Montag, 05. Dezember 2016


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Deutscher Pflegerat: "Die generalistische Pflegeausbildung steht kurz vor ihrem Ziel. Das ist ein sehr gutes Zeichen für die Pflege"

Westerfellhaus begrüßt die Beratungen zwischen dem Bund und den Ländern zu einem Pflegeberufsgesetz

(lifePR) (Berlin, ) Die generalistische Pflegeausbildung steht kurz vor ihrem Ziel. Das ist ein sehr gutes Zeichen für die Pflege", ging Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), heute in Berlin, auf die aktuellen Beratungen auf Bund-Länder-Ebene zu einem Entwurf für ein Pflegeberufsgesetz ein.

Der in einer Bund-Länder-Tagung diskutierte Entwurf für ein Pflegeberufsgesetz beinhaltet nach den vorliegenden Informationen u. a. die Festschreibung vorbehaltener Aufgaben für den Pflegeberuf und eine generalistische Pflegeausbildung. "Beides sind Kernforderungen des Deutschen Pflegerats. Deren Aufnahme in ein Pflegeberufsgesetz begrüßen wir ausdrücklich", betonte Westerfellhaus. Zu etlichen Details gebe es aus Sicht des Deutschen Pflegerats aber noch Diskussionsbedarf, sagte dessen Präsident weiter.

Der Deutsche Pflegerat fordert Bund und Länder dazu auf, nun rasch einen Referentenentwurf zum Pflegeberufsgesetz vorzulegen.

Hintergrund:

Der Deutsche Pflegerat setzt sich seit langem für ein Pflegeberufsgesetz und für die generalistische Pflegeausbildung ein. Der DPR fordert die Zusammenführung der drei Pflegefachberufe "Altenpflege", "Gesundheits- und Krankenpflege" und "Gesundheits- und Kinderkrankenpflege" zu einem Beruf mit Schwerpunktsetzung. Spezialisierungen sollen im Anschluss an die gemeinsame Berufsausbildung folgen. Zum Thema "Generalistik" hat der Deutsche Pflegerat (DPR) die wesentlichsten Argumente zusammengetragen. Zu finden sind diese unter www.generalistik-jetzt.de.

Deutscher Pflegerat e.V. - DPR

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Andreas Westerfellhaus, Vize-Präsident ist Franz Wagner, Vize-Präsidentin ist Andrea Lemke.

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

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