Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Deutsches Schauspielhaus in Hamburg - November 2008

(lifePR) (Hamburg, ) Im November stehen insgesamt fünf Premieren auf dem Spielplan des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Es geht los mit einem Monolog in der Kantine: Hedi Kriegeskotte spielt Belinda, die 30 Jahre nach ihrem Aufbruch mit der Girlieband »Amanda and the Feathers« Bilanz zieht. »Federn lassen« von Kristo ?agor (Regisseur von »Törleß«, »Fressen, Kaufen, Gassi gehen«) hat am 5. November Premiere. Regie: Anika Döring.

Dann geht es Schlag auf Schlag weiter: Am 8. November hat am Jungen Schauspielhaus eine Inszenierung vom künstlerischen Leiter Klaus Schumacher Premiere: »MaxundMurx« von Paula Fünfeck erzählt die Geschichte von - eben - Max und Murx; zwei Jungs auf der Überholspur, die zu jedem Crashtest bereit sind. In einem irrwitzigen Tempo begehen sie Streiche der heutigen Art: Unterwegs im »verpissten Kaufhaus« oder »mit der Knarre aus'm Alten sein Schrank« veranstalten sie einen absurden Amoklauf, der schon nicht mehr von dieser Welt ist. Max und Murx werden verkörpert von Konradin Kunze und Martin Wolf.

In den vergangenen Spielzeiten hat das Schauspielhaus immer wieder verschiedene Orte in Hamburg bespielt. Den Szeneclub Hamburger Botschaft, die Kunsthalle oder die Deichtorhallen. Mit der Uraufführung von Kevin Rittbergers »Fast Tracking« begibt sich das Theater ins Herz der Schanze: Rittberger inszeniert sein Stück im Kulturhaus III&70. Darin geht es um eine 500 Jahre alte Kunqu-Oper, um die »Gut-genug-Lösung« oder den Beta-Loop: und zwar auf Fachchinesisch. Alles klar? Premiere am Schulterblatt 73 ist am 9. November. Es spielen Julia Nachtmann, Lukas Holzhausen und Felix Kramer.

Im Großen Haus steht die nächste Premiere am 22. November an: Henrik Ibsens »Ein Volksfeind«. Dr. Tomas Stockmann ist erfolgreicher Badearzt. Sein langer Kampf für die Errichtung eines Kurbades in seiner Heimatstadt ist endlich von Erfolg gekrönt. Aufgrund einiger aufgetretener Krankheitsfälle lässt er das Wasser untersuchen - und stellt fest, dass es von Keimen und Krankheitserregern total verseucht ist. Ein Planungsfehler, den sein Bruder, der Bürgermeister, zu verantworten hat. Da das Bad zeitweilig geschlossen werden müsste, zudem hohe Kosten für den Umbau anfielen, wehrt sich die Bürgerschaft gegen Stockmanns Vorschläge - manipuliert und angeführt von seinem Bruder, der geschickt die Klaviatur politischer Tricks bespielt. So verwandelt sich Stockmann in kürzester Zeit vom Volkshelden zum Volksfeind, der seinen Kampf gegen eine politisch instrumentalisierte Mehrheitsmeute bis zum Ende durchstehen will. Die Stockmann-Brüder werden gespielt von Samuel Weiss (Tomas Stockmann) und Tim Grobe (Der Bürgermeister). Es inszeniert Jarg Pataki.

Einen wahrlich entzückenden Stoff inszeniert Gertrud Pigor für das Junge Schauspielhaus mit »Ein Schaf fürs Leben« nach dem Bilderbuch von Maritgen Matter. Sie erzählt die Geschichte von Wolf, der an einem Winterabend hungrig durch den Schnee stapft. In einem Stall empfängt ihn die gastfreundliche Schaf, die ihm sogleich saftiges Heu anbietet - das ist nun gar nicht nach Wolfs Geschmack! Wolfs Versuche, Schaf zu fressen, werden durch die naive Freundlichkeit von Schaf vereitelt. Überraschende Wendungen bestimmen diese herrlich komische Geschichte - ein Hauch von Tragik stellt sich ein, weil es die einer unmöglichen Freundschaft bleibt. Premiere im Rangfoyer ist am 22. November um 17 Uhr.

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