Dienstag, 06. Dezember 2016


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Vorsicht bei Einnahmen aus Photovoltaik-Anlagen: Haben Solarzellen Einfluss auf die Rente?

(lifePR) (Düsseldorf, ) Gelten Einnahmen aus einer Photovoltaikanlage als Hinzuverdienst und werden damit auf eine Erwerbsminderungs- oder Altersrente angerechnet? Nicht nur im Zusammenhang mit dem »Tag der Erneuerbaren Energien« am vergangenen Samstag (24. April), ist diese Frage für Rentner von Interesse. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland informiert:

Die Installation von Solarstromanlagen (Photovoltaikanlagen) zur Erzeugung von Strom erfreut sich aufgrund der zusätzlichen Einnahmemöglichkeit zunehmender Beliebtheit. Denn wer eine solche Anlage betreibt und den Teil der nicht selbst genutzten Energie in das öffentliche Netz einspeist, erhält von dem örtlichen Energieversorgungsunternehmen hierfür eine Vergütung. Aus den Einnahmen, die auf diese Weise erzielt werden, ermittelt das Finanzamt dann in der Regel "Einkünfte aus Gewerbebetrieb". Bevor sie sich an die Rentenversicherung wenden, sollten betroffene Rentner aber vorher genau klären, wie ihre Einnahmen tatsächlich steuerrechtlich bewertet werden. Das ist beim Finanzamt, beim Lohnhilfeverein oder beim Steuerberater möglich. Denn für die gesetzliche Rentenversicherung gilt:

Sie kann und darf in diesem Fall keine eigene Beurteilung oder Beratung vornehmen. "Einkünfte aus Gewerbebetrieb" bewertet die Rentenversicherung als "Arbeitseinkommen" und damit als Hinzuverdienst, der auf die Rente anzurechnen ist. Wichtig für Rentner : Wer vor dem 65. Lebensjahr eine vorzeitige Altersrente oder eine Rente wegen voller Erwerbsminderung bezieht, darf nur bis zu 400 Euro monatlich hinzuverdienen, damit sich keine Auswirkungen auf die Rentenhöhe ergeben. Bei der Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung gelten individuelle Hinzuverdienstgrenzen.

Das bedeutet: Beurteilt das Finanzamt die Einnahmen aus der Photovoltaikanlage als "Einkünfte aus Gewerbebetrieb" und übersteigen diese die jeweils maßgebende Hinzuverdienstgrenze (derzeit sind das 400 Euro), kann die Rente nur noch in anteiliger Höhe gezahlt werden. Wer sich bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland beraten lassen möchte, kann sich an eines ihrer 13 Service-Zentren wenden oder an das kostenlose Bürgertelefon unter der Nummer 0800 1000 48013.

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