Dienstag, 24. Mai 2016


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DKV-Stellungnahme nach schwerem Unfall auf der Ems: Kanusport ist und bleibt eine ungefährliche Sportart

(lifePR) (Duisburg, ) Nachdem am 22. Juni 2012 in Harsewinkel zwei Menschen an einem Wehr auf der Ems tödlich verunglückten, aber auch weitere Kenterungen von Kanus auf der Ems am gleichen Wochenende für Schlagzeilen sorgten, tritt der Deutsche Kanu-Verband (DKV) Ansichten entgegen, Kanusport sei eine besonders gefährliche Sportart.

"Natürlich birgt jeder Wassersport Gefahren in sich", so DKV-Geschäftsführer Freizeitsport Ulrich Clausing. "Aber diese können durch die richtige Fahrtenplanung, Umsichtigkeit und eine gute Ausrüstung deutlich minimiert werden. Ungeübte sollten in jedem Fall schwimmen können und nur auf Zahmwasser möglichst ohne Strömung fahren. Zudem sollten sie sich von erfahrenen Begleitern anleiten lassen und bei Gefahrenstellen das Boot umtragen. Bei Berücksichtigung dieser Regeln ist das Risiko auf ein Minimum reduziert."

Jährlich befahren über eine Million Menschen in Deutschland die unterschiedlichsten Gewässer, ohne dass es zu einer nennenswerten Zahl von Unfällen kommt. Der DKV informiert in seinen Medien und Informationsbroschüren ständig über die Notwendigkeit einer sicheren Fahrtenplanung und Ausübung des Sports.

Dem Deutschen Kanu-Verband liegen keine Informationen über den konkreten Unfallhergang in Harsewinkel vor. Solange noch die zuständige Staatsanwaltschaft ermittelt und nicht alle Umstände zum Unfallhergang bekannt sind, kann auch keine seriöse Aussage getroffen werden, worin die Unfallursache zu sehen ist. Die Ems ist als Zahmwasser bisher in der Vergangenheit von vielen Kindern und Jugendlichen, Familien und Gruppen befahren worden, ohne dass es hier zu derartigen Zwischenfällen gekommen ist.

Der Deutsche Kanu-Verband geht vielmehr von einer Verkettung verschiedener unglücklicher Umstände aus, die letztendlich zu der Tragödie geführt haben. " Es gibt ein allgemeines Lebensrisiko, das sich in jeder Art menschlicher Betätigungen niederschlagen kann - leider gilt dies auch für den Kanusport", erklärt Ulrich Clausing weiter. "Gerade deshalb gelte das besondere Mitgefühl den Hinterbliebenen. Gleichzeitig sei aber auch besonderer Dank an alle an der Bergung und Versorgung der Verletzten Beteiligten zu richten."

Weitere Informationen und Sicherheitshinweise im Kanusport auf www.kanu.de im Bereich FREIZEITSPORT / SICHERHEIT

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