Montag, 16. Januar 2017


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DFB und israelischer Verband unterzeichnen Kooperationsvertrag

(lifePR) (Frankfurt/Main, ) Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der israelische Fußball-Verband werden in den kommenden zwei Jahren in den Bereichen Trainer- und Schiedsrichterausbildung sowie Jugendentwicklung und -förderung intensiv zusammenarbeiten. Ein entsprechendes "Memorandum of Understanding" unterzeichneten DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und sein israelischer Amtskollege Avi Luzon am heutigen Mittwoch in Tel Aviv. "Die Pflege der freundschaftlichen Verbindungen des DFB zum israelischen Verband liegt mir besonders am Herzen. Die Unterzeichnung des neuen Kooperationsvertrages ist Ausdruck des gemeinsamen Wunsches beider Verbände, den Fußball als Mittel zur Förderung des internationalen Verständnisses zu fördern", sagt Dr. Theo Zwanziger, der gemeinsam mit einigen Landesverbands-Präsidenten sowie der U18-Nationalmannschaft des DFB derzeit in Israel weilt.

Das unterzeichnete "MoU" umfasst neben einem intensiven Informations- und Gedankenaustausches in allen Bereichen des Fußballs für das kommende Jahr bereits konkrete Projekte. So wird ein noch zu benennender DFB-Experte in Israel einen fünftägigen Lehrgang zur Torwarttrainer-Ausbildung abhalten. Weiter wird ein Ausbildungskurs zum Thema Frauenfußball stattfinden.

Darüber hinaus wird es im kommenden Jahr auch im Bereich Schiedsrichterwesen einen Austausch geben. So ist geplant, dass israelische Unparteiische die Leitung einiger Spiele in der 3. Liga übernehmen, während im Gegenzug deutsche Schiedsrichter in der israelischen Liga eingesetzt werden. Zudem wird ein deutscher Schiedsrichter-Ausbilder einen Kurs im Israel abhalten.

Ein weiterer wichtiger Punkt des neuen Kooperationsvertrages beider Verbände ist die Fortsetzung des bereits im vergangenen Jahr gestarteten Austausches im Nachwuchsbereich. So wird auch im kommenden Jahr die deutsche U 18-Nationalmannschaft an einem Turnier in Israel teilnehmen, im Gegenzug kommt die israelische U 17-Auswahl zu einem Besuch nach Deutschland. Möglicherweise wird dieser Austausch auch auf den weiblichen Nachwuchsbereich ausgeweitet. "Diese Reisen müssen und werden jedoch über den Fußballsport hinausgehen. Zahlreiche Maßnahmen abseits des Spielfeldes, so zum Beispiel der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, sollen unseren jungen Fußballern auch ein Verständnis der deutsch-israelischen Geschichte vermitteln. Je weiter wir uns zeitlich vom schlimmsten Verbrechen der Geschichte, dem Holocaust, entfernen, desto mehr müssen auch wir uns bemühen, dem Vergessen entgegen zu wirken und unseren jungen Nachwuchsspielern ein Stück Orientierung geben", so DFB-Präsident Zwanziger.

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