Sonntag, 11. Dezember 2016


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Dinkelacker-Schwaben Bräu investiert in die Zukunft

(lifePR) (Stuttgart, ) Die Gesellschafter der Brauerei haben dieser Tage beschlossen, neben den üblichen jährlichen Investitionen in Höhe von 2 bis 3 Mio. €, zusätzliche 6,5 Mio. € in die Modernisierung der Mehrwegabfüllanlage zu investieren. Damit soll einerseits dem heutigen und künftigen technischen Standard Rechnung getragen werden und gleichzeitig die Flexibilität und Produktivität wesentlich verbessert werden. Mit dieser außerplanmäßigen Investition unterstreicht das Unternehmen seine Zuversicht für eine weitere erfolgreiche Entwicklung.

Rückblick auf das Geschäftsjahr 2007

Nach dem Rückkauf der Brauerei im Dezember 2006 ging es in den ersten Monaten 2007 vor allem darum, das Unternehmen als Ganzes wieder in Gang zu bringen. Die ausgelagerten Unternehmensbereiche Vertrieb und Marketing samt aller Kundenbeziehungen wurden wieder eingegliedert und das Finanz- und Rechnungswesen einschließlich der EDV wieder aufgebaut. Zusammen mit ehemaligen Mitarbeitern, die teilweise aus dem Ruhestand aktiviert wurden, ist dies sehr gut gelungen.

Parallel dazu stand die Positionierung des Unternehmens als Privatbrauerei und seiner Marken im Mittelpunkt. Wichtig war die Wiedergewinnung von Akzeptanz und Vertrauen bei den Kunden, die während der Konzernzugehörigkeit die gewohnte Nähe zum Unternehmen verloren hatten. Unsere Kunden haben diesen Prozess sehr wohlwollend begleitet. Zahlreiche Aktivitäten und Verbraucherwerbung, aber auch die Öffnung der Brauerei für die Bevölkerung bei verschiedenen Veranstaltungen - insbesondere bei unserem 1. Brauereifest im September 2007 - haben uns viel Sympathie eingebracht.
Das Jahresergebnis 2007 lag voll in Höhe der Erwartungen der Gesellschafter. Der Bierabsatz bewegte sich im Rahmen der Marktentwicklung der baden-württembergischen Brauereien. Der Gesamtausstoß lag bei knapp 800.000 HL.

Geschäftsverlauf 2008
Die Ergebnisse im 1. Halbjahr 2008 liegen auf Höhe der Planungen. Unsere Planungen entsprechen in etwa denen des Vorjahres.
Zurzeit arbeiten wir an der Verfeinerung unserer Markenpositionierungen, um in Zukunft unseren Konsumenten noch deutlicher vermitteln zu können, weshalb sie mit dem Kauf unserer regionalen Markenbiere eine gute Wahl treffen.

Dinkelacker - Von ganzem Herzen hier

Dinkelacker wird ab der Ernte 2008 soweit als möglich ausschließlich mit Rohstoffen gebraut, die aus unserer Heimat Baden-Württemberg stammen, d.h. von heimischen Landwirten angebaut werden.
Wir haben Vorkehrungen getroffen, dass unsere Malzlieferanten uns mit Malz beliefern, das aus Qualitätsgerste aus Baden-Württemberg hergestellt wird. Das gleiche gilt für den zweitwichtigsten Rohstoff, den Hopfen. Er stammt ausschließlich aus der Anbauregion Tettnang mit seinem weltweiten Ruf, von besonderer Qualität zu sein.
Wir untermauern damit qualitativ unseren Anspruch, "von ganzem Herzen hier zu sein".

Schwaben Bräu
Schwaben Bräu ist mit seinen Bierspezialitäten in der Bügelflasche seit vielen Jahren auf der Erfolgsspur und in diesem Marktsegment deutlicher Marktführer in Baden-Württemberg. Die unverwechselbare Werbelinie " Schwaben Bräu - Fließend schwäbisch." wurde in diesem Frühjahr mit den hintersinnigen Schwaben Ernst & Aichele und ihren Gedanken zum Bier und um das Bier weiterentwickelt.

Sanwald
Sanwald - die führende Weizenbiermarke aus Baden-Württemberg - hat viele Kunden in der Gastronomie, die während der Konzernzugehörigkeit auf die bayrische Konzernmarke verlagert wurden, zurückgewinnen können. Die Entwicklung in diesem Absatzbereich ist deshalb deutlich besser als die allgemeine Entwicklung in der Gastronomie. Ein frischer markentypischer Bierkasten sorgt auch im Einzelhandel für neue Sanwald Freunde.
Mit der neuen Werbekampagne "Sanwald - Der Weizenflirt" wendet sich die Marke verstärkt an jüngere Konsumenten. Mit den neuen Produkten Sanwald alkoholfrei und dem alkoholfreien Biermischgetränk Sanwald Holunder + Grapefruit wurde das Sortiment erweitert und abgerundet.

Wulle
Nach 37-jähriger Abstinenz gibt es die älteste der noch existierenden Stuttgarter Traditionsbiermarken wieder. Wulle - Vollbier Hell - ist seit einigen Wochen der Geheimtipp für die sich an frühere Zeiten erinnernden Biertrinker, aber noch mehr für eine junge nachwachsende Generation, die das Besondere sucht. Wir sind über die positive Anfangsresonanz selbst überrascht und gespannt auf die weitere Entwicklung dieses noch kleinen Malz- und Hopfenpflänzchens.

Ausblick
Der Biermarkt in Deutschland ist seit Jahren von einem rückläufigen Konsum geprägt, der sich voraussichtlich fortsetzen wird. Veränderte Konsumgewohnheiten tragen dazu wesentlich bei. Die Umsetzung des Nichtraucherschutzgesetzes hinterlässt in Teilen der Gastronomie erhebliche negative Spuren.
Die Konzentration in der Bierbranche wird voraussichtlich weiter zunehmen. Dennoch wird es für gut geführte regionale Marken und Unternehmen mit solider finanzieller Ausstattung auch künftig gute Chancen geben.
Mehr und mehr Verbraucher machen sich Gedanken über die Herkunft von Lebens- und Genussmitteln, die sie täglich essen und trinken; aus Gründen der Sicherheit, der Nachvollziehbarkeit, aus Umweltgründen oder aus Geschmacksgründen. Wir fühlen uns deshalb wohl in unserer Regionalität.
Eine große Herausforderung für die Bierbranche ist die Verteuerung der Rohstoffe ab dem IV. Quartal dieses Jahres in einem Umfang, wie dies zuvor noch nie der Fall war.

Die Preise für Gerstenmalz werden sich nach einer Erhöhung um 60 % in der Ernte 2007 in diesem Jahr erneut um rund 40 % erhöhen, Hopfen hat sich seit 2006 um mehrere 100 % verteuert. Die um ca. 40 % gestiegenen Energiepreise wirken sich nicht nur auf die Herstellkosten gravierend aus, sondern auch auf Materialkosten wie Glas, Kronkorken, Etiketten, Kartonagen, sowie die Transportkosten. Die derzeit konkret zu erwartenden Verteuerungen können über interne Verbesserungsmaßnahmen nicht mehr kompensiert werden, sondern müssen weitgehend über eine Erhöhung unserer Abgabepreise aufgefangen werden.

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