Samstag, 10. Dezember 2016


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Spaßgesellschaft mit Spannungsgarantie

Zweiter Lauf zur DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) 2010

(lifePR) (Frankfurt/Main, ) Spannende Kämpfe um Sekundenbruchteile in allen Divisionen - selten war die DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) so ausgeglichen wie in diesem Jahr. Die Entscheidungen beim Auftakt bei der ADAC Wikinger Rallye fielen buchstäblich erst auf den letzten Metern. Und glaubt man den Protagonisten, steigt die Spannung bei der zweiten Runde noch weiter. Auf den Wertungsprüfungen der ADAC Hessen-Rallye (16. - 17. April) rund um die Sieben-Burgen-Stadt Schlitz im Vogelsberg werden die Punkte vergeben. Der Auftakt am Freitag hat es bereits in sich. Auf zwei Durchgängen der Wertungsprüfung Ottrau mit einem Schotteranteil von 15 Prozent wird die erste Positionsbestimmung erfolgen. Unbestrittener Höhepunkt ist der schon legendäre Zuschauerrundkurs in Willofs. Tausende Fans bevölkern die Natur-Tribünen und verwandeln den ansonsten so beschaulichen Ort in eine Motorsport-Arena. Der Freitag bringt den Teams dann Klassiker wie die Prüfungen in Schlitz und Niederaula, aber auch neue Herausforderungen auf der veränderten 'Stehr Special Stage' und der WP 'Stadt Ulrichstein'. News zur DRM gibt es im Internet unter www.rallye-dm.de oder auf der Homepage des zweiten DRM-Laufs unter www.rallye-vogelsberg.de. Statements der Fahrer, Eindrücke von den WPs und Aktuelles aus dem Servicepark gibt es am Rallyewochenende außerdem regelmäßig aktualisiert unter www.rallyemovie24.de.

Die Wetterfrösche sagen für das Wochenende trockene Bedingungen voraus. Für Mark Wallenwein, der seine Premiere im Skoda Fabia S2000 mit dem dritten Platz krönte, spielt das eine große Rolle. "Wenn es trocken sein sollte, dann rückt die Spitze noch enger zusammen", formuliert der Stuttgarter. Trotzdem setzt sich der Youngster nicht selbst unter Druck. "Den Skoda zu fahren, macht einfach nur Spaß, und er vermittelt eine enorme Sicherheit. Da ist man automatisch schnell. Aufs Podest würde ich schon gerne wieder fahren ..." Marks 'großer Bruder' Sandro, der beim DRM-Auftakt im hohen Norden im Subaru Impreza Zweiter wurde, schätzt die Ausgangslage ähnlich ein. "Wer in Hessen gewinnt, ist schwer zu sagen. Es kommt auf das Wetter an. Die Skoda waren beim Auftakt schon stark. Aber auch Hermann Gaßner habe ich auf der Rechnung. Er hat beim ersten Lauf freitags viel Zeit verloren, ist dann am Samstag aber mehrere Bestzeiten gefahren. Er war nur schon zu weit abgeschlagen, um noch einzugreifen. Und wenn es trocken ist, dann werden die Porsche auch vorne dabei sein." Für die Hessen-Rallye, die zu seinen Lieblings-Events zählt, hat der amtierende DRM-Vizemeister allerdings noch einen Wunsch. "Letztes Jahr waren wir hier knapp geschlagen Zweiter, ein Platz besser wäre diesmal nicht schlecht."

Rekordchampion Kahle: "Konkurrenz bringt viel Spaß"

Bruderzwist wegen des Fights um Punkte und Platzierungen in der DRM gibt es im Hause Wallenwein übrigens nicht. "Wir gönnen uns gegenseitig die Erfolge", sagt Sandro. "Mein Traum wäre es, wenn wir beide bei allen DRM-Läufen gemeinsam auf dem Podest stehen könnten." Da hätte auch Matthias Kahle nichts einzuwenden - wenn er denn nur (wie beim Saisonauftakt) jeweils den obersten Podestplatz einnehmen darf. "Beim Auftakt war es schon sehr knapp, die Fahrzeuge in der DRM sind alle sehr ausgeglichen", hat der DRM-Rekordchampion beobachtet. "Ich will natürlich in Hessen gewinnen, aber ob das klappt, weiß ich nicht." Der Skoda-Werkspilot hat trotz des Erfolges beim Auftakt noch leichte Umstellungsprobleme, "Noch fahre ich nicht automatisiert, sondern muss aufgrund der unterschiedlichen Motorcharakteristik noch beim Fahren denken. Es läuft noch nicht alles intuitiv, aber ich bin auf dem Weg dorthin." Dem in Köln lebenden Lausitzer gefällt die neue Ausgeglichenheit in der DRM: "Ein starke Konkurrenz bei den Veranstaltungen bringt auch viel Spaß, da man immer um jede Sekunde kämpfen muss."

