Sonntag, 22. Januar 2017


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Europaspiele Baku: Zweites Gold für Max Hoff, Sprint-Zweier der Herren holt Silber

(lifePR) (Duisburg, ) Am heutigen Abschlusstag der Rennsport-Wettkämpfe auf dem Kur River in Mingachevir gewannen die DKV-Athleten noch zwei weitere Medaillen und stockten die Bilanz damit auf drei Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille auf. Max Hoff siegte im 5000m-Langstreckenrennen, der K2 der Herren über 200m mit Ronald Rauhe und Tom Liebscher paddelte zu Silber.

Mit "Zermürbungstaktik" rang Langstrecken-Ass Max Hoff (Essen) diesmal seinen Widersacher Fernando Pimenta (POR) nieder und jubelte über sein zweites Gold bei den Europaspielen. "Es war schon ein ganz schön hartes Rennen. Die ersten 1,5 Kilometer hab' ich noch etwas hinten drin gesteckt, dann aber dachte ich, jetzt fährst du mal. Am Ende konnte Fernando dann nicht mehr mithalten", kommentierte Max Hoff seinen Sieg und fügte an: "Ich bin super happy, hier zweimal gewonnen zu haben.

Am Nachmittag hatten die 200m-Europameister im K2 Ronald Rauhe (Potsdam) und Tom Liebscher (Dresden) hinter den Weltmeistern aus Serbien Grujic/Novakovic bereits Silber geholt."Zweiter ist natürlich schade, es ist halt immer so eng, man weiß im Ziel eigentlich nie, was es geworden ist, selbst die Anzeigetafel hat da offenbar Probleme. Diesmal hat uns am Schluss etwas der Speed gefehlt. Ich denke aber, wir können zufrieden sein", schätze Ronny Rauhe ihr Rennen ein und fügte hinzu: "Es ist auf jeden Fall schön zu sagen, man war bei den ersten Europaspielen dabei und hat eine Medaille geholt." Tom Liebscher sagte: "Im Duell mit den Serben sind wir immer die rund sieben Hundertstel auseinander. Diesmal haben wir Platz zwei gewonnen. Wenn wir im nächsten Jahr zur rechten Zeit auf dem richtigen Platz stehen, dann lässt sich das heute verschmerzen."

In den weiteren Finals des Nachmittags kam Sabine Volz im K1 über 200m auf Rang acht und der K2 mit ihr und Conny Waßmuth (Potsdam) fuhr auf Platz sieben.

Im ersten Rennen des Tages, in dem das DKV-Team um die Medaillen mitpaddelte, kämpften Franziska Weber (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) im K2 über 500m ein aufopferungsvolles Rennen, in dem sie zwar in der Nachstartphase verlorenen Boden mit der schnellsten zweiten Rennhälfte wieder etwas gutmachen konnten, für den ersehnten Medaillenrang reichte es jedoch nicht mehr. Die Medaillen gingen an das Siegerboot Starovic/Ruzicic-Benedek aus Serbien gefolgt von den Rumäninnen Borha/Meroniac und dem ungarischen Duo Karasz/Vad, für den deutschen Zweier bleib Rang vier. "Natürlich hätten wir gern noch eine Medaille mitgenommen. Aber es war aus unserer Sicht ein gutes Rennen. Ich kann nicht sagen, dass es irgendwo gehakt hätte" meinte Franziska Weber anschließend im TV-Interview und fügte hinzu: "Wir müssen uns erst wieder finden, abschreiben sollte man uns deshalb aber noch lange nicht." Und Tina Dietze betonte: "Jetzt wissen wir, wo wir stehen. Wir können in den nächsten Wochen noch an uns arbeiten, z. B. an der Optimierung der Rennstruktur. Im Moment war es das Beste, was wir für uns 'rausholen konnten."

Zuvor gewann Verena Hantl (Karlsruhe) zum Auftakt der heutigen Finalrennen das B-Finale im K1 über 500m. "Heute lief es viel besser als vorgestern im Semifinale. Ich weiß, dass ich es besser kann, als ich es dort gezeigt habe. So habe ich schon damit geliebäugelt, heute zu gewinnen. Jedes Rennen gibt mir weitere Erfahrung, denn ich habe gemerkt, dass mir die im Einer noch fehlt. Mit dem Sieg heute ist es doch noch ein schöner Abschluss der Europaspiele für mich", so die Karlsruherin. Weitere B-Finalplatzierungen gab es durch Stefan Kiraj (Potsdam) mir Rang drei im C1 über 200m und durch Max Lemke (Mannheim) im K1 über 200m. Pech hatte Melanie Gebhardt (Leipzig) im 5000m-Langstreckenrennen. Sie kenterte in aussichtsreicher Position im Kampf um die Medaillen nach einer Attacke der späteren Siegerin M. Litvinchuk (BLR) und konnte das Rennen nicht beenden.

Komplette Ergebnisse:
http://www.baku2015.com/schedules-results/sport=cf/day=2015-06-14/index.html

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