Donnerstag, 08. Dezember 2016


FILM und MUSIK: Einer der schönsten Ballettfilme aller Zeiten - "Romeo und Julia" mit Prokofjews Ballettmusik

Außerordentliches Konzert der Dresdner Philharmonie

(lifePR) (Dresden, ) Termin:
Sa 27.09.2008, 19.30 Uhr
Ort:
Festsaal des Kulturpalastes am Altmarkt

Romeo und Julia - das bedeutet Romantik, Zärtlichkeit, jugendlicher Ungestüm und Tragik. Und keiner hat dies sinnlicher und ergreifender in Musik gesetzt als Sergej Prokofjew. Diese Sinnlichkeit fing Lev Arnshtam - dem ostdeutschen Kinopublikum und insbesondere auch den Dresdnern mit "Fünf Tage - Fünf Nächte" bekannt - auf einmalige Weise ein: Mit seiner Anfang der fünfziger Jahre entstandenen Ballett-Verfilmung mit der Compagnie des Bolschoi Theaters, der Primaballerina Galina Ulanowa - die schon in der Uraufführung von Prokofjews Ballett die Julia getanzt hatte - und tausenden von Statisten gelang ihm einer der schönsten Ballettfilme aller Zeiten, für den er 1955 beim Filmfestival in Cannes die goldene Palme erhielt. Ein großer, getanzter Spielfilm - LIVE zur Musik von Sergej Prokofjew. Dirigent ist DER Filmmusik-Spezialist Frank Strobel.

Sergej Prokofjew gelangte 1935 mit der Ballettmusik zu Shakespeares "Romeo und Julia" zu einer neuen Qualität seines kompositorischen Schaffens. Die tragische Geschichte der zwei Liebenden, die aufgrund ihrer Herkunft aus rivalisierenden Häusern nicht zueinander finden dürfen, eignete sich offensichtlich hervorragend für die Entfaltung einer neuen, musikalischen Ausdruckssprache voller psychologisch tief erfasster Gefühle und Leidenschaften. Die Leningrader Erstaufführung 1940 brachte dem Werk den verdienten Erfolg. Besonders der Choreograf Leonid Lawrowsky, Pjotr Williams sowie die Primaballerina Galina Ulanowa wurden hoch gelobt. Wahrscheinlich hatte Prokofjew eben diese Balletttänzerin beim Komponieren seiner Musik vor Augen. In "Romeo und Julia" arbeitete Prokofjew mit Feingefühl die musikalischen Charakterzeichnungen der Haupthelden heraus. Dafür entwickelte er Leitthemen, durch die er die 52 Einzelnummern der Musik zu einem geschlossenen Werk verband. 1953 schreibt ein Zeitgenosse über das Werk, dass dies an eine Art "Filmtechnik" erinnert, da immer wieder musikalische Phrasen abgebrochen und wieder eingeflochten werden - ähnlich dem Bildwechsel einer Kamera. Diese Vorahnung wurde nur ein Jahr später zur Realität. 1954 schufen der Choreograf Leonid Lawrowsky und der Regisseur Lew Arnshtam einen Ballettfilm zu "Romeo und Julia", getanzt vom Bolschoiballett mit Galina Ulanowa und ihrem Partner Juri Schdanow in den Hauptrollen. Gedreht wurde mit opulentem Aufwand in natürlicher Umgebung am Schwarzen Meer. Der Film errang schließlich 1955 auf dem Internationalen Filmfestival in Cannes den "Prix du film lyrique".

Frank Strobel wurde in München geboren und bekennt sich bewusst zur Auseinandersetzung mit übergreifenden Genres und Stilarten der Musik. Er pflegt neben dem klassisch-romantischen Repertoire und der Musik des 20. Jahrhunderts mit großer Lust auch das weite Feld von "Musik und Film". Außerdem leitete er Uraufführungen von Werken Franz Schrekers, Alexander Zemlinskys und Siegfried Wagners sowie eine Reihe von Erst- und Uraufführungen jüngerer Werke des Musiktheaters. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Frank Strobel als Filmdirigent international bekannt geworden. Er richtete sowohl Originalmusiken als auch Neukompositionen zu über fünfzig Stummfilmklassikern ein, die unter seiner Leitung in Opern- und Konzerthäusern sowie Filmtheatern aufgeführt wurden. Mit einer Reihe von führenden europäischen Sinfonieorchestern spielte er Musik für neue Kino- und Fernsehfilme aus Deutschland, Großbritannien und den USA ein sowie auch Werke aus anderen Genres für Rundfunk und Schallplatte. Frank Strobel wurde mehrfach mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet.

Programm:

Sergej Prokofjew: Romeo und Julia op. 64
Live-Musik zum Film von Lev Arnshtam

Frank Strobel - Dirigent

Karten sind erhältlich in der Ticketcentrale im Kulturpalast am Altmarkt,
Mo bis Fr, 10 - 18 Uhr, Sa 10 - 13 Uhr,

Tel. +49 (351) 4 866 866,
Fax +49 (351) 4 866 353

www.dresdnerphilharmonie.de
ticket@dresdnerphilharmonie.de

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