Dienstag, 17. Januar 2017


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DOSB-Präsident Thomas Bach gratuliert Richard von Weizsäcker zum 90. Geburtstag

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Im Namen des deutschen Sports hat DOSB-Präsident Thomas Bach Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker zu seinem 90. Geburtstag gratuliert. Bach dankte dem ehemaligen Staatsoberhaupt, das Gründungsmitglied und persönliches Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist, für seinen Einsatz für den deutschen Sport. "Richard von Weizsäcker ist dem deutschen Sport und mir persönlich stets ein guter Ratgeber, Wegweiser und Unterstützer gewesen. Dafür sind wir ihm alle sehr dankbar", sagte Bach.

Von Weizsäcker, der in seiner Jugend besonders die Leichtathletik mochte, aber auch Feldhockey und Tennis spielte, habe Sport stets gelebt, würdigte Bach die Verdienste des ehemaligen Bundespräsidenten, der ein Vorkämpfer in Sachen Sportabzeichen ist. Die Sportabzeichen-Prüfung legte er zehn Mal erfolgreich ab. Bei der Auszeichnung mit dem zehnten Sportabzeichen im Jahr 2003 sagte von Weizsäcker: "Es sind keine großen Leistungen, die uns abverlangt werden, aber sie sind belebend und ermutigend."

Für von Weizsäcker waren stets die gesellschaftlichen Werte des Sports maßgebend. Deshalb setzte er sich bei seiner Rede bei der DOSB-Mitgliederversammlung 2007 in Hamburg auch für die Aufnahme von Sport ins Grundgesetz ein. "Sport ist zutiefst wertefundiert und macht uns dadurch Freude. (...) Der Sport ist der stärkste Antrieb für das, was unsere demokratische Gesellschaft vor allem braucht: Nämlich nicht einfach den privaten, kritischen Rückzug, sondern die aktive Bürgerschaft."

In Hamburg warb von Weizsäcker zudem für die dort einstimmig beschlossene Bewerbung Münchens um die Olympischen Winterspiele und Paralympics 2018. Für die Ausrichtung der Winterspiele in Deutschland macht er sich heute als Kuratoriumsmitglied stark.

Bei der Gründungsversammlung des DOSB am 20. Mai 2006 in der Frankfurter Paulskirche hob der Alt-Bundespräsident die Notwendigkeit der Vereinigung von NOK und Deutschem Sportbund hervor: "Erstens wird sich Breitensport und Spitzensport auf organische Weise gegenseitig weiter fördern. Das Zweite, was in meinen Augen besonders wichtig ist, ist in einer Zeit, in der Erziehung und Atmosphäre gerade bei der jungen Generation manchmal auf Schwierigkeiten stößt, für die Freude am Sport und an der Leistung, etwas zur Förderung einer mitverantwortlichen und ethisch gut begründeten Leibesübung beizutragen."

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