Mittwoch, 22. Mai 2013


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DolphinAid-Gründerin Kirsten Kuhnert eröffnet UNIFONTIS-Standort Tübingen und gibt Startschuss für Forschungsprojekt

(lifePR) (Tübingen, ) UNIFONTIS - Praxis für integrative Onkologie unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Drevs widmet den Eröffnungstag im Gesundheitszentrum auf dem Gelände des Uniklinikums Tübingen seinen Hoffnungsträgern: den Innovativ-Therapien. Allen voran die Delfintherapie, eines seiner aktuel-len Pilotprojekte. Ehrengast an diesem Tag: Kirsten Kuhnert, Gründerin von Dolphin Aid und seit 2012 Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.


Ihr Engagement für behinderte Menschen haben Kirsten Kuhnert und Joachim Drevs zusammengeführt. Ihr erklärtes gemeinsames Ziel: Die Umsetzung eines Forschungsauftrags.

Die Delfintherapie und ihre bisherigen Erfolge

Der Begründer der Delfintherapie, Dr. David Nathanson, Verhaltensforscher und Neuropsychologe, sammelte bereits 1978 erste wissenschaftliche Erkenntnisse über die Auswirkungen von Delfinen auf behinderte Kinder. Er konnte untermauern, dass seine jungen Patienten mit Hilfe der Delfine viermal schneller lernten als ohne sie. Außerdem zeigte sich, dass sie das Gelernte eindeutig besser behalten konnten. Die Kinder konnten sich beim Spiel mit den Delfinen überdurchschnittlich gut konzentrieren und entspannen. Zudem wurde ihr Immunsystem gestärkt und ihre Aufnahmefähigkeit verbessert. Die Delfine hatten einen positiven Einfluss. Auch die Arbeit selbst am und im Wasser wirkte positiv auf die kleinen Patienten, aber die Anwesenheit von Delfinen verstärkte den Effekt erheblich.

Um die Delphintherapie auch in Europa zur Anerkennung zu führen und auf dem Weg dahin Patienten finanzielle Unterstützung zu gewähren, gründete Kirsten Kuhnert 1995 in Deutschland die Hilfsorganisation dolphin aid und legte durch die Schaffung des wissenschaftlichen Beirats den Grundstein für die Erforschung und Weiterentwicklung der Delphintherapie.

In den Folgejahren schlossen sich zahlreiche Mediziner, Biologen, Verhal-tensforscher und Psychologen den Erkenntnissen an und weiteten die Behandlungen auf weitere Krankheitsbilder aus.

dolphin aid schuf das Behandlungskonzept der dolphin aid Therapie, erstellte die notwendigen Zertifizierungsrichtlinien für Delphintherapie-Zentren, um eine stringente Qualitätskontrolle zu garantieren. Dieses Konzept wird auch im Curacao Dolphin Therapy & Research Center (CDTC) angewendet. CDTC wurde mit substantieller Unterstützung von dolphin aid 2004 gegründet und gilt heute als das Beste seiner Art.

Längst werden dort auch erwachsene Menschen mit vielfältigen Beein-trächtigungen von einem erfahrenen interdisziplinären Kompetenz-Team behandelt.

Kirsten Kuhnert gilt als einzige unabhängige Expertin und arbeitet sehr eng mit namhaften Wissenschaftlern zusammen, u.a. mit dem bekannten Ver-haltenspsychologen Prof. Dr. Oerter, Ludwig Maximilians Universität Mün-chen.

Auf ihre Initiative hin erfolgen Forschungsprojekte, z.B.

- für Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen
- die Durchführung von EEG Studien vor-wähend !-und nach der Delphintherapie in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrt-Zentrum
- mit emotional verwahrlosten Kinder

Inzwischen werden am Curacao Dolphin Therapy & Research Center Therapieansätze für Autismus, Zerebralparesen, Down Syndrom, psychologische Erkrankungen wie Depressionen und die Posttraumatische Belastungsstörung angeboten.

Erstmalig: Delfintherapie für Tumorpatienten

"Delphintherapie hilft. Dafür gibt es klare wissenschaftliche Belege", so Prof. Dr. Rolf Oerter, Professor für Verhaltenspsychologie, Ludwig Maximi-lians Universität München.

"Ziel unseres gerade gestarteten Pilotprojektes ist zu erforschen, ob sich die positive Wirkung der Delfintherapie in gleichem Maße bei Tumorpatienten belegen lässt", so Prof. Joachim Drevs.

Ein starkes Team

Der komplementärmedizinische Schwerpunkt von UNIFONTIS in der ganz-heitlichen Therapie wird durch den neuen Standort im neu erbauten Ge-sundheitszentrums des Universitätsklinikums Tübingen mit direkter Anbindung an alle medizinischen Fachabteilungen, einem ambulanten Rehabilitationszentrum (MTR) sowie einem eigenständig betriebenen Hotel mit Gastronomie sowie Angeboten der Medizinischen Fitness optimiert.

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