Donnerstag, 19. Januar 2017


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Hinterbliebenenrenten: Höhere Freibeträge für Witwen und Witwer

(lifePR) (Düsseldorf, ) Ab 1. Juli 2015 können Witwen und Witwer neben ihrer Hinterbliebenenrente mehr hinzuverdienen. Für Waisen fällt die Einkommensanrechnung ganz weg. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Rheinland hin. Bezieht eine Witwe oder ein Witwer neben der Hinterbliebenenrente eigene Einkünfte wie beispielsweise Arbeitsentgelt, Einkommen aus Selbstständigkeit oder eine eigene Rente, werden diese angerechnet. Bis zu einem gesetzlich festgelegten Freibetrag kommt es jedoch nicht zur Rentenminderung. Dieser Freibetrag steigt zum 1. Juli bei Witwen und Witwern auf 771,14 Euro (bisher 755,30 Euro).

Angerechnet wird der Nettobetrag der Einkünfte. Dieser wird in der Regel aus dem Bruttoeinkommen durch Abzug von gesetzlich festgelegten Pauschalbeträgen ermittelt. Gehen die Nettoeinkünfte über den Freibetrag hinaus, werden die übersteigenden Einnahmen zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet.

Jede Beschäftigungsaufnahme oder Änderung in den Einkünften müssen Rentner ihrem Rentenversicherungsträger umgehend mitteilen.

Weitere Auskünfte gibt es bei den Service-Zentren der Deutschen Rentenversicherung Rheinland, ihren Versichertenältesten, am kostenfreien Bürgertelefon unter 0800 100048013 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rheinland.de

Deutsche Rentenversicherung Rheinland

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland mit Hauptsitz in Düsseldorf zahlt monatlich rund 1,34 Millionen Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation regionaler Ansprechpartner in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf, als Verbindungsstelle zu Belgien, Chile, Israel, Spanien und Uruguay auch bundesweit.

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