Sonntag, 11. Dezember 2016


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Finanzmarktsteuer trifft Anleger und Unternehmen

(lifePR) (Frankfurt, ) Das Deutsche Aktieninstitut warnt erneut vor einer weltweiten Steuer auf Finanztransaktionen. Pläne der Europäischen Union, eine solche Steuer auf globaler Ebene einzuführen, träfen eindeutig die Falschen und seien allein fiskalisch motiviert, um die gigantischen Budgetlücken zu stopfen.

"Auch dadurch, dass man die Finanzmarktsteuer zur Finanzierung des Klimaschutzes einsetzt, wird das Vorhaben keineswegs besser," kritisiert Rüdiger von Rosen, Chef des Deutschen Aktieninstituts, die Pläne. "Die Finanzmarktsteuer ist keine ursachengerechte Lösung für das Problem der Finanzkrise und für die völlig anderen Probleme des Klimaschutzes", so von Rosen weiter.

Eine globale Finanzmarktsteuer werde die Kapitalmärkte belasten, verteuere die Finanzierung der Unternehmen und mindere die Erträge der Anleger. Zur Vermeidung künftiger Finanzkrisen solle daher stattdessen mit Augenmaß an adäquaten Regulierungen gearbeitet werden. Zwischen der Krise der Finanzmärkte und dem Klimaschutz gebe es keine Verbindung.

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