Sonntag, 11. Dezember 2016


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Gästetypologien geben Aufschluss über Motiv- und Aktivitätenspektrum der Deutschlandurlauber

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Die Entwicklung und Darstellung spezifischer Gästetypologien ist ein Ergebnis des "Qualitätsmonitors Deutschland-Tourismus". Dadurch wird erstmals das Motiv- und Aktivitätenspektrum der Deutschlandurlauber grundlegend erforscht.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat zusammen mit der EUROPÄISCHEN Reiseversicherung im Mai letzten Jahres das Marktforschungsprojekt Qualitätsmonitor ins Leben gerufen. 19 weitere touristische Partner sind derzeit an dem Projekt beteiligt. Bisher wurden Daten in mehr als 15.000 repräsentativen und persönlichen Interviews erhoben.

Im Sommer dominiert in den ländlichen Gegenden der "Gemütliche Gast", der seinen Aufenthalt als Erholungsurlaub ansieht, sich an kulinarischen und kulturellen Angeboten erfreut, vor allem aber "die Seele baumeln" lassen möchte. Zu dieser Gruppe gehören 18 Prozent der Urlauber.

Angehörige dieses Gästetyps gaben dem Reiseland Deutschland die "Schulnote" 1,8 und liegen damit im Durchschnitt aller befragten Gäste. Jeweils 16 Prozent der Gäste gehören im Sommer zu den Wanderern, den sportlichen Gästen und den vielseitigen Aktiv- und Badeurlaubern, jeweils 12 Prozent des Gästespektrums machen die Wellness- und Kurgäste aus. Die zufriedensten Sommergäste sind die Wanderer, die ihren Deutschlandurlaub mit 1,6 bewerten, gefolgt von den Wellnessgästen (1,7). Eine 1,9 hingegen vergeben die Aktiv- und Badeurlauber, die damit am unteren Ende der Zufriedenheitsskala rangieren.

Im Winter verschiebt sich das Spektrum der Aktivitäten, jeder vierte Gast gehört dann zu der Gruppe der Besichtigungsurlauber, jeder fünfte Besucher der winterlichen Regionen ist ein Wellnessgast. Bei der Zufriedenheit ragt der vielseitig interessierte Aktivurlauber heraus (1,7), unterdurchschnittlich wertet der winterliche Erholungsurlauber (2,0).

Eher witterungsunabhängig ist die Städtereise: Hier geben mit 38 Prozent die äußerst zufriedenen Kultur- und Besichtigungsgäste im Sommer wie im Winter den Ton an, gefolgt von den Städteallroundern, denen ein Viertel der Städteurlauber angehören. Sie suchen Erholung und Genuss in den Städten und bewerten ihren Aufenthalt mit einer 1,9 eher unterdurchschnittlich.

"Die hohe Zustimmung besonders unter den Wanderern und Kulturtouristen zeigt die Top-Position, die das Reiseland Deutschland bei der Landschaft und der Kultur einnimmt. Für Besucher, die ein touristisches Beiprogramm suchen, ist das Deutschlandangebot jedoch noch ausbaufähig. Ausnahme ist das Wellnessangebot, hier ist Deutschland im internationalen Vergleich sehr gut aufgestellt", interpretiert Petra Hedorfer, Vorsitzende der Vorstandes der DZT, die Ergebnisse.

Die Broschüre mit einer detaillierten Darstellung dieser und weiterer Ergebnisse steht unter www.qualitaetsmonitor-deutschland-tourismus.de zum Download bereit.

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