Montag, 05. Dezember 2016


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Familienunternehmer: Griechenlands Alt-Gläubiger an der Sanierung beteiligen

Adenauer: IWF-Instrumente vor Freigabe des 30-Mrd-Kredits vollständig ausschöpfen

(lifePR) (Berlin, ) DIE FAMILIENUNTERNEHMER fordern eine Beteiligung der Alt-Gläubiger, die griechische Staatsanleihen halten, an der Sanierung des Landes. "Die Instrumente des Internationalen Währungsfonds (IWF) müssen vollständig ausgeschöpft werden, bevor wir Steuerzahler auch nur für einen Euro Risiken aus dem 30-Milliarden-Paket übernehmen müssen. Die Regeln des in die Sanierung eingeschalteten IWF sehen einen Forderungsverzicht durch Alt-Gläubiger vor. Jetzt schon deren Beteiligung auszuschließen, ist das falsche psychologische Signal. Man kann als Anleger nicht jahrelang von Risikoaufschlägen bei den Zinsen profitieren und sich dann wegducken, wenn das Risiko Realität wird. Deshalb müssen sie in Mithaftung genommen werden. Notfalls muss die Bundesregierung ihr Veto einlegen", forderte Patrick Adenauer, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.

Die Bundesregierung muss auch noch weitere wichtige Fragen klären: "Wie will die Euro-Zone weitere Hilfspakete für Griechenland und vor allem auch weitere Euro-Länder "auf der Kippe" wie Spanien verhindern? Welche konkreten Änderungen in den europäischen Verträgen sollen zukünftig derartige Vertragsbrüche verhindern und Vertrauen zurückgewinnen? Wie kann der aus dem Bruch des Maastricht-Vertrages folgende Verfassungsbruch gegen das Maastrichturteil des Bundesverfassungsgerichts geheilt werden?"

Die Familienunternehmer - ASU e.V.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer - ASU) folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Maximen Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die rund 5.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 300 Mrd. Euro (Vgl. BIP Deutschland: rund 2.400 Mrd. Euro). Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümergeführte Familienunternehmen.

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