Franz Wittmann junior gibt DRM-Gastspiel

Durch den Gaststart des Österreichers Franz Wittmann junior wird es in Hessen einen erweiterten Favoritenkreis geben. Er bringt einen Peugeot 207 S2000 an den Start und kann dabei sogar Heimrecht für sich reklamieren. Sein hessischer Co-Pilot Klaus Wicha lebt ganz in der Nähe: in Bad Hersfeld. Und Romo, das Einsatzteam seines Peugeot, ist in Hungen beheimatet. Aber auch in der DRM gibt es weitere ganz heiße Anwärter auf die Top-Platzierungen. So etwa Peter Corazza, der beim Auftakt der ADAC Rallye Masters im Erzgebirge eine erfolgreiche Vorbereitung für die nächste DRM-Runde absolvierte. "Wir haben durch diesen Einsatz hier noch viele Optimierungsmöglichkeiten an unserem Lancer entdeckt", erklärt Corazza, der mit dem dritten Sieg in Folge im Erzgebirge einen klassischen Hattrick feiern konnte. "Allerdings müssen wir alle jetzt auch in nur drei Tagen unsere Autos wieder auf die Hessen-Rallye vorbereiten." Nachdem sein neuer Evo-9-Lancer erst unmittelbar vor dem DRM-Auftakt fertig wurde, blieb in der Zwischenzeit Raum zur Analyse: "Die Basis unseres Autos ist sehr gut. Damit wir aber das hohe Tempo in der DRM mitgehen können, müssen sehr viele Details optimiert werden, damit ich mich auch beim Fahren im Grenzbereich wohl fühle." Seine Ambitionen, im Fight um die Spitze der Zeitenlisten ein Wörtchen mitzureden, hat außerdem Porsche-Pilot Olaf Dobberkau. Der Schleusinger hat aber seine Bedenken: "Die Hessen-Rallye wird sicherlich nicht ganz einfach, denn einige Strecken sind neu. Aber das gilt ja für alle Starter. Für unseren Porsche ist der höhere Schotteranteil nicht so gut, aber wir werden kämpfen wie immer." Besonders freut sich der Thüringer auch deshalb auf die WPs rund um Schlitz, weil traditionell viele Fans aus seiner Heimat die kurze Anfahrt für eine DRM-Visite nutzen.

Mohe will Sieg in der Division 2

Auch der Zweitplatzierte des Masters-Lauf im Erzgebirge hatte sicherlich den anstehenden DRM-Lauf im Blick, als er im Fight um den Gesamtsieg nicht das allerletzte Risiko einging. "Es sind eben nur drei Tage zwischen den beiden Läufen", wirbt der Crottendorfer um Verständnis. Der amtierende Champion der DRM-Division 2 belegte mit seinem Renault Clio R3 nach einem Fahrfehler beim DRM-Lauf im hohen Norden nur den dritten Divisionsrang. Bis zu Mohes Patzer herrschte auch bei den 'großen' Fronttrieblern ein Sekundenkampf um die Spitze. Der Renault-Pilot musste sich der erbitterten Gegenwehr der beiden Youngster Felix Herbold (Honda Civic R3) und Tim Stebani (Opel Corsa OPC) stellen. Herbold fuhr im Erzgebirge bis auf den sechsten Rang nach vorne, bevor ihn die Antriebstechnik stoppte. Und auch Tim Stebani, der sich bei den Wikingern nach einem Kupplungsdefekt kampflos geschlagen geben musste, brennt auf eine Revanche. Doch für den Start in Hessen hat Mohe einen Joker. Seine neue Co- Pilotin Katrin Becker kommt aus Schlitz, ein absolutes Heimspiel. "Ich habe Katrin gesagt, sie solle für gutes Wetter sorgen, ansonsten sei sie an allem Schuld", schmunzelte der Erzgebirgler. Auch in der Division drei der 'kleinen Fronttriebler' gibt es keinen wirklichen Favoriten. Lars Mysliwietz, der im Citroën C2R2 max beim DRM-Auftakt mit gut fünf Minuten die Division gewann, relativiert das Resultat. "Der Vorsprung täuscht über die wahren Kräfteverhältnisse hinweg. Wir waren die einzigen, die immer auf der Straße geblieben sind. Wenn man die einzelnen WP-Zeiten vergleicht, dann ging das richtig eng zu. Das verspricht viel Spannung in Hessen."

Zeltner hat den Gruppe-H-Sieg im Visier

Zusätzliche Attraktionen für die Fans entlang der Wertungsprüfungen sind die Auftritte der Gruppe-H-Boliden. Sie können in diesem Jahr erstmals ihren Divisionssieger innerhalb der DRM küren. "Mir ist es nicht so wichtig, dass ich keine Punkte für die Gesamtwertung der DRM holen kann, mir ist wichtig, das ich mitfahren kann, um mit Deutschlands besten Gruppe-H-Piloten um den Divisionssieg zu kämpfen", formuliert Ruben Zeltner, der allerdings ein Zeitproblem zu managen hat. "Auf dem Weg zum dritten Gesamtrang im Erzgebirge hat unser Getriebe am BMW M3 gelitten. Das muss jetzt bis zur Hessen-Rallye wieder repariert werden." Neben dem Spaßfaktor ist auch hier Spannung garantiert. Nachdem Zeltner beim Auftakt die Nase seines BMW vorne hatten, haben Michael Rausch (Opel Ascona B), Carsten Alexy (Audi S2 quattro) und die Kadett-Piloten Marco Koch und Norbert Moufang in Hessen ihr Heimspiel. Aber auch Udo Schiffmann im BMW M3 und den Schwaben Markus Fahrner im Opel Kadett C sollte man in der Gruppe H auf der Rechnung haben.

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