Freitag, 09. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 69468

Weich, aromatisch & edel: Dominikanischer Rum

Die Dominikanische Republik steht für Lebensfreude, heiße Rhythmen und atemberaubend schöne Strände. Neben Merengue, Premium-Zigarren wie die Juan Clemente Especiales No. 1 und sonnengereiften Avocados, steht der Rum wie kein anderes "Exportgut" für pure

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Rum - allein der Name dieser Spirituose ruft abenteuerliche Seefahrtsgeschichten berüchtigter Freibeuter und Piraten ins Gedächtnis, die ihre erfolgreichen Beutezüge durch die Weltmeere mit diesem hochprozentigen Tropfen begossen. Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts wurde Rum lange Zeit als Sold für Soldaten gehandelt und avancierte wiederum zum "Trostspender" bei afrikanisch-stämmigen Sklaven, die unter schwierigsten Lebensbedingungen auf karibischen Zuckerrohrplantagen arbeiten mussten.

Exkurs: Der transatlantische Dreieckshandel

Rum und die Insel Hispaniola gehören untrennbar zusammen. Die Grundvoraussetzungen für eine langfristige und qualitativ hochwertige Rum-Produktion sind in der Karibik ideal. Wechselfeuchtes Tropenklima schafft die Basis für den Anbau von Zuckerrohr, aus dem die Melasse, Nebenprodukt bei der Zuckergewinnung und Basis für den Produktionsprozess, gewonnen wird. Christoph Columbus war es, der das Zuckerrohr auf seiner zweiten Amerikareise im Jahr 1493 auf der Insel Hispaniola eingeführt hat. Rohrzucker entwickelte sich sehr schnell zum Hauptaußenhandelsprodukt, jedoch sah sich die spanische Kolonialmacht mit einer elementaren Problematik konfrontiert: Woher bekommt man billige Arbeitskräfte für die expandierenden Zuckerrohr-Plantagen?

Seit der Entdeckung des karibischen Eilands im Jahr 1492 fingen die Gefolgsleute Christoph Kolumbus' damit an, die Ureinwohner der La Española, die Taíno Indianer, systematisch zu vertreiben oder zu versklaven. Der Grund lag auf der Hand: Es wurden horrende Mengen von Gold im Landesinneren vermutet. Bis zum Jahre 1505 war fast die gesamte indianische Bevölkerung ausgerottet, so dass sich die spanischen Kolonialherren gezwungen sahen, nach Alternativlösungen zu suchen. Der transatlantische Sklaven- beziehungsweise Dreieckshandel nahm Gestalt an.

Der Dreieckshandel war ein ausgeklügeltes Beziehungsgeflecht. Europäische Kaufleute segelten mitsamt einfachster Waren wie Alkohol, Stoffen oder Waffen, Richtung westafrikanische Küste. Dort fand der erste Tauschhandel statt - Handelswaren gegen afrikanische Sklaven. Per Schiffsweg gelangten die Sklaven nun direkt in die Karibik, wo der zweite Tausch vollzogen wurde: Rohrzucker gegen afrikanische Arbeitskräfte. Samt dem Rohrzucker segelten die Kaufleute zurück nach Europa, wo sie diesen gewinnbringend veräußern konnten. Eine langfristige und intensive Bestellung der Zuckerrohr-Plantagen in der Karibik war somit gewährleistet.

Ungeachtet dessen ging der transatlantische Sklavenhandel, der über dreieinhalb Jahrhunderte lang währte, als eine der schlimmsten Epochen der Kolonialzeit in die Geschichtsbücher ein. Insgesamt wurden rund 40 Millionen Menschen unter unmenschlichen und grausamen Bedingungen in die "Neue Welt" verfrachtet; Vergewaltigungen, Folterungen und Verstümmelungen gehörten zur Tagesordnung. Schätzungen gehen davon aus, dass nur jeder vierte Afrikaner die Überfahrt überlebte.

Die "Ausläufer" der Ära des Dreieckshandels spiegeln sich heutzutage in der Ethnie der Dominikanischen Republik wider. Von knapp 9,1 Millionen Menschen sind die überwiegende Mehrheit von circa 73 Prozent Mulatten. 11 Prozent haben schwarze Wurzeln, rund 16 Prozent einen weißen Background.

Dominikanischer Rum: Ein Genuss für die Sinne

Zuckerrohr ist auch heutzutage Exportgut Nummer eins der Dominikanischen Republik. Eng verbunden mit der Zuckergewinnung ist die Rum-Produktion. Eine der besten Rum-Sorten der Dominikanischen Republik und der gesamten Karibik ist die Traditionsmarke Brugal. Mit insgesamt über fünf Millionen Cases pro Jahr ist Brugal eine der größten Spirituosenmarken weltweit und der einzige Hersteller, der den gesamten Destillations-, Reife- und Abfüllprozess lokal auf der Insel durchführt und steuert. Seit 1888 ist Brugal in Familienhand - mittlerweile in der fünften Generation - und wird nach allerhöchsten Qualitätsstandards hergestellt.

Die Auswahl der Zutaten, die einzigartige Destillation und die anschließende Lagerung machen Brugal zu einem internationalen Spitzenprodukt im Premium-Segment. Alle "Zutaten" kommen von der Insel. Feinstes Zuckerrohr wird nach circa neun Monaten geerntet und erfährt im weiteren Verlauf der Verarbeitung eine Extraktion seiner Melasse, die Grundlage für die Rum-Produktion. Nur die allerbeste und frischeste Melasse wird mit Hefe und purem Wasser vermischt und zur Gärung freigegeben, ehe bei der anschließenden Destillation unerwünschte Fremdstoffe ausgefiltert werden.

Der Brugal erhält seinen einzigartigen Geschmack und sein unvergleichbares Aroma während der folgenden Lagerung. Original Eichenfässer gewährleisten eine bestmögliche Reifung und verleihen dem Rum einen weichen Charakter. Kostproben in regelmäßigen Abständen garantieren darüber hinaus einen optimalen Verlauf der letzten Prozessphase.

Lagerungszeit und Reifedauer bestimmen die Qualität und die Preisklasse des jeweiligen Produktes und schenken ihm seine individuelle Farbe und unnachahmliches Aroma. Brugal beispielsweise offeriert eine breite Produktpalette mit einer Variation von drei bis zwölf Jahren Lagerungszeit, wobei die Endverbraucherpreise von 12,99 Euro (Brugal Blanco), 13,99 Euro (Brugal Anejo) bis 23,99 Euro (Brugal Extra Viejo) reichen. Deutsche Rumliebhaber können sich den edlen karibischen Tropfen nach Hause holen: Der Vertrieb erfolgt über den Getränkefachgroßhandel, Cash & Carry und über den offiziellen Online-Shop unter www.brugalshop.de.

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