Sonntag, 22. Januar 2017


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Wohnraum für Studierende: Studentenwerke brauchen auch Mittel für Sanierung

(lifePR) (Heidelberg/Berlin, ) .
- Deutsches Studentenwerk (DSW) fordert auch staatliche Unterstützung für die Sanierung von Studierendenwohnheimen
- DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: "Wir brauchen beides, Neubau und Sanierung"

Das Deutsche Studentenwerk appelliert an Bund und Länder, neben der Schaffung von zusätzlichen bezahlbaren Wohnheimplätzen für Studierende durch Neubau auch die Sanierung bestehender Wohnheime nicht zu vernachlässigen.

"Wir haben dringenden Bedarf an Fördermitteln für den Neubau von Studierendenwohnheimen, wir haben aber ebenso Bedarf an staatlicher Unterstützung für die Sanierung", erklärt Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW). In dem Verband, der seit längerem ein Bund-Länder-Programm für mindestens 25.000 zusätzliche, staatlich geförderte Wohnheimplätze fordert, sind die 58 Studentenwerke in Deutschland organisiert.

Zum Auftakt der diesjährigen DSW-Wohnheimtagung beim Studierenden­werk Heidelberg sagte Meyer auf der Heyde: "Gerade weil zusätzlicher, bezahlbarer Wohnraum für Studierende Not tut, muss auch die Sanierung des Altbestandes bei den Studentenwerken angegangen werden."

Die Studentenwerke bieten bundesweit rund 188.000 Plätze in mehr als 1.000 Wohnheimen. Die durchschnittliche Warmmiete in einem Studentenwerks-Wohnheim beträgt, einschließlich aller Nebenkosten, 229 Euro im Monat. Für die Miete ist beim BAföG noch bis zum Herbst 2016 eine Pauschale von 224 Euro im Monat vorgesehen.

Rund die Hälfte der Studierenden, die im Wohnheim leben, haben weniger als den derzeitigen BAföG-Höchstsatz von 670 Euro im Monat als Einnahmen zur Verfügung. Das Wohnheim ist besonders beliebt bei Studienanfänger/innen sowie bei ausländischen Studierenden.

Während die Zahl der Studienanfänger/innen seit dem Jahr 2007 um 50% stieg, wuchs die Zahl der staatlich geförderten Wohnheimplätze nur um 5%.

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