Samstag, 10. Dezember 2016


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Familienunternehmer: Schweizer und deutsche Wähler kennen die Gefahr einer verschärften Erbschaftsteuer

Lutz Goebel: Regierung sollte Einwände gründlich prüfen

(lifePR) (Berlin, ) Am Wochenende verfehlte die schweizer Volksinitiative für eine Erbschaftsteuer bei einer Volksabstimmung klar die Mehrheit. Mehr als 70 Prozent der Eidgenossen lehnten eine solche Steuer ab.

Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: "Es gilt für Familienunternehmer genauso wie für das Gros der Bevölkerung - Menschen arbeiten hart und bauen sich etwas auf, um es in die nächste Generation zu übergeben. Bei Familienunternehmen profitieren von diesem Prinzip besonders Mitarbeiter teils über jahrzehnte- wenn nicht sogar jahrhundertelang."

Auch in Deutschland sind sich die Bürger der Gefährdung von Familienunternehmen bewusst. So erklärten 96 Prozent der Deutschen nach einer repräsentativen forsa-Umfrage, dass sie es sehr wichtig (64 Prozent) bzw. wichtig (32 Prozent) finden, die durch Familienunternehmen geprägte Wirtschaftsstruktur zu erhalten. Weiterhin geben 70 Prozent der Befragten an, dass sie die Erbschaftsteuer als großen Wettbewerbsnachteil für Familienunternehmen empfinden, da Konzerne nicht damit belastet sind.

"Auch die deutsche Regierung sollte einmal ihr Ohr am Volk haben. Die Bürger wissen um die Bedeutung der Familienunternehmer für unsere Wirtschaftskultur", fordert Goebel. "Die große Koalition, aber auch die Länder müssen den Referentenentwurf dringend nachbessern. Vieles darin ist zwar gut gemeint, aber gar nicht gut gemacht. So wurde die besondere Kapitalbindung von Familienunternehmen immerhin berücksichtigt, doch praxisuntauglich gestaltet. Es ist Zeit, nachzubessern. Und diese Zeit sollte sich die große Koalition auch nehmen. Bis zum 25. Juni können Stellungnahmen zum technisch unzulänglichen Referentenentwurf eingereicht werden. Schon 13 Tage später berät das Kabinett dazu - viel zu wenig Zeit, um die Praxiseinwände und technischen Details zu prüfen und dem Kabinett einen klaren Gesetzentwurf vorzulegen."

Die Familienunternehmer - ASU e.V.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

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