Montag, 20. Mai 2013


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Bundeswehr für Spitzensportförderung unverzichtbar

An 43 Prozent der Olympia-Medaillen in London beteiligt

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Der DOSB hat die Unterstützung der Spitzensportförderung durch die Bundeswehr als unverzichtbar bezeichnet. "Ohne die Sportförderstellen bei der Bundeswehr, der Bundespolizei, dem Zoll und den Landespolizeien hätten rund 1000 Athleten keine optimalen Voraussetzungen, ihre Karriere im Leistungssport und ihre berufliche Laufbahn miteinander zu verbinden", sagte DOSB-Leistungssportdirektor Bernhard Schwank in Frankfurt/Main.


Zugleich wies er die Äußerungen von Wissenschaftler Wolfgang Maennig zurück: "Herr Maennig geht von einer falschen Annahme aus. Denn die Sportförderung der Bundeswehr bezieht sich auf den gesamten Leistungskader der Verbände und nicht nur auf die aktuellen Medaillenkandidaten. So werden derzeit 15 Hockey-Junioren aus dem Perspektivkader des Deutschen Hockey-Bundes durch die Spitzensportförderung in ihrem Training unterstützt. Ein mit dem Verband eng abgestimmtes Konzept ermöglicht diesen Sportlern eine hohe Anzahl an Trainingstagen im Rahmen von zentralen Verbandsmaßnahmen. Auch ein Großteil der Londoner Hockey-Goldmedaillenmannschaft hat die Spitzensportförderung der Bundeswehr in Anspruch genommen, auch wenn die Athleten zum Zeitpunkt des Medaillengewinns in London nicht mehr bei der Bundeswehr angestellt gewesen sind."

Schwank wies daraufhin, dass aktuelle Sportsoldaten an 43 Prozent der deutschen Medaillengewinne in London beteiligt gewesen sind. Elf Medaillen wurden von Bundeswehr-Angehörigen in Individualsportarten gewonnen, acht in Mannschaftswettbewerben wie dem Ruder-Achter oder im Kanu-Rennsport.

"Das Fördersystem der Bundeswehr ist ein fester Bestandteil des Gesamtsystems des deutschen Leistungsports. Um die Vereinbarkeit zwischen Spitzensport und Beruf im Rahmen einer 'Dualen Karriere-/Laufbahnplanung' zu gewährleisten, wurde in enger Abstimmung mit dem DOSB die Möglichkeit geschaffen, neben Bundeswehr und Spitzensport ein Studium oder eine zivile und/oder militärische Ausbildung zu absolvieren", erklärte Schwank. "Damit eröffnet die Bundeswehr den Athleten eine Vielzahl von Chancen. Für diese in den vergangenen Jahren ermöglichte Weiterentwicklung im Sinne der Athleten sind wir sehr dankbar." Ein weiteres Beispiel dafür ist auch die partnerschaftliche Begleitung der Traineroffensive des DOSB durch die Bundeswehr. Hier wurden 50 Trainerstellen geschaffen.

In der 392-köpfigen Deutschen Olympiamannschaft in London standen 115 Athletinnen und Athleten, die aktuell bei der Bundeswehr angestellt sind. Hinzu kommen zahlreiche ehemalige Bundeswehr-Angehörige.

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