Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Grossbankenfusion –Mittelständler sollten jetzt handeln

(lifePR) (Düsseldorf, ) Der verabredete Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank wird gravierende Auswirkungen auf viele mittelständische Unternehmen haben.

Alle Firmenkunden beider Banken werden in unterschiedlicher Intensität betroffen sein. Welche Fragen sich Mittelständler stellen sollten, darauf weist die Fachgruppe Finanzierung-Rating im KMU-Berater-Verband hin.

Wer Firmenkunde bei einer der beiden Banken ist, wird die Folgen dieser Fusion merken - wenn auch in unterschiedlicher Intensität. Klar auf der Hand liegt das für Unternehmen, die bei beiden Banken Kunde sind: Aus zwei wird eins! Wer bisher noch zwei Wettbewerber in seinem Kreditboot erlebt, wird 2009 einem Kreditgeber gegenüberstehen.

Werner Broeckmann, Mitglied der Fachgruppe Finanzierung-Rating: "Dies kann einschneidende Folgen haben: Kreditvolumina und Blankoanteile (nicht gesicherte Kredite) addieren sich und können "plötzlich" die von der Bank im Rahmen des Risikomanagement gesetzten Grenzen überschreiten. Speziell bei nicht so guten Ratingnoten eine erhebliche Gefahr, sich plötzlich der Aufforderung zum Kreditabbau gegenüber zu sehen." Außerdem fehle dann natürlich ein Wettbewerber, der bisher für den Leistungs- und Preisvergleich zur Verfügung stand.

Die Fachgruppe empfiehlt daher allen Unternehmen, die beide Institute zu ihren Banken zählen, bereits jetzt eine ergänzende Bankverbindung neu aufzubauen, damit anschließend weiter Wettbewerb in der eigenen "Bankenlandschaft"

herrscht. Broeckmann betont: für den Aufbau einer funktionierenden kreditgebenden Bankverbindung sollte man ein bis zwei Jahre einplanen. Dies bedeutet: sofort beginnen. Wichtig dabei sei, eine klare Eigenanalyse des Unternehmens und der Finanzierungssituation, um die "richtige" Bank mit überzeugenden Informationen ansprechen zu können.

Doch auch wer "nur" eine der beiden fusionierenden Banken in seinem Finanzierungskreis hat, sollte seinem Berater Fragen stellen. Diese Fragen gelten natürlich auch für die Unternehmen, die bei beiden Häusern Kunde sind. Werner Broeckmann nennt die wichtigen Fragen:
- Veränderung der Kreditpolitik speziell in der eigenen Branche, der eigenen Kreditgrößenordnung und der eigenen Rating-Einstufung
- Veränderungen in der Zuordnung der Betreuer
- Filialzusammenlegungen Mancher Mittelständler mag denken, dass diese Fragen doch noch Zeit hätten.

Broeckmann hält dagegen: wie frühzeitig die beiden Banken über die konkreten Auswirkungen für Mittelständler informieren werden, wird auch davon abhängen, welcher "Fragendruck" aus dem Mittelstand kommt. Und sein ergänzender Hinweis: auch bei nur einer Bankverbindung zu den Fusionspartnern kann die eigene Stärken-Schwächen- und die Finanzierungsstruktur-Analyse jetzt der richtige Ansatz sein, um sich auf Bankgespräche vorzubereiten (neue Betreuer gilt es z.B. auch wieder neu zu überzeugen). Broeckmann verweist dazu auf die kostenlose Software "MinD-Managementinstrumente und Dialog", die Instrumente für alle erforderlichen Teilschritte liefert.

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