterrichtete er als Gastprofessor am Centro de Arte e Communicacao Visual in Lissabon, 2001 hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Auch an der California State University in Los Angeles war er 2003 als Gastprofessor tätig. Im August 2009 wurde er als Professor für Malerei und Grafik an die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig berufen und übernimmt zum Wintersemester 2009/2010 die Nachfolge von Neo Rauch.

Zeitplan des Preises für Junge Kunst 2010:

- Bewerbungszeitraum: 15. Oktober 2009 bis 15. Januar 2010
- Vernissage: Freitag, 04. Juni 2010, 19 Uhr, Wilhelm-Hack Museum Ludwigshafen
- Ausstellungsdauer: 05. Juni bis 18. Juli 2010, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen
- Finissage mit Preisverleihung: Sonntag, 18. Juli 2010, 11 Uhr, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen

Weitere Ausstellungsorte stehen noch nicht fest und werden zeitnah veröffentlicht.

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