Samstag, 10. Dezember 2016


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Deutsche Seemannsmission trauert um toten Seemann der CANCALE STAR-Crew

Trauer wegen Tod eines Seemanns während des Piratenüberfalls auf CANCALE STAR -Crew. Wie Seeleute ihre Erlebnisse verarbeiten können. Notwendigkeit von Seelsorge und psychologischer Betreuung

(lifePR) (Bremen, ) Die Nachricht vom Tod eines Seemannes nach einem Piratenüberfall auf die CANCALE Star vor der Küste des westafrikanischen Benin löst Trauer und Mitgefühl bei der Deutschen Seemannsmission (DSM) in Bremen aus.

"Wir sind in Gedanken und mit Gebeten bei der Familie des getöteten Seemanns und bei den anderen Crew-Mitgliedern, die zum Teil auch verletzt wurden. Hoffentlich können alle aus der Mannschaft bald zu ihren Familien nach Hause ", sagte Heike Proske, Generalsekretärin der in Bremen ansässigen diakonischen Einrichtung. Neben der medizinischen Versorgung körperlicher Folgen seien die psychologische Erstbetreuung und der Kontakt zu den Angehörigen vordringlich für die Seeleute.

Um Notfallseelsorge und Vermittlung von psychologischer Hilfe kümmert sich die DSM deshalb im Rahmen des Aktionsprogramms 'Piraten: Bedrohung auf See'. "Mit der Flucht der Piraten ist dieses einschneidende Erlebnis noch nicht beendet. Das Leben der betroffenen Seeleute wird nie wieder so sein, wie es vor dem 24. November war. Die Ereignisse müssen be- und verarbeitet werden", so Proske. Sie hoffe deshalb, dass die Verantwortlichen eine sofortige Versorgung und Betreuung gewährleisten. Dies sei auch langfristig in den jeweiligen Heimatländern der Mannschaft aus vier Nationen notwendig.

Die Deutsche Seemannsmission braucht Unterstützung, um die Weiterbildung der Mitarbeitenden in Krisenintervention auszubauen und um Seeleuten, die Gefahren auf See ausgesetzt waren, gezielt helfen zu können. Spenden Sie direkt auf der Internetseite www.bedrohung-auf-see.de und auf das nachfolgend angegebene Spendenkonto.

Spendenkonto: Empfänger Deutsche Seemannsmission e.V., Bank für Sozialwirtschaft (BFS), Konto: 4409400, BLZ: 25120510, Verwendungszweck: "Piraten Bedrohung auf See".

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Bildbeschreibung: Portrait Pastorin Heike Proske, Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission e.V., Bremen

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Beschreibung: Kampagnenmotiv mit Schwerpunkten der Piraterie auf geografischer Karte und Foto von Patrouillenfahrt

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Beschreibung: Der Schriftzug mit Webadresse "www.bedrohungaufsee.de" als CMYK-pdf (13KB)

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Beschreibung: Der Kampagnentitel "Piraten : Bedrohung auf See" mit Kampagnenlogo als cmyk-pdf (46KB)

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Bildbeschreibung: Logo der Deutschen Seemannsmission

Frei zur Veröffentlichung, Belegexemplar bzw. Hinweise auf Veröffentlichungstermine erbeten.

Deutsche Seemannsmission e.V.

Mit 400 Standorten weltweit verfügen die internationalen Seemannsmissionen über Anlaufstellen in fast allen wichtigen Häfen. Die Seemannsmission ist damit international der Verbund, der die meisten Kontakte mit Seeleuten und damit auch die meisten Erstkontakte mit von Piraterie betroffenen Seeleuten hat. Das neue Aktions-Programm hilft sowohl Seeleuten, die bereits Angriffen ausgesetzt waren, als auch Seeleuten, die gefährdete Gewässer befahren. Da die Abfahrts- und Ankunftshäfen häufig weit entfernt von den Problemzonen liegen, ist ein weltweites Netzwerk notwendig, um die Seeleute zu erreichen. Dies kann derzeit nur die Seemannsmission bieten. Auch in den Häfen Deutschlands laufen Schiffe mit Betroffenen ein. Die Deutsche Seemannsmission hat Anlaufstellen in 16 deutschen Häfen und darüber hinaus 17 Auslandsstationen in bedeutenden Häfen. Sie ist damit ein wichtiger Impulsgeber im internationalen Dachverband der christlichen Seemannsmissionen (ICMA).

Auf der Internetseite www.bedrohung-auf-see.de sind Berichte von kürzlich Betroffenen und Mitarbeitern der Deutschen Seemannsmission zu finden. Dort kann auch direkt gespendet werden. Die Deutsche Seemannsmission bittet um Unterstützung, da die weltweite Notfallseelsorge und das Engagement zur Stressbewältigung sich nicht selbst tragen.

Die Deutsche Seemannsmission e.V. unterhält im Ausland über 17 Seemannsstationen, die eine 'Heimat in der Fremde' für Seeleute bieten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen an Bord und sind für Gespräche, für die Sorgen und Nöte der Seeleute da, die langen Fahrenszeiten und immer kürzere Liegezeiten in den Häfen haben. In Deutschland sind 16 Stationen mit eigenständigen Inlandsvereinen unter dem Dach der DSM organisiert. Die diakonisch-missionarische Arbeit an Seeleuten wird von der Deutschen Seemannsmissionen seit über 150 Jahren getan. DSM e.V. ist als anerkannter Fachverband für die Arbeit an und mit Seeleuten weltweit ein Teil des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (Stuttgart/Berlin). Die Tätigkeit der DSM wird finanziell wesentlich durch die Ev. Kirche Deutschland, die Bundesregierung, private Spenden und freiwillige Abgaben von Reedereien unterstützt. Der Gesamthaushalt 2009 umfasst knapp 2,4 Mio. Euro.

